Wie ein Wandel der Ernährungssysteme gesteuert werden kann

Transformation der Food Systems gilt als neuer Zaubercode – doch es fehlen effektive Strategien. Eine neue Expertengruppe hat nun Voraussetzungen dafür diskutiert, wie dieser Prozess effizient gesteuert werden könnte, wie also die Governance des anvisierten Wandels aussehen könnte. Das einstimmige Fazit der Vertreter*innen aus Politik, Jugend, Zivilgesellschaft, Bauernorganisationen, Privatwirtschaft und Wissenschaft: Eine Transformation ist möglich. Aber sie braucht einen umfassenden Drive von innen.

Experten sind sich einig, dass eine nachhaltige Transformation der Agrarsysteme möglich ist. ©Felix Mittermeier

Von Daniel Montas

Daniel Montas is part of the Governance of Food Systems Transformation team at TMG Research gGmbH. Derzeit absolviert er einen Master-Studiengang in Global & Development Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität von Pretoria und der Chulalongkorn-Universität. Zuvor arbeitete Daniel Montas für die Organisation der Staaten in Afrika, im Karibischen Raum und im Pazifischen Ozean (OAKPS) und für die Stiftung der Europäischen Union - Lateinamerika und die Karibik (EU-LAC). Er wurde außerdem zum Jugendvertreter der Dominikanischen Republik bei den Vereinten Nationen für 2019 ernannt.

 

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Von Jan Rübel

Jan Rübel ist Autor bei Zeitenspiegel Reportagen, Kolumnist bei Yahoo und Reporter für überregionale Zeitungen und Zeitschriften. Er studierte Islamwissenschaft und Nahostgeschichte.

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Von TMG Research gGmbH

Die TMG Research gGmbH als Teil des TMG Think Tank for Sustainability unterstützt die Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung und des Pariser Klimaabkommens. Die Arbeit der TMG Research gGmbH zielt darauf ab, die Stimmen lokaler Akteure in globalen Prozessen zu hören und gleichzeitig die globalen Prozesse so zu beeinflussen, dass sie für konkrete Transformationsprozesse auf nationaler und lokaler Ebene wirksam werden.

 

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Ein Gespenst geht um in der Welt – das Gespenst der Transformation von Food Systems (FST). In den vergangenen zehn Jahren hat dieser Begriff Eingang in die Agenden internationaler Politik gefunden, sogar ein eigener UN-Gipfel wurde dazu durchgeführt. Was aber ein Ernährungssystem ausmacht, wie seine Veränderung aussehen und vor allem in welche Richtung es transformiert werden soll, bleibt nach wie vor Auslegungssache. Nur darin ist man sich einig: eine Transformation ist notwendig. Und die Zeit drängt.

 

Zwischen dem 17. und 20. Januar sind 13 ExpertInnen aus fünf Ländern in Berlin zusammengekommen, um über die Governance, also das Steuerungs- und Regelungssystem der FST, zu diskutieren: Was bedeutet Transformation, was behindert Transformation, was macht ihr Beine und wo sind Anknüpfungspunkte zur Steuerung dieses Prozesses? Auf Initiative des Thinktanks für Nachhaltigkeit TMG steckten Stakeholder aus Äthiopien, Indien, Kambodscha, Kenia und Malawi die Köpfe zusammen, allesamt ausgewiesene Fachleute in Sachen Agrarproduktion, Agrarwirtschaft, Ernährung und Ressourcenschutz. Gemeinsam mit TMG hatten die Andreas Hermes Akademie (AHA), die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die EU-Kommission, die Welthungerhilfe (WHH) und der World Wide Fund For Nature (WWF) eingeladen. Die teilnehmenden Vertreter*innen von Bauernorganisationen, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Privatwirtschaft sowie Regierungen gingen den Fragen nach, welche politischen Strukturen für einen Umbau der globalen Agrar- und Ernährungssysteme nötig sind – und wie diese Prozesse durch internationale Geber unterstützt werden können. Ziel: Eine Handlungsempfehlung zur gemeinsamen Steuerung der Ernährungssysteme. Auch warteten hochrangige externe Adressaten auf diese Handlungsempfehlungen zur gemeinsamen Steuerung der Ernährungssysteme: Binnen zwei Tagen sollten diese Vertretern des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und des Generaldirektorats für Internationale Partnerschaften der EU-Kommission präsentiert werden.

 

Die Ausgangslage skizzierte Tom Arnold. „In 30 Jahren muss die Welt genügend Nahrung für zehn Milliarden Menschen herstellen und gleichzeitig damit das Klima nicht weiter schädigen“, sagt der Vorsitzende der von der EU-Kommission beauftragten hochrangigen Expertengruppe zur Governance der FST. Und dies in einer Zeit, in der schon jetzt zehn Prozent der gesamten Menschheit an Hunger leiden. Derweil gehen weltweit 60 Prozent der Verluste an Biodiversität, 80 Prozent der Entwaldung und 30 Prozent der Treibhausgasemissionen aufs Konto der Agrar- und Ernährungssysteme. Es ist also höchste Zeit zu handeln.

 

Die TeilnehmerInnen der Veranstaltungsreihe nahmen sich der großen Fragezeichen an. Allesamt Schlüsselfiguren für das Thema der Ernährungssysteme in ihren Gesellschaften, skizzierten sie die Umrisse einer nachhaltigen Transformation und skizzierten, analysierten den entsprechenden Umsetzungsstand in ihren Ländern.

 

Was sich hinter Nachhaltigkeit verberge, definierte Shamika Mone kurz entschlossen: „Was sich nicht als Kreislaufwirtschaft realisiert, ist nicht nachhaltig“, stellte die Präsidentin von INOFO fest, dem Interkontinentalen Netzwerk Organischer Bauernverbände und IFOAM WB-Mitglied.

 

„Bauern kennen die Lösungen“, sagte Maness Nkhata, Präsidentin der malawischen Bauerngewerkschaft. Zu oft aber kämen gut gemeinte Projekte im Bereich Governance nicht wirklich bei ihnen an – den Akteuren vor Ort. „Hauptthema ist die Reduzierung von Mangelernährung“, ergänzte Alemtsehay Sergawi vom äthiopischen Landwirtschaftsministerium.

 

Moderator Heino von Meyer warf ein, dass sich ein Ernährungssystem nicht allein über die Landwirtschaft definiere: „Es umreißt eine Vielzahl von Sektoren.“ Eine Transformation durchzieht also das gesamte Spektrum von Nahrungsproduktion, Verarbeitung, Verteilung, Konsum und Entsorgung. Daher waren sich die Teilnehmenden in einem sofort einig: „An den Verhandlungstisch gehören die relevanten Akteure, insbesondere Frauen, die Jugend und marginalisierte Gruppen“, sagte Marcella D’Souza, Direktorin des Zentrums für Resilienzstudien am indischen Watershed Organisation Trust. „Und wer am Tisch sitzt, muss von der Mehrheitsgesellschaft akzeptiert sein.“ Von Meyer kommentierte dazu, in Deutschland sei es schon schwierig, allein drei Ministerien an einen Tisch zu kriegen. D’Souza: „Es braucht einen holistischen Systemansatz.“ Einen, darin kam man in der Runde überein, der effektiven und praktischen Lösungen am nächsten kommt, wenn sich die Leute an solch einem Tisch auf Augenhöhe begegnen.

