Wie können Agrar- und Ernährungssysteme nachhaltiger gestaltet werden?
Eine große Frage, ein ambitioniertes Ziel. Und doch kann eine Transformation gelingen. Diese Webseite bringt weiterhin unterschiedliche Akteure zusammen, die an diesem Ziel arbeiten.
Wie kann die Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme gelingen? Und welche Bausteine enthält die nachhaltige Neugestaltung des Sektors? Texte, Grafiken und Videos bieten in der interaktiven Agri-Food Map Antworten auf diese Fragen - für faire Einkommen, gesunde Ernährung und eine intakte Umwelt.
Wie können wir sicherstellen, dass alle Menschen innerhalb der planetaren Grenzen ernährt werden? Der neue Podcast von Food4Transformation zeigt Lösungsansätze – und diskutiert diese mit Vertreter*innen aus Regierung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Landwirt*innen aus aller Welt.
Beim diesjährigen P4C Netzwerktreffen im Juni in Berlin kamen Akteure aus mehr als 40 Ländern zusammen, um die Ergebnisse einer 18-monatigen Zusammenarbeit im Netzwerk zu bündeln und eine gemeinsame Advocacy-Agenda für die Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme zu entwickeln. Diskutiert wurden Botschaften zu Inklusion, Governance, Finanzierung, Evidenz und ländergeführter Umsetzung – und die Frage, wie daraus konkrete politische Wirkung entstehen kann.
Risikominderung ist sein Beruf. Als Leiter des Bereichs Disaster Risk Management bei der Intergovernmental Authority on Development (IGAD) arbeitet Dr. Ahmed Amdihun an der Schnittstelle von Klimaanpassung, Frühwarnsystemen und humanitärer Vorsorge im Großraum Horn von Afrika. Im Interview erklärt er, was nötig ist, um die Resilienz einer der fragilsten Regionen der Welt zu stärken.
Eine neue Stimme für Landwirt*innen weltweit: Nach seiner Wahl zum Präsidenten der World Farmers’ Organisation spricht Mwendah M’Mailutha über seine Vision für die Zukunft der globalen Landwirtschaft. Von der Stärkung der Stimme der Landwirt*innen auf internationaler Ebene bis hin zur Ernährungssicherung weltweit – welche Prioritäten werden seine Amtszeit prägen?
Frauen produzieren einen großen Teil der weltweiten Nahrungsmittel und gestalten den Wandel von Agrar- und Ernährungssystemen entscheidend mit. Das Internationale Jahr der Landwirtin 2026 rückt ihre Rolle als Innovatorinnen, Unternehmerinnen und treibende Kräfte für klimaresiliente und nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt.
Ein Beitrag von der GIZ, FAO WFF Youth Initiative und UN Women
Diese Porträtserie „Women Farmers. Caring for people and planet. Sustaining land, water, and biodiversity" erzählt die Geschichten von elf Frauen: Bäuerinnen, Führungspersönlichkeiten, Genossenschaftsmitglieder, Aquakulturbeschäftigte, Frauen, die die Umwelt schützen, und junge Frauen in der Ernährungswirtschaft. Sie ist in Zusammenarbeit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, der WFF Global Youth Action Initiative, ausgerichtet von FAO und UN Women entstanden.
Im Kakamega County in Kenia sind Landkonflikte tief im gelebten Alltag vieler Frauen eingeschrieben. Neue digitale Ansätze tragen dazu bei, bestehende Ungleichheiten zu adressieren und die Landrechte von Frauen praktisch zu stärken.
Der englischsprachige Podcast geht der dringenden Frage auf den Grund, wie eine nachhaltige Transformation gelingen kann. Im Gespräch mit verschiedenen Gästen und Expert*innen aus aller Welt, sucht unsere Moderatorin Katie Gallus nach Lösungen, die die Agrar- und Ernährungssysteme nachhaltiger machen, Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen und den Wohlstand für alle fördern.
Disruption oder Transformation? Mit dem neuen Strategic Foresight Report for Agriculture and Food Systems richtet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) den Blick auf mögliche Zukunftsszenarien der Zeit nach 2030.
