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© GIZ / Fabiana Anabel Woywod

Hunger und Übergewicht – eine doppelte Bürde

Ein Beitrag von Astrid Prange de Oliveira

Wachstumsverzögerungen als Zeichen chronischer Unterernährung und gleichzeitig Übergewicht und Fettleibigkeit: Autorin und Redakteurin Astrid Prange de Oliveira zeigt auf, warum insbesondere ärmere Länder mit der doppelten Bürde von Fehlernährung kämpfen und warum dies eine entwicklungspolitische Herausforderung ist.

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Farmerin im Senegal auf ihrem Feld © GIZ / Sumi Teufel

„Junge Menschen sind eher Early Adopters“

Ein Gespräch mit Genna Tesdall

Die Zukunft der Landwirtschaft liegt in den Händen junger Menschen. Genna Tesdall vom Internationalen Netzwerk Young Professionals for Agricultural Development (YPARD) diskutiert, was sie brauchen.

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"Der Agrarsektor bietet Raum für Möglichkeiten und Unternehmertum"

Ein Gespräch mit Lucky Andrianirina

Klimaanpassung, jugendliches Empowerment und Ernährungssysteme treffen auf herausfordernde soziale und politische Rahmenbedingungen. In diesem Interview zeigt Lucky Andrianirina, wie junge Menschen in Madagaskar strukturelle Hürden überwinden, globale Agenden in lokales Handeln übersetzen und Landwirtschaft als Raum von Handlungsmacht und Hoffnung begreifen.

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Ernährungssysteme, Recht und gesellschaftliche Teilhabe: Einblicke aus Kenia

Ein Gespräch mit Camara Castro

Ernährungssysteme strukturieren soziale Wirklichkeiten. Ob rechtliche Ansprüche durchgesetzt werden können, hängt auch vom Zugang zu juristischen Institutionen ab. Camara Castro von der Amka Africa Justice Initiative diskutiert, wie rechtliche Arbeit in Kenia die Diskrepanz zwischen Recht und Lebensrealität verringert und Agrar- und Ernährungssysteme gerechter macht.

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Die Collage zeigt verschiedene symbolische Szenen zu Transformation, landwirtschaftlicher Bewegung und Technologie.
Copyright: GIZ

Extreme Unsicherheit als neue Normalität

Ein Beitrag der GIZ

Disruption oder Transformation? Mit dem neuen Strategic Foresight Report for Agriculture and Food Systems richtet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) den Blick auf mögliche Zukunftsszenarien der Zeit nach 2030.

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Gebündeltes Wissen – Das Kompendium der Grünen Innovationszentren

Ein Beitrag der GIZ

Was haben zwölf Jahre Zusammenarbeit bewirkt? Ein Kompendium der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zieht Bilanz über die Arbeit der Grünen Innovationszentren in 16 Ländern. Es bündelt Erfahrungen, dokumentiert Erfolge und Herausforderungen und sammelt zentrale Erkenntnisse für Praxis und Politik.

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Eine politische Chance zur Überwindung struktureller Hürden für Bäuerinnen

Ein Beitrag von Claudia Jordan

Das Internationale Jahr der Landwirtin (IYWF), das von den Vereinten Nationen für 2026 ausgerufen wurde, ist mehr als ein symbolischer Moment. Es ist eine politische Chance – und eine Verantwortung – für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit. Das betonte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf der Grünen Woche in Berlin.

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Revisited: Juliennes Erfolg hat System

Ein Beitrag der GIZ

Im Süden Benins verarbeitet Julienne Sojabohnen zu Tofu. Statt von Subventionen abhängig zu sein, hat sie sich Schritt für Schritt ein eigenes Unternehmen aufgebaut. Ihr Weg verdeutlicht, wie lokale Finanzierung, gemeinsame Risikobewertung und unternehmerische Kompetenz zur Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen beitragen.

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Eine Hand pflückt reife Kaffeekirschen von einem Strauch mit verschiedenen Farben der Früchte in voller Sonneneinstrahlung.

Warum es bei Nahrung um Macht geht – nicht bloß um Lieferketten

Ein Beitrag von Mary Karanu

Ernährungssysteme werden häufig auf Produktion und Handel reduziert. Mary Karanu von der Welthungerhilfe in Kenia zeigt, dass sie zugleich soziale und politische Ordnungen widerspiegeln und Machtverhältnisse, die Anerkennung von Arbeit sowie strukturelle Verwundbarkeit in kleinbäuerlichen Kontexten in Afrika und globalen Lieferketten prägen.

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Die Architektur der Ernährung

Ein Gespräch mit Sachin Gupte

Ernährung scheitert selten am fehlenden Wissen, sondern meist an fehlender Struktur. Im Gespräch mit Dr. Sachin Gupte von PATH richtet sich der Blick auf die oft unsichtbaren Grundlagen von Ernährungssystemen – dort, wo Klimaeinflüsse, politische Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Realitäten bestimmen, was Bestand haben kann und was nicht.

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"Es braucht uns alle"

Ein Gespräch mit Stacia Nordin

Wie lassen sich Ernährungssysteme resilienter gestalten? Ernährungsexpertin Stacia Nordin spricht über Diversifizierung, Zusammenarbeit und die Rolle unterschiedlicher Akteure bei nachhaltigem Wandel – und darüber, was in Zeiten anhaltender Krisen Hoffnung gibt.

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Zukunftsbilder für resiliente Ernährungssysteme

Ein Beitrag der GIZ Malawi

Ernährungssysteme unterscheiden sich stark zwischen Gemeinschaften. Während die globale Agenda eine allgemeine Orientierung bietet, erfordert wirksamer Wandel kontextspezifische Maßnahmen auf lokaler Ebene. Im Mittelpunkt sollten dabei die Bedürfnisse der Gemeinschaften stehen. Der Visioning Process kann beim Perspektivwechsel helfen, so Fyness Lydia Ching’oma von der GIZ Malawi.

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Eine Gruppe von Frauen steht lächelnd im Freien vor einem Gebäude in Herrsching am Ammersee zusammen.

„Wir wollen das Narrativ von Landfrauen verändern”

Ein Beitrag der GIZ

Entwicklungszusammenarbeit bringt Deutschland nichts? Da können die Bayerischen Landfrauen etwas anderes berichten. Ein Besuch bei einem Training mit Kleinbäuerinnen aus Kenia, Sambia und Uganda in Herrsching am Ammersee.

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Zwei Kinder sitzen im Wald und sortieren Fische, während eine Frau einen Eimer auf dem Kopf trägt.

Let me tell you! Wie Sambia Comics und Animation nutzt, um Kinder zu gesundem Essen zu bewegen

Ein Beitrag von Jana Anouk Mansour

Im Rahmen der „Let Me Tell You“-Reihe entdecken Kinder in ganz Sambia spannende Geschichten, die ihnen spielerisch zeigen, warum gutes Essen und gesunde Gewohnheiten – wie der Verzehr von Fisch – so wichtig sind. Lass uns gemeinsam in eine dieser Geschichten eintauchen …

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Ein Whitepaper der Global Donor Platform thematisiert die Finanzierung von Agrarlebensmittelsystemen für Mensch und Umwelt.

Finanzierung von Agrar- und Ernährungssystemen für Menschen, Planet und Wohlstand

Ein Beitrag der Global Donor Platform for Rural Development

Die Global Donor Platform for Rural Development hat kürzlich ein White Paper mit dem Titel „Financing Agrifood Systems for People, Planet and Prosperity“ veröffentlicht. Darin werden sechs Maßnahmen vorgestellt, um das nötige Kapital, Partnerschaften und Innovationen für Veränderungen im großen Maßstab zu mobilisieren.

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Menschen, darunter eine Person im Rollstuhl, bewegen sich auf einem grauen Boden und symbolisieren Inklusion in Agrarwertschöpfungsketten.

„In zehn Jahren werden wir mehr sein“

Ein Gespräch mit Pratima Gurung

Pratima Gurung setzt sich seit Jahren für die Rechte indigener Frauen mit Behinderungen ein – in Nepal, Asien und weltweit. Im Interview spricht sie über Fortschritte, Herausforderungen und warum Inklusion ein globales Thema ist, das uns alle angeht. Ihr Appell: Politische Räume müssen inklusiv und intersektional gestaltet werden.

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Ein Mann erntet natürlichen Kautschuk von einem Baum im Wald und hält einen Behälter und ein Werkzeug in den Händen. | © GIZ

Vom Baum auf die Straße: Die Geschichte von Naturkautschuk

Ein Beitrag von Carlos Castellanos & Yvonne Bielfeld

Der Schuhhersteller Cueros Vélez als gutes Beispiel für die Verantwortung der Privatwirtschaft: Eine Fotogalerie zeigt, wie die Rinde des Kautschukbaums zu einem zuverlässigen und dennoch abholzungsfreien Begleiter auf unseren Straßen wird.

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Luftaufnahme eines grünen und braunen Feldes, das von einem schmalen Streifen getrennt wird. | © Jaum Jovell

Zusammen_denken

Ein Beitrag von Per Brodersen

„In Zeiten globaler Krisen und wachsender Budgetknappheit sind starke Partnerschaften entscheidender denn je“ – diesem Bekenntnis von Bundesministerin Alabali-Radovan Mitte Mai im Deutschen Bundestag verschreibt sich auch die German Agribusiness Alliance. Für mehr Miteinander von Politik und Wirtschaft in der Entwicklungszusammenarbeit, schreibt Geschäftsführer Dr. Per Brodersen.

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