 

Dass sich solch eine Vorlage für Governance nicht am Reißbrett anfertigen lässt, zeigte eindringlich eine schematische Darstellung der Diskussionsinhalte an einer Pinnwand im Sitzungsraum im siebten Stock des Scandic Hotels in der Berliner City West. „Governance ist nicht gleich Regierung“, untermauerte nochmals Zwide Jere, Geschäftsführer der malawischen Nichtregierungsorganisation Total Land Care das Konzept der Diskussionen auf Augenhöhe „Es bedeutet einen Multi-Stakeholder-Ansatz.“ Darüber hinaus forderte Agatha Thuo, Geschäftsführerin des kenianischen Agrarsektor-Netzwerkes, eine „stärkere Einbeziehung des Privatsektors in den Wandel der Lebensmittelsysteme". Die Folge: Um eine rosafarbene Karte mit der Aufschrift „Förderliche Rahmenbedingungen“ an der Wand gruppierten sich 13 weiße Karten wie „Politische Beteiligung“ oder „Transparenz & Rechenschaftspflicht“, welche wiederum vom 20 gelben Karten wie Satelliten mit näheren Beschreibungen eingerahmt waren. „Die theoretische Komplexität ist gut abgelichtet – in der Praxis kann es aber noch herausfordernder werden“, kommentierte Co-Gastgeber Jörg Schindler von TMG.

Doch diese graphische Abbildung der Diskussionsinhalte wurde im Lauf der Stunden anschaulicher – und verdichtet auf ein dreiseitiges Papier mit Kernbotschaften für allem für Entwicklungspartner. Zwei Tage später, am Rande des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) auf dem Berliner Messegelände, wurde es präsentiert. Das Papier nennt vor allem zwei Faktoren für eine gelingende Transformation: Entwicklungspartner sollten zunehmend ihre Doppelrolle anerkennen und harmonisieren – einerseits als Unterstützer der förderlichen Rahmenbedingungen von Transformation im globalen Süden und andererseits als einflussreiche Stimmen bei der Vereinbarung von Zielen und Strategien auf internationaler Ebene. „Dies erfordert eine Veränderung der Entwicklungskooperation“, schlussfolgert das Dokument. „Die Zusammenarbeit zur Transformation der Ernährungssysteme muss zwingend politischer werden.“ Zu den Kernforderungen gehört, dass die Transformation der Ernährungssysteme ein Ziel explizit langfristig orientierter Entwicklungsinitiativen sein müsse.

 

Lokale Bedürfnisse sollten zwingend als Basis für ein entsprechendes strategisches Konzept dienen.

 

Und: Es brauche „ein geeignetes Investment in angewandte Forschung und Beratungsdienste, welche auf nachhaltige Praktiken fokussieren und das lokale, traditionelle Wissen berücksichtigen“, fasste Thuo für die Gruppe zusammen. Letztendlich - folgern die 13 Schlüsselakteure – müsse die Unterstützung durch Entwicklungspartner harmonisierter stattfinden.

 

„Fast alles hier kann ich unterschreiben“, antwortete Sebastian Lesch vom BMZ. Der Leiter des Landwirtschaftsreferats räumte ein, dass die Ernährungssysteme alle relevanten Akteure berücksichtigen müssten, insbesondere die am stärksten Betroffenen. "Die Bauern stehen im Mittelpunkt, und sie sollten direkt in den Prozess einbezogen werden", sagte Lesch. Auch Leonard Mizzi, Abteilungsleiter für nachhaltige Agri-Food-Systeme und Fischerei beim Generaldirektorat der EU-Kommission INTPA, benannte die Notwendigkeit, mehr über Politikansätze wie etwa den EU-Green-Deal einschließlich der Komponenten "Farm to Fork" und "Biodiversität und Klima" zu diskutieren. Gleichzeitig stellte er mit Blick auf Inflation und Staatsverschuldung in den Jahren 2022-23 (verstärkt durch die Auswirkungen von Covid und die Aggression Russlands gegen die Ukraine) die Frage in den Raum: "Wie kann man angesichts der reduzierten Budgets, die vielen Regierungen in den Entwicklungsländern zur Verfügung stehen, eine smarte Politik machen?" Zudem seien „Ernährungssysteme nicht immer bei allen Regierungen eine Priorität“, führte er weiter aus. Empowerment, so Mizzi, das sei auch ein Prozess auf Regierungsebene. Leng Socheata, Jugend- und Ernährungs-Champion aus Kambodscha, wandte daraufhin ein: „Auch wenn Ernährungssysteme oft keine Priorität haben, sind sie als Teil langfristiger Prozesse zu sehen. Was wir jetzt verhandeln, tun wir für die kommenden Generationen.“ Und Mwendah M’Mailutha vom kenianischen Bauernverband KENAFF schlug vor: „Vielleicht sollten wir anfangen, Ernährung als ein öffentliches Gut anzusehen. Das würde einen fundamentalen Wandel auslösen.“

 

Mizzi hatte in seinem Statement zudem festgestellt, dass es eine sogenannte „Silver Bullet“, eine allumfängliche Wunderwaffe also, bei der Transformation der Ernährungssysteme nicht gebe. Philipp Conze-Roos warb daraufhin für eine Erweiterung. „Eine einzige ‚Bullet‘ haben wir nicht, aber bei der Vielfalt der beteiligten Akteure können wir viele kleine haben“, sagte der stellvertretende Geschäftsleiter International der Andreas Hermes Akademie.

 

Zum Abschluss betonte Lesch die Notwendigkeit und den Wert der Zusammenarbeit und spiegelte damit den Geist der Veranstaltungsreihe wider: "Die Lebensmittelsysteme müssen auf globaler Ebene umgestaltet werden. Es ist ein Kampf, der an allen Fronten geführt werden muss".

 

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Das UNFSS Stocktaking – Schatten und etwas Licht

Ein Beitrag von Harry Hoffmann (TMG) und Nathalie Demel (WHH)

Zur Halbzeit der Agenda 2023 und zwei Jahre nach dem UN Food System Summit 2021 wurde in Rom Bilanz zu den Fortschritten der Länder bei der Umsetzung der Verpflichtungen zur Umgestaltung der Ernährungssysteme gezogen. Dr. Harry Hoffmann, TMG Think Tank, und Nathalie Demel, Welthungerhilfe, waren vor Ort und ziehen ebenfalls Bilanz.

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Zwei Menschen füttern in einem Stall eine Gruppe von Schafen mit Futter aus einem großen Behälter. | © Apollo Habtamu

Optionen für mehr Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel im afrikanischen Tierhaltungssektor

Ein Beitrag von ILRI und GIZ

Die Erzeugung von Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs wird aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels auf den Tierhaltungssektor in Afrika immer schwieriger. Dabei leistet die Viehwirtschaft einen entscheidenden Beitrag zur Ernährungssicherung in Afrika. Drei Papiere des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und von GIZ, ILRI und der Weltbank analysieren, wie Afrikas Viehwirtschaft in Zukunft aussehen kann.

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Menschen tragen bunte Körbe mit frischen Früchten auf einem belebten Markt in Abidjan. | © GIZ Toni-Kaatz-Dubberke

Junge Menschen sind die Hüter*innen der Transformation

Ein Interview mit William Madudike

Wie kann ländliche Wirtschaft lebensfähig und modern werden? Eine Frage, der William Madudike, Jugendvertreter der Zimbabwe Farmers Union (ZFU) und selbst Kartoffelbauer nachgeht. Er argumentiert, dass die gesamte ländliche Wirtschaft und Akteure von den Erzeuger*innen bis zu den Verbraucher*innen in den Blick genommen werden müssen. Ein Interview über die initiative Rolle der Jugend.

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Luftaufnahme von Madagaskars Landschaft zeigt Felder, Pfade und verbrannte Vegetation, die Entwicklung und Wandel verdeutlichen.

Weg zu Klimagerechtigkeit: Eine resiliente Zukunft durch starke Landrechte für Frauen

Ein Beitrag von TMG

In der aktuellen globalen Klimadebatte wird eine elementare Forderung immer deutlicher: Die Sicherung der Landrechte von Frauen muss ein grundlegendes Element unserer Klimastrategien sein. Sie stellen nicht nur ein Puzzleteil dar, sondern vielmehr das Fundament für nachhaltige Klimaresilienz. Der TMG Think Tank für Nachhaltigkeit berichtet vom ersten Afrikanischen Klimagipfel.

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Ein Smartphone zeigt das "Food for Transformation" Podcast-Logo, flankiert von zwei kabellosen Ohrhörern auf Holz.

Neuer Podcast - jetzt verfügbar!

Ein Podcast von Food4Transformation

Wie können wir sicherstellen, dass alle Menschen innerhalb der planetaren Grenzen ernährt werden? Der neue Podcast von Food4Transformation zeigt Lösungsansätze – und diskutiert diese mit Vertreter*innen aus Regierung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Landwirt*innen aus aller Welt.

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Eine Frau mit blauem Kopftuch erntet Zwiebeln auf einem Feld unter klarem Himmel.

Voneinander Lernen

Ein Interview mit Dr. Jacqueline Mkindi

Partnerschaften sind notwendig, um die vielfältigen Schocks für die Lebensmittelsysteme zu bewältigen – das sagt Dr. Jacqueline Mkindi, Präsidentin des Agriculture Council Tanzania (ACT) und Geschäftsführerin der Tanzanian Horticulture Association (TAHA).

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Ein bunter Markttisch in Ecuador zeigt frische Früchte und Kakaobohnen in lebendigen Farben. | © GIZ Giacomo Rubini

Der rote Faden ist die Bedeutung von Zusammenarbeit

Ein Beitrag des Scaling Up Nutrition Movement

Es braucht gemeinsame Anstrengungen diverser Akteure, um eine transformative Wirkung auf das globale Ernährungssystem zu erzielen. Barbara Rehbinder, Scaling Up Nutrition Movement (SUN), diskutiert vier menschenzentrierte Schlüsselprinzipien, um diesem Ziel näher zu kommen.

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Ein frisch gepflügtes Feld erstreckt sich unter einem bewölkten Himmel, mit Bäumen im Hintergrund. | © GIZ

Reform der Agrarpolitik für eine nachhaltige Transformation

Ein Beitrag von IFPRI

Die globalen Lebensmittelsysteme sind mit multiplen Belastungen konfrontiert. Es ist dringender denn je, sie resilienter, gesundheitsfördernder und nachhaltiger zu machen. Ein wichtiges Instrument für einen solchen Wandel ist die Reform der Agrarpolitik und die Neuausrichtung der Agrarförderung, wie in einem vom International Food Policy Research Institute (IFPRI) mitorganisierten Online-Seminar diskutiert wurde.

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Delegierte sitzen in einem großen Konferenzraum beim Global Forum for Food and Agriculture in Berlin.

Bioökonomie: Bereit für einen gemeinsamen Start?

Ein Beitrag der GIZ

Die Bioökonomie-Bewegung verändert die Landwirtschaft und die Lebensmittelproduktion grundlegend: durch innovative Ideen, umweltfreundliche Ansätze und die Erkenntnis, dass wir global zusammenarbeiten müssen, damit der Wandel wirklich allen zugute kommt. Auf dem diesjährigen German Forum for Food and Agriculture (GFFA) hat das Entwicklungsministerium (BMZ) hier einen Schwerpunkt gesetzt.

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Eine Person beschriftet bunte Karten mit Ideen bei der "Partners for Change"-Konferenz.

Ohne Böden ist alles nichts

Ein Beitrag von Jan Rübel

Die internationale Bodenkonferenz „Partners for Change – SOILutions for a Food Secure, Resilient, and Sustainable Future“ hat vom 20. bis zum 22. Mai knapp 150 verschiedene Akteure in Berlin zusammengebracht. Ihr Ziel: Bestehende Schutzprogramme bilanzieren und einen Weg in die Zukunft ebnen.

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Ein Whitepaper der Global Donor Platform thematisiert die Finanzierung von Agrarlebensmittelsystemen für Mensch und Umwelt.

Finanzierung von Agrar- und Ernährungssystemen für Menschen, Planet und Wohlstand

Ein Beitrag der Global Donor Platform for Rural Development

Die Global Donor Platform for Rural Development hat kürzlich ein White Paper mit dem Titel „Financing Agrifood Systems for People, Planet and Prosperity“ veröffentlicht. Darin werden sechs Maßnahmen vorgestellt, um das nötige Kapital, Partnerschaften und Innovationen für Veränderungen im großen Maßstab zu mobilisieren.

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Fischer in Bangladesch entwirren gemeinsam ein großes Netz am Ufer. | © GIZ Ranak Martin

Ein Menü der Lösungen

Ein Gespräch mit Shakuntala Thilsted & Andreas Schaumayer

Am Rande der UN-Ozeankonferenz (UNOC 2025) sprachen Andreas Schaumayer, Abteilungsleiter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), und Shakuntala Thilsted, leitende Ernährungsexpertin bei CGIAR, über die entscheidende Rolle aquatischer Nahrungsmittel für Ernährung, Lebensgrundlagen und Klimaresilienz.

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Eine Person hält eine Handvoll weißer Körner über einer großen Schale voller Getreide.