Im Rahmen der „Let Me Tell You“-Reihe entdecken Kinder in ganz Sambia spannende Geschichten, die ihnen spielerisch zeigen, warum gutes Essen und gesunde Gewohnheiten – wie der Verzehr von Fisch – so wichtig sind. Lass uns gemeinsam in eine dieser Geschichten eintauchen …
Ein Interview mit Rashid Sumaila und Andreas Schaumayer
Ende Juni hat die elfte Our Ocean Conference in Mombasa, Kenia, stattgefunden. Vor diesem Hintergrund ziehen der Fischereiökonom Rashid Sumaila und Andreas Schaumayer vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Bilanz über den Zustand der globalen Fischerei im Jahr 2026: Von der wirtschaftlichen Bedeutung der Kleinfischerei bis hin zu den Datenlücken, die Millionen von Fischer*innen unsichtbar machen.
Ein Fokus auf fragile Kontexte verdeutlicht den spezifischen Beitrag der Entwicklungspolitik zur Sicherheitspolitik und zeigt zugleich, inwiefern auch die Sonderinitiative „Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme“ weiterentwickelt werden muss. Ein Beitrag von Jes Weigelt, Head of Programmes beim TMG Think Tank for Sustainability.
Entwicklungszusammenarbeit bringt Deutschland nichts? Da können die Bayerischen Landfrauen etwas anderes berichten. Ein Besuch bei einem Training mit Kleinbäuerinnen aus Kenia, Sambia und Uganda in Herrsching am Ammersee.
In ihrer neuen Studie analysiert die internationale Hilfsorganisation CARE, wie die wirtschaftlichen und sozialen Barrieren, mit denen Frauen konfrontiert sind, das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) erheblich verringern. Denn beim derzeitigen Tempo würde es 152 Jahre dauern, um die ökonomische Lücke zwischen Frauen und Männern zu schließen – und das, obwohl es äußerst profitabel für die Wirtschaft wäre, diese Lücke zu schließen.
20 Jahre internationales Engagement, 10 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Die Andreas Hermes Akademie (AHA) hat einen ganz besonderen Meilenstein erreicht und Partnerinnen und Partner eingeladen, darüber zu diskutieren, was sich in der Vergangenheit bewährt hat und was künftig erforderlich ist, um widerstandsfähige Agrar- und Ernährungssysteme zu schaffen.
Ein Beitrag der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)
Vor dem Hintergrund des aktuellen Konflikts im Iran und der damit verbundenen Sperrung der Straße von Hormus gewinnt die strategische Bedeutung maritimer Infrastruktur neue Dringlichkeit. Eine Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) aus dem Jahr 2024 beleuchtet diese Relevanz und diskutiert geeignete Schutzmaßnahmen für unterschiedliche kritische Infrastrukturen im maritimen Raum.
Klimaanpassung, jugendliches Empowerment und Ernährungssysteme treffen auf herausfordernde soziale und politische Rahmenbedingungen. In diesem Interview zeigt Lucky Andrianirina, wie junge Menschen in Madagaskar strukturelle Hürden überwinden, globale Agenden in lokales Handeln übersetzen und Landwirtschaft als Raum von Handlungsmacht und Hoffnung begreifen.
Die Nyayo Tea Zones Development Corporation setzt sich für den Erhalt der Wälder in Kenia ein: Durch das Einrichten so genannter Pufferzonen, die mit Bäumen und Tee bepflanzt werden, wird der Abholzung entgegengewirkt. Neben der Produktion von umweltfreundlichem Tee kommt das Projekt den Ressourcen der Wälder und der Lebensgrundlage der in der Nähe der Wälder lebenden Gemeinden zugute, sagt Projektmitarbeiter Wallace Gichunge.
Klimaanpassung, jugendliches Empowerment und Ernährungssysteme treffen auf herausfordernde soziale und politische Rahmenbedingungen. In diesem Interview zeigt Lucky Andrianirina, wie junge Menschen in Madagaskