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INNOVATIONSFÖRDERUNG ZUR TRANSFORMATION DER AGRAR- UND ERNÄHRUNGSSYSTEME

Durch den Fonds zur Förderung von Innovationen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft (i4Ag) werden in einem breiten Themenspektrum Innovationen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft weltweit gefördert.

Weltkarte

Übersicht der i4Ag Innovations-Einzelmaßnahmen (EZM) und Soforthilfemaßnahmen (Stand: 12/2023)

Als Teil der Sonderinitiative Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme identifiziert und fördert Deutschland mit einem neuen Förderkonzept Innovationen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Soforthilfemaßnahmen gegenüber den Auswirkungen der akuten globalen Ernährungssystemkrisen, ergänzen dieses.

Ziel ist es, Innovationen innerhalb der Kategorien Technik (Digitalisierung, erneuerbare Energie, Forschung und Beratung, Mechanisierung) und Partner und Prozesse (Agrarforschung, -beratung, -politik, -handel, Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und internationalen Organisationen) durch Partnerschaften weiterzuentwickeln und in ausgewählten Ländern in die Anwendung zu bringen.

Innovationen wurden durch gezieltes Netzwerken und Wettbewerbsformate identifiziert und potenzielle Innovationspartner wurden im Antragsprozess bei der Projektentwicklung individuell beraten. Durch partnerschaftlich entwickelte Geschäftsmodelle und Genderstrategien sollen die Innovationen selbsttragend und die Geschlechtergleichstellung gefördert werden.

Kleinbäuerliche Betriebe, deren Verbände sowie Verarbeitungs- und Produktionsunternehmen im Agrar- und Ernährungssektor sollen dadurch die Innovationen nutzen und verbreiten können. Eine wichtige Zielgruppe sind Frauen und junge Menschen. Sie spielen dabei nicht nur als Nutzer*innen von Innovationen eine wichtige Rolle, sondern insbesondere auch als Entwickler*innen.

Zwischen 2021 und 2023 wurden uns über 400 Innovationen über das i4Ag-Postfach gesendet. Davon wurden 139 Innovationsanträge einer eingehenden Prüfung unterzogen und 25 Projekte wurden entwickelt. Hier ist ein Überblick über unsere Projekte und Partnerschaften:

i4Ag’s Ziele

i4Ag’s gendersensible Innovationen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft zielen darauf ab, zu Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten beizutragen, die Ernährungssicherheit zu verbessern, die Anpassung an den Klimawandel für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zu unterstützen und natürliche Ressourcen wie Boden, Wasser und Artenvielfalt zu schützen.

i4Ag’s Auftritt

i4Ag ist derzeit in über 50 Ländern weltweit tätig.

Ausgewählte Beispiele für Innovationen, die i4Ag fördert:

  • Digitale Beratungstools zur Klimaanpassung für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern
  • Satellitenbasierte Bodenkohlenstoffüberwachung
  • Maschinenringe als Selbsthilfeorganisationen
  • Drohnenbildanalyse zur Prävention und Behandlung der Bananenpilzkrankheit FocTR4
  • Digitale Rückverfolgbarkeitslösung für die Kakao-Wertschöpfungskette
  • Kartoffeln ohne Bodenbearbeitung unter Reisstrohanbau
  • Verbesserte Wasserkreislaufsysteme für eine nachhaltige Fischereiproduktion in der Aquakultur

Themenfelder

40 Innovationen werden derzeit in den Bereichen Mechanisierung, Digitalisierung, erneuerbare Energien, landwirtschaftliche Forschung und Beratung sowie Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und internationalen Organisationen
umgesetzt.

Partnerschaften

Wir kooperieren mit über 400 Partnern, darunter Forschungsinstitute, Regierungen, Privatunternehmen und NROs.

Ressourcenschonende und klimaangepasste Praktiken, die die Erntezyklen effizienter nutzen und die Erträge steigern, z. B. durch den Anbau von Kartoffeln auf Reisfeldrückständen.

Satelliten- und Drohnenbilder, die künstliche Intelligenz nutzen, um Analysen über den Bodenkohlenstoffgehalt oder über den Pilzbefall von Bananenpalmen zu ermöglichen.

Mobile Apps, die moderne Technologien für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zugänglich machen, z. B. intelligente Ernteprognosen oder Kühlkettensysteme.

Partizipative, angewandte Forschung zum agroökologischen Schädlingsmanagement, z.B. mit nützlichen Insekten oder Pilzen.

Netzwerke für die Vermietung und Nutzung landwirtschaftlicher Geräte und die Entwicklung von Schulungsplattformen.

Geschlossene Ausschreibungen

FAQ

Wieso wurde die offene Bewerbungsphase von i4Ag geschlossen?

Wir haben zahlreiche Anträge erhalten und auf dieser Basis ein umfangreiches Portfolio an spannenden Projekten entwickelt, die weltweit Innovationen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft fördern. Der Fokus liegt auf der Umsetzung und Weiterentwicklung dieses Portfolios. Es werden keine weitere Projektanträge aufgenommen.

Wird die offene Bewerbungsphase von i4Ag nochmal geöffnet?

Aktuell ist eine erneute Öffnung nicht geplant.

Hinweis: Die kartografische Darstellung auf dieser Seite dient nur dem informativen Zweck und beinhaltet keine völkerrechtliche Anerkennung von Grenzen und Gebieten. Die GIZ übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit oder Vollständigkeit des bereitgestellten Kartenmaterials. Jegliche Haftung für Schäden, die direkt oder indirekt aus der Benutzung entstehen, wird ausgeschlossen.