Eine Partnerschaft im Kampf gegen Hunger

Von GAFSP

Das Globale Programm für Landwirtschaft und Ernährungssicherheit (GAFSP) wurde 2010 von den G20-Staaten als Reaktion auf die Nahrungsmittelpreiskrise 2008-09 ins Leben gerufen, um sowohl öffentliche als auch private Investitionen in die Landwirtschaft zu erhöhen. Ein Überblick über Ansatz, Ergebnisse und Wirkung des Programms.

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Eine Frau hält einen Vortrag über landwirtschaftliche Produkte vor einer Gruppe von Menschen auf einem Rasen vor einem Haus.
Kenia, RSP Rural Service Programme

"Die grüne Revolution stößt an ihre Grenzen"

Interview mit Stig Tanzmann

Stig Tanzmann ist Landwirt und Referent für landwirtschaftliche Fragen bei „Brot für die Welt“. Jan Rübel hat mit ihm über seine Vorbehalte gegenüber der Strategie von AGRA gesprochen.

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Ein Mann in einem weißen Kittel sortiert sorgfältig beschriftete Säcke in einem Regal voller Samenkörner.
Lagerung von Saatgut

...und was ist mit deutschen Unternehmen?

Interview mit Stefan Liebing

Stefan Liebing ist Vorsitzender des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft. Der Manager fordert eine bessere Struktur von afrikanischen Agrarbetrieben. Ein Gespräch mit Jan Rübel über Kleinbauern, die Chancen für deutsche Start-Ups und einen neuen Fonds.

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Ein lächelnder Mann in traditioneller Kleidung hält Ziegen an Leinen auf einer grünen Wiese unter blauem Himmel.
Kenia: Viehzüchterin Elizabeth Kiilu (50 Jahre) nimmt an einem Zuchtprogramm für Milchziegen teil.

Police gegen Katastrophen

Interview mit Thomas Loster

Versicherungen könnten in Afrika Schutz während Dürren bieten. Wie genau, versucht die Branche herauszufinden. Erste Erfahrungen liegen vor. Ein Interview mit dem Geschäftsführer der Münchner Rück Stiftung, Thomas Loster

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Zwei Frauen ernten gebückt in traditioneller Kleidung Pflanzen auf einem weitläufigen Feld.
© Dorothea Hohengarten, GIZ

„Eine sektorübergreifende Denkweise ist erforderlich“

Interview mit Adriano Campolina (FAO)

Ortsbasierte Entwicklungsansätze galten über Jahre als wichtige Merkmale der Entwicklungskooperation des BMZ und in der FAO. Beide Organisationen arbeiten verstärkt daran, diese Ansätze weiterzuentwickeln: ein Interview mit Adriano Campolina von der FAO zu territorialen und landschaftlichen Perspektiven.

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Ist die Weltgemeinschaft im Kampf gegen Hunger noch auf Kurs?

Interview mit Miriam Wiemers (Welthungerhilfe)

Der Welthunger-Index (WHI) 2020 zeigt: Die globale Gemeinschaft ist nicht auf Kurs, um das international gesteckte Ziel “Kein Hunger bis 2030” zu erreichen. Bei dieser derzeitigen Entwicklungsgeschwindigkeit werden etwa 37 Länder bis 2030 nicht einmal ein niedriges Hungerniveau erreichen.

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Jürgen Vögele, Weltbank
Jürgen Vögele, Weltbank

"Landwirtschaftliche Forschung löst den gordischen Knoten"

Interview mit Weltbank-Vize Jürgen Vögele

Die Agrarforschungsorganisation CGIAR stellt sich systematisch neu auf. Wir sprachen mit Jürgen Vögele, Vice President for Sustainable Development der World Bank, über die bisherigen Fortschritte - und erörtern, was gebündelt getan werden muss, um in zehn Jahren weltweiten Hunger zu stoppen.

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Eine große Videowand zeigt Teilnehmer bei einer virtuellen Konferenz mit dem Slogan "goes virtual".

GFFA 2021: Klima und Corona geraten beim Forum in den Fokus

Ein Bericht von David Sahay (Zeitenspiegel)

110 Teilnehmer*innen aus 120 Nationen haben sich auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) über die Herausforderungen bei der Welternährung ausgetauscht. Sie stellten sich der wichtigen Frage: Wie können Ernährungssysteme der Gesundheit von Mensch und Planet zugleich dienen?

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Ein frisch bepflanztes Maisfeld mit jungen Trieben erstreckt sich unter einem blauen Himmel mit weißen Wolken.

Kosten-Nutzen Analysen für mehr Bodenschutz

Mit Hilfe nachhaltiger Anbaumethoden können Böden geschützt und wieder fruchtbar gemacht werden. Entsprechende Investitionen lohnen sich auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Ein Projekt der GIZ

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Ein Redner hält eine Präsentation vor einem vollen Saal von Zuhörern bei einer Konferenz.
Festveranstaltung zur AGRA Tagung im BMZ Berlin mit Strive Masiyiwa

Aufbruchsvisionen

Ein Video-Beitrag Frank Schultze und Jan Rübel

Anfang Dezember 2018 traf sich der Vorstand von AGRA zu einer Sitzung in Berlin - das Spitzengremium der "Alliance for a Green Revolution in Africa" besprach die nächsten Schritte ihrer Politik. Doch wie soll das Agrarwesen Afrikas in zehn Jahren aussehen? Eine Frage - viele Antworten von Experten.

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Ein Redner gestikuliert während einer Präsentation beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Festveranstaltung zur AGRA Tagung im BMZ Berlin mit Strive Masiyiwa

Der Kommunikator

Ein Bericht von Jan Rübel

Was haben Elektrotechnik, Telekommunikation und Landwirtschaft gemeinsam? Sie wecken die Leidenschaft von Strive Masiyiwa: Vor 30 Jahren startete er mit 75 Dollar eine Elektroinstallationsfirma, surfte später als Pionier auf der Telekommunikationswelle – und engagiert sich heute für die Transformation afrikanischer Landwirtschaft.

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Mehrere Personen arbeiten auf einem Feld mit einer Maschine, um Getreide zu dreschen, umgeben von großen Heuhaufen.
Burkina Faso: Reisbauern beim Dreschen in Bobo-Dioulasso.

Investitionen mit Hebeleffekt

Ein Beitrag von Heike Baumüller, Christine Husmann, Julia Machovsky-Smid, Oliver Kirui und Justice Tambo

Wer Armut in Afrika verringern will, muss bei der Landwirtschaft ansetzen. Welche Investitionen die größte Wirkung erzielen, lässt sich durch wissenschaftliche Kriterien definieren.

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Eine Drohne versprüht Pestizide über einem grünen, hügeligen Teefeld bei Sonnenuntergang.

Synthetische Pestizide – Segen oder Fluch?

Ein Streitgespräch zwischen Lena Luig und Ludger Weß.

Was sind die Folgen des Einsatzes von synthetischen Pestiziden in der Landwirtschaft? Wo helfen, wo schaden sie? Über dieses Reizthema globaler Bandbreite diskutieren Lena Luig, Referentin bei der entwicklungspolitischen Organisation INKOTA, und Wissenschaftsjournalist Ludger Weß.

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Eine Frau in bunter Kleidung betrachtet Körbe voller Getreide auf einem geschäftigen Markt.
Tansania, Faiza Juma verkauft verschiedene Samen auf dem Arusha Markt in Babati

"Ernährung ist ein Menschenrecht"

Interview mit Joe DeVries (AGRA)

Joe DeVries ist Züchter – und Vizepräsident von AGRA (Alliance for a Green Revolution in Africa). Was sind die Chancen und Risiken einer „Grünen Revolution“ in Afrika? Ein Gespräch zwischen Jan Rübel und ihm über Produktivität, Bedarf und Paternalismus.

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Eine lächelnde Frau mit buntem Kopftuch steht auf einem Feld unter blauem Himmel.
Teilnehmerin des CARI Training-Projets in Suru/Nigeria. Foto: GIZ / Thomas Imo

Das Gesicht der afrikanischen Landwirtschaft ist weiblich

Ein Beitrag von Beatrice Gakuba (AWAN-AFRIKA)

Afrika hat hervorragende Voraussetzungen, Landwirtschaft zu seinem Wirtschaftsmotor zu entwickeln. Doch das Potential dafür wird bei weitem nicht ausgeschöpft, unter anderem weil Frauen bei der Ausübung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit auf erhebliche Hindernisse treffen. Die Organisation AWAN Afrika will diesen Umstand ändern.

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Eine Frau mit lockigem Haar und Ohrringen spricht vor einem hölzernen Hintergrund.

"Es war noch nie so möglich"

Interview mit Carin Smaller (Ceres2030) über die Macht der Zahlen

Zwei Jahre lang erforschte das Ceres2030-Team Antworten auf die Fragen, wie viel es kostet, SDG 2 zu erreichen - und wo das Geld am effektivsten eingesetzt werden sollte. IISD Senior Advisor und Ceres2030 Co-Direktorin Carin Smaller über Kleinbauern, maschinelles Lernen und die Teilhabe von Frauen.

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Zwei Frauen diskutieren auf einem Forum über die Transformation der Landwirtschaft in ein Geschäftsfeld.

Innovationen für eine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln

Ein Beitrag der German Agribusiness Alliance

Die COVID 19-Pandemie trifft Entwicklungs- und Schwellenländer und deren ärmste Bevölkerungsteile besonders hart. Hier gilt es, frühzeitig Gegenmaßnahmen zu treffen. Unternehmen der deutschen Agrarwirtschaft wollen ihren Beitrag leisten, die Verfügbarkeit dringend benötigter Betriebsmittel zu gewährleisten.

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Ein Mann am Schalter in rotem Hemd überreicht durch ein Gitter hindurch Geld an eine andere Person.
Benin: Mikrofinanzierung im Agrarsektor.

Ein Stabwechsel

Ein Bericht von Michael Brüntrup (DIE)

Subsahara-Afrika steht vor Entwicklungsschüben in der Landwirtschaft, ganze technologischen Entwicklungen könnten übersprungen werden. Doch wie sollen diese gelingen?  Über mögliche Rollen digitaler Dienste und ihre Potenziale.

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Zwei Personen bedienen einen blauen Traktor auf einem staubigen Feld, während andere im Hintergrund zuschauen.
MALAWI, Lilongwe, GIZ Projekt, Handtraktor Training fuer Kleinbauern am Natural Resources College NRC

Kontinent im Aufwärtstrend

Ein Bericht von Dr. Agnes Kalibata (AGRA)

Partnerschaften für Afrikas Jahrhundert: Innovation und Führung als Treiber für Wachstum und Produktivität in ländlichen Gebieten.

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Ein buntes Plakat bewirbt die People's Counter Mobilization zur Transformation von Lebensmittelsystemen im Juli 2021.

Herr Marí, was war los beim Alternativgipfel?

Ein Interview mit Francisco Marí (Brot für die Welt)

Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt beteiligte sich nicht am UNFSS Pre-Summit in Rom. Stattdessen nahm die Organisation an einem Gegengipfel teil, der zeitgleich stattfand. Ein Gespräch mit Francisco Marí über die Gründe, den Ablauf – und wie es nun weitergeht.

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Was läuft bei der Ernährung in Deutschland schief, Herr Plagge?

Ein Interview mit Jan Plagge (Bioland)

Vitaminarme Ernährung muss teurer werden, In-Vitro-Fleisch ist kein Allheilmittel und Agrarsysteme sollten dezentraler aufgestellt werden. Bioland Präsident Jan Plagge im Interview über die Herausforderung der (zukünftigen) Welternährung.

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Luftaufnahme eines grünen Feldes mit parallelen Linien und einer leicht gebogenen Spur.

Wie gelingt Welternährung in Zeiten der Klimaveränderung?

Ein Beitrag von Jan Grossarth

Genveränderte Bakterien, die zu essbaren Proteinen werden. Kühe grasen auf dem Feld und in einer industrielle Kreislaufwirtschaft entsteht kein Abfall. Journalist Jan Grossarth sieht ein Silberstreifen am Horizont für die Zukunft der Welternährung.

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Luftaufnahme von überfluteten Feldern und Landstraßen nach starkem Regen in einer ländlichen Gegend.

Mit „Soft Law“ bäuerliche Landrechte stärken

Ein Beitrag der Welthungerhilfe

Wie freiwillige Leitlinien zur verantwortungsvollen Nutzung von Ländereien, Fischereien und Wäldern (VGGT) zu sichereren Landrechten beitragen.

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Zwei Frauen sitzen inmitten von Pflanzensetzlingen in geordneten Reihen auf einer landwirtschaftlichen Fläche.

Zusammenarbeit und wirksame Anreize für nachhaltige Landnutzung

Ein Beitrag der GIZ

Das zweite GFFA Expertenforum unterstreicht die Notwendigkeit politischer Führungsaktion, um globale Trends der Landdegradation umzukehren.

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Zwei Personen mit Strohhüten arbeiten in einem grünen Reisfeld und untersuchen die Pflanzen.

„Die Türen sind offen - wir Farmer sind bereit‟

Ein Interview mit Shamika Mone (INOFO) und Elizabeth Nsimadala (EAFF)

Auf dem „UN Food Systems Summit‟ im September 2021 waren landwirtschaftliche Verbände zum ersten Mal bis auf die höchste Ebene vertreten. Zwei Vertreterinnen sprechen über die Verbindung von persönlichen Aufgaben mit der Repräsentation regionaler Bedürfnisse und internationalen Verhandlungen.

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Eine indische Frau in traditioneller Kleidung bearbeitet Erde in einem ländlichen, überdachten Bereich.

Organischen Kohlenstoff im Boden fördern – durch traditionelle und innovative Praktiken

Ein Beitrag der GIZ

Indische Kleinbäuerinnen und Kleinbauern verbinden traditionelle mit innovativen Praktiken, um organischen Kohlenstoff im Boden zu rehabilitieren. Ein Fallbeispiel wie Politik, Landwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit dem Klimawandel entgegenwirken können.

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Eine große Herde Rinder wird von mehreren Hirten über eine asphaltierte Straße in einer ländlichen Umgebung geführt. | © GIZ

Krisensicherheit für unsere Nahrungsmittelsysteme: Was getan werden muss

 

Ein Beitrag von Alexander Müller, Dr. Adam Prakash und Dr. Elena Lazutkaite

Basierend auf einer wissenschaftlichen Studie des TMG Think Tanks, beleuchten die Autoren verschiedene Herausforderungen im Kampf gegen die Hungerkrise. Die Erkenntniss zeigen, dass der Klimawandel, Konflikte und die Coronapademie die Lebensmittel- und Energiepreise in die Höhe treiben.

 

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Dichte tropische Vegetation zeigt die Vielfalt der Pflanzen mit großen, grünen Blättern im Regenwald.

Neues UN-Übereinkommen über die biologische Vielfalt

Ein Beitrag von Rural 21

Die Vereinten Nationen haben vier Ziele und 23 Zielsetzungen für 2030 zur Förderung des Erhalts der Biodiversität und Eindämmung des globalen Verlusts der Vielfalt der Arten im Rahmen der UN-Biodiversitätskonferenz (COP15) beschlossen.

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Vier Personen diskutieren angeregt bei einer Podiumsdiskussion vor einem Hintergrund mit landwirtschaftlichen Motiven.

Und in der Mitte ein Semikolon

Ein Beitrag von Jan Rübel

Nach zwei Jahren Corona-Pause öffnen sich wieder die Türen zur Internatinalen Grünen Wochen (IGW) in Berlin. Für die Besucher*innen aus aller Welt heißt es vom 20. bis 29. Januar dort: Entdecken, Bestaunen und Probieren. Doch die Veranstaltung ist nicht nur Schlemmerei und Spaß. Der BMZ-Stand stellt Fragen nach dem Woher & Wohin von Nahrung – und entwickelt sich dabei zum Crashtest für manche Gewohnheit.

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Der Planet Erde mit Fokus auf Afrika leuchtet im Weltraum, umgeben von funkelnden Sternen.

Nachhaltig, feministisch, sozialgerecht: Die neue Afrika-Strategie des BMZ

Ein Beitrag von Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge

In 99 Sekunden stellt Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge, Direktorin des German Institute of Development and Sustainability (IDOS), einige wichtige Fakten über die neue Afrika-Strategie des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zusammen.

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Ein grünes Weizenfeld erstreckt sich unter einem dramatisch bewölkten Himmel in der Ukraine.

Von der Reaktion zur Aktion

Ein Beitrag der GIZ

2022, ein Jahr voller Krisen: Der Krieg Russlands gegen die Ukraine, extreme Wetterereignisse, hohe Energie- und Düngemittelpreise und Nahrungsmittelengpässe. Das alles hatte schwerwiegende Auswirkungen auf die Lebensmittelsicherheit und die Landwirtschaft weltweit – besonders in Subsahara-Afrika. Daraus folgt: Wir müssen die Agrar- und Lebensmittelsysteme ändern.

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Junge Pflanzen wachsen in einem geordneten Muster in einer Gärtnerei, umgeben von üppigem Wald.

Neue Gesetzesinitiativen für entwaldungsfreie Lieferketten als Wendepunkt

Ein Artikel von Gerhard Langenberger

Entwaldungsfreie Lieferketten bergen Herausforderungen und Chancen – sowohl für Kleinbauernfamilien als auch für die internationale Forstverwaltung. Die Verantwortung von Unternehmen und mögliche Anreize für Hersteller sind weitere Stellschrauben, die es zu prüfen gilt. Doch was bedeutet "entwaldungsfrei" eigentlich?

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Ein großes Containerschiff mit bunten Frachtboxen fährt unter einem klaren blauen Himmel über das Meer.

2022, ein Jahr der Krise – Was bedeutet das für den afrikanischen Handel und die Ernährungssicherheit?

Ein Beitrag von Ousmane Badiane

Der Africa Agriculture Trade Monitor 2022 (AATM) wurde von IFPRI und AKADEMIYA2063 veröffentlicht. Der Bericht analysiert die kurz- und langfristigen Trends und Triebkräfte der afrikanischen Agrarhandelsströme, einschließlich regionaler Politiken und der Rolle der globalen Märkte.

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Ein weites Feld goldener Weizenähren erstreckt sich unter einem klaren blauen Himmel in der Ukraine. | © Unsplash

Wie der Krieg gegen die Ukraine die globalen Getreidemärkte destabilisiert

Ein Beitrag der GIZ

Seit Februar 2022 befinden sich zwei der größten Getreide- und Ölsaatenexporteure im Krieg. Ein Überblick, welche Länder von den destabilisierten Getreidemärkten am meisten betroffen sind, und, was jetzt zu tun ist.

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©GaÎl GellÈ
Cote d'Ivoire

Streitgespräch: Brauchen Lieferketten Haftungsregeln?

Doppelinterview über das geplante Gesetz

Die Bundesregierung ringt um ein Lieferkettengesetz. Verletzungen von Menschenrechten, Sozial- und Umweltstandards sollen damit angegangen werden. Was wären die Folgen für die Wirtschaft? Ein Doppelinterview mit Veselina Vasileva von GEPA und dem Wirtschaftsprofessor Andreas Freytag.

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Eine Weltkarte zeigt das Wirtschaftswachstum 2020 mit farblichen Markierungen für verschiedene BIP-Veränderungen.
BIP Wachstum 2020

5 Fragen an Jann Lay: Was macht Corona mit der Wirtschaft?

Interview mit Jann Lay (GIGA)

Die Corona-Pandemie trifft die Volkswirtschaften weltweit sehr hart - doch die Entwicklung in afrikanischen Ländern ist durchaus divers. Es gibt unterschiedliche Geschwindigkeiten, Resilienzen und Verwundbarkeiten. Woran liegt das? Apl. Prof. Jann Lay vom GIGA-Institut gibt Antworten.

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Ein stolzer Hahn steht in einem ländlichen Hühnerstall, umgeben von anderen Hühnern.

Helfen Einfuhrbeschränkungen wirklich der armen Bevölkerung in Westafrika?

Ein Beitrag von Isabel Knößlsdorfer

Einheimische Hersteller*innen sollen durch protektionistische Maßnahmen wie Zölle geschützt werden, um im Wettbewerb mit preiswerteren Importprodukten bestehen zu können. Am Beispiel von Hühnerimporten in Ghana wird in dieser Studie untersucht, ob sich die Beschränkungen insgesamt positiv oder negativ auf den Lebensstandard der Haushalte auswirken.

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Frauen in bunten Gewändern schütten Getreide in einem Feld, um es zu reinigen, unter klarem Himmel.

Die Ziele der Transformation dürfen niemanden zurücklassen

Ein Interview mit Mareike Haase und Stig Tanzmann

Den Auftakt unter dem neuem Namen „Food4Transformation“ machen vier Gesprächspartner*innen, die sich mit unterschiedlichen Perspektiven dieselben drei Frage stellen. Warum das Recht auf Nahrung, Inklusivität, Agrarökologie und Ernährungssouveränität die zentralen Hebel für eine erfolgreiche Transformation sind, erläutern Mareike Haase und Stig Tanzmann von Brot für die Welt.

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Junge Pflanzen wachsen aus der Erde in einem Garten, umgeben von grünem Laub und natürlichem Licht.

Agrarpolitik gehört in die Prime Time

Ein Interview mit Dr. Julia Köhn

Den Auftakt unter dem neuem Namen „Food4Transformation“ machen vier Gesprächspartner*innen, die sich mit unterschiedlichen Perspektiven dieselben drei Frage stellen. Dr. Julia Köhn, Vorsitzende der German AgriFood Society, stellt im Interview heraus: Nur wenn Innovation und Transformation mittelfristig profitabel sind, können sie langfristig die Lebensmittellücke schließen.

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Eine Frau in einem bunten Kleid und Hut bearbeitet mit einer Hacke einen Acker auf dem Land.

Bäuerliche Organisationen möchten in die Gestaltung der Agrarpolitik einbezogen werden

Ein Interview mit Kolyang Palebele

Den Auftakt unter dem neuem Namen „Food4Transformation“ machen vier Gesprächspartner*innen, die sich mit unterschiedlichen Perspektiven dieselben drei Frage stellen. "Frauen und junge Menschen brauchen Zugang zu Land. Und sie brauchen finanzielle Unterstützung, dieses Land zu bewirtschaften." - so Kolyang Palebele, Präsident der Panafrikanischen Bauernorganisation (PAFO) im Gespräch.

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Verschiedene Szenen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, illustriert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung.

"Mehr vom Gleichen ist nicht genug - wir müssen umdenken"

Ein Interview mit Dirk Meyer

Den Auftakt unter dem neuem Namen „Food4Transformation“ machen vier Gesprächspartner*innen, die sich mit unterschiedlichen Perspektiven dieselben drei Frage stellen. Dirk Meyer, Bundesentwicklungsministerium, ist der Meinung: es braucht weniger Einzellösungen, dafür mehr systemische Ansätze. Denn neben den Zielen für die Ernährungssicherung gilt es auch die Themen Klima und Biodiversität zu berücksichtigen.

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Vom Feld in den Fanshop: Wie man einen Topf größer macht

Ein Beitrag von Jan Rübel

Biobaumwolle finden viele gut – aber dennoch wird es Bäuerinnen und Bauern schwergemacht, ihren konventionellen Anbau zu ändern. Ein neues Projekt setzt an diesem Dilemma an: Fußballbundesligisten in Deutschland fördern die Umstellung auf Bio-Baumwolle in Indien. Und schaffen damit ein Exempel.

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Zwei Personen pflügen ein rotes Feld mit Ochsen, begleitet von Text zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme.

BMZ veröffentlicht Video zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme

Ein Beitrag der GIZ

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat ein Video zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme veröffentlicht. In dem Video spricht auch Bundesministerin Svenja Schulze über die dringende Notwendigkeit, den globalen Hunger zu bekämpfen und zu widerstandsfähigen Agrar- und Ernährungssystemen beizutragen.

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Eine Person auf einem Feld zieht einen Schlauch für die Bewässerung durch die Erde, um die Ernte zu verbessern.

Was braucht es für eine langfristige Düngemittelstrategie?

Ein Beitrag von Michael Brüntrup

Die Welt erlebt derzeit eine historische Ernährungskrise. Hohe Düngemittelpreise sind Teil des Problems. Neben den notwendigen kurzfristigen Hilfsmaßnahmen sollte die Krise genutzt werden, um längerfristige Düngungsstrategien für nachhaltige, insbesondere kleinbäuerliche Produktionssteigerungen im globalen Süden zu entwickeln und umzusetzen.

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Teilnehmer einer Konferenz hören aufmerksam zu, während sie Notizen machen und einen Laptop verwenden.

Think20 Policy Brief nimmt Agrarökologie in den Blick

Ein Think20 Policy Brief

In Anbetracht der Dringlichkeit einer Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme beleuchtet die Arbeitsgruppe für Ernährungssysteme und Agrarökologie der GIZ Indien in Zusammenarbeit mit Partnern der Think20 das Potenzial von Agrarökologie. Ein Policy Brief wurde nun veröffentlicht.

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Eine Frau steht lächelnd an einem Messestand von Savour Route mit Getränken und Gewürzen.

Frauenpower in der globalen Bio-Branche

Ein Beitrag der GIZ

Frauen leisten einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherheit – trotzdem wird ihre Arbeit in der Landwirtschaft oft nicht gewürdigt und sie haben schlechteren Zugang zu Land und Krediten. Drei Agrarunternehmerinnen aus Indien, Côte d’Ivoire und Sri Lanka berichteten auf der diesjährigen BIOFACH-Messe in Nürnberg, wie sie sich und anderen Frauen mehr Platz in der Branche verschaffen.

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Eine große Gruppe von Menschen versammelt sich bei einem P4C-Netzwerktreffen zur Förderung nachhaltiger Lebensmittel.

Nachhaltige & resiliente Agrar- und Ernährungssysteme – Wir sind auf dem Weg!

Ein Beitrag von Kah Walla

Das diesjährige Netzwerktreffen der Partners for Change (P4C), einem Netzwerk des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), fand am 26. und 27. Juni 2024 in Nairobi, Kenia, statt. Kah Walla, Moderatorin der Veranstaltung und Geschäftsführerin von Strategies!, gibt einen Einblick in die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse.

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Eine Gruppe von Menschen posiert vor einem Projektorbildschirm bei einer Konferenz des CAADP für Ernährungssicherheit.

Afrikanische Union stellt Weichen für die Zukunft

Ein Beitrag der GIZ

Vom 9. bis 11. Januar 2025 trafen sich die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union in Kampala, Uganda. Mit einer klaren Vision und konkreten Maßnahmen zielt die Kampala-Agenda darauf ab, die Agrar- und Ernährungssysteme des Kontinents bis 2035 klimaresistent, fair und zukunftsfähig zu machen.

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In einem üppigen Wald erntet eine Gruppe Menschen fleißig Kakaofrüchte und sammelt sie in einem großen Behälter.

10-Punkte-Plan für einen nachhaltigen Kakaosektor

Ein Beitrag von Jens Busma

Das Entwicklungsministerium (BMZ) und das Landwirtschaftsministerium (BMEL) haben einen 10-Punkte-Plans für einen nachhaltigen Kakaosektor vorgestellt. Die Neufassung berücksichtigt die Lieferkettengesetzgebung und aktuelle Entwicklungen. Sie legt besonderen Fokus auf existenzsichernde Einkommen, verantwortungsvolle Einkaufspraktiken sowie ökologischen und klimafreundlichen Kakaoanbau.

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Eine Frau sitzt und überprüft Kakaobohnen in einem Holzrahmen auf dem Boden.

„Wir sind nicht einmal bei der Hälfte der Strecke angelangt“

Interview mit Claudia Brück und Torben Erbrath

Die Nachfrage nach fair gehandeltem Kakao wächst – doch wie reagiert die Industrie? In einem Doppelinterview sprechen Claudia Brück, Vorständin von Fairtrade Deutschland, und Dr. Torben Erbrath, Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie, über Fortschritte, Herausforderungen und die Frage, warum echte Veränderungen nur mit langfristigem Engagement entlang der gesamten Lieferkette gelingen.

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Eine Gruppe von Frauen jubelt fröhlich auf einer Terrasse und feiert weibliche Führung.

Female Leadership – ein Hebel zur Transformation

Ein Gespräch mit Carmen Torres Ledezma & Oluwaseyi Kehinde-Peters

Female Leadership ist ein zentraler Baustein für die Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen. Darum ist von größter Bedeutung, geschlechtersensible Ansätze voranzubringen, um die Präsenz von Frauen in Führungspositionen in der landwirtschaftlichen Produktion zu steigern und diese Systeme gerechter, nachhaltiger und resilienter zu gestalten.

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Eine Frau präsentiert auf der BIOFACH-Messe ein Produkt vor einem Regal mit biologischen Lebensmitteln.

BIOFACH als Game Changer für Bio-Produzent*innen

Von Claudia Jordan

Im Jahr 2025 feiern die GIZ und das Import Promotion Desk (IPD) zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit ihrem gemeinsamen Stand auf der BIOFACH-Messe in Nürnberg konnten sie über 300 Bio-Unternehmen aus Partnerländern auf dem europäischen Markt bekannt machen. Und die Reise geht weiter – trotz Herausforderungen auf dem globalen Markt.

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Eine Frau in traditioneller Kleidung hängt weiße Bündel an eine Wand aus geflochtenem Material.

Gender-transformative Ansätze: Potenziale aller fördern

Ein Beitrag der GIZ

Studien zeigen: Frauen wirtschaften in der Landwirtschaft oft effizienter und nachhaltiger. Hätten sie denselben Zugang zu Produktionsmitteln wie Männer, könnten die landwirtschaftlichen Erträge um bis zu 30 Prozent steigen. Doch es geht um mehr als Produktivität. Wie können gender-transformative Ansätze (GTA) den Wandel vorantreiben und warum sind sie entscheidend für einen nachhaltigen Wandel?

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Eine große Gruppe von Menschen posiert gemeinsam für ein Gruppenfoto vor einem Gebäude mit Pflanzen im Hintergrund.

Angepasste Finanzdienstleistungen – ein Schlüssel zur Transformation

Ein Beitrag der GIZ

Im März trafen sich Delegationen aus neun Partnerländern in Berlin auf der Partnerkonferenz Scaling Access to Finance for Agripreneurs. Zusammen mit AUDA-NEPAD, IFAD, BMZ, GIZ und anderen Institutionen arbeiteten rund 100 Teilnehmer praktikable Lösungen aus, um die finanzielle Einbindung in die Prozesse zur Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen voranzubringen und übergeben ihre Schlussfolgerungen an den Kampala-CAADP-Prozess der AU.

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Eine Frau sortiert Gemüse auf einem belebten Marktstand, umgeben von bunten frischen Produkten und anderen Verkäufern.

Ernährung im Zentrum inklusiver Entwicklung – Team Europe beim N4G 2025

Ein Artikel der GIZ

Auf dem Gipfel Nutrition for Growth 2025 in Paris stellt Team Europe – bestehend aus der Europäischen Kommission und den Mitgliedstaaten – Ernährung als Motor für Resilienz, Gleichstellung und Menschenrechte ins Zentrum internationaler Politik. Über die Ergebnisse des Gipfels herrscht Einigkeit: mit starken Partnerschaften und innovativen Ansätzen aus Zusagen konkrete Fortschritte entstehen zu lassen.

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Eine Frau in traditioneller Kleidung hält frisch geerntete Auberginen auf einem Feld, umgeben von anderen Erntehelferinnen.

Gemeinsam für gesunde Ernährung weltweit

Ein Beitrag von Jan Rübel

Der weltweite Kampf gegen Mangelernährung braucht mehr als nur Worte – das zeigt der Nutrition for Growth Gipfel in Paris. Mit umfassenden Zusagen und klaren Forderungen ist ein Signal gesetzt: Gesunde Ernährung muss globale Priorität werden. Doch wie sehen das die Teilnehmenden aus Ländern wie dem Jemen oder Timor-Leste?

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Ein Mann in traditioneller Kleidung und lila Hut steht lächelnd in einem grünen Garten vor einem Backsteingebäude.

„Wir haben hohe Erwartungen an die Kampala-Erklärung”

Ein Interview mit Lawani Arouna

Die ländliche Bevölkerung und vulnerable Gruppen sollten eingebunden werden bei der Umsetzung der Kampala Erklärung der Afrikanischen Union zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme. Das fordert der Soziologe Lawani Arouna, Vizepräsident des Regionalen Dachverbands der Bauernverbände in Westafrika (ROPPA).

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Ein tragbares Radio steht auf frisch geschnittenem Gras auf einem Feld, umgeben von gebündelten Pflanzenstängeln. | © GIZ Ursula Meissner

Zwölf Länder, zwei Podcasts, ein Ziel 

Ein Beitrag der GIZ

Zwei neue Podcast-Formate der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) machen Geschichten aus der Projektarbeit vor Ort hörbar: "Over to you!" aus Malawi und "Voices of Change – Beneficiary Story Book" aus Sambia. Im Zentrum stehen die Gesichter, die hinter dem Wandel zu einer nachhaltigen Ernährungssicherung stecken.

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Zukunftsbilder für resiliente Ernährungssysteme

Ein Beitrag der GIZ Malawi

Ernährungssysteme unterscheiden sich stark zwischen Gemeinschaften. Während die globale Agenda eine allgemeine Orientierung bietet, erfordert wirksamer Wandel kontextspezifische Maßnahmen auf lokaler Ebene. Im Mittelpunkt sollten dabei die Bedürfnisse der Gemeinschaften stehen. Der Visioning Process kann beim Perspektivwechsel helfen, so Fyness Lydia Ching’oma von der GIZ Malawi.

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"Es braucht uns alle"

Ein Gespräch mit Stacia Nordin

Wie lassen sich Ernährungssysteme resilienter gestalten? Ernährungsexpertin Stacia Nordin spricht über Diversifizierung, Zusammenarbeit und die Rolle unterschiedlicher Akteure bei nachhaltigem Wandel – und darüber, was in Zeiten anhaltender Krisen Hoffnung gibt.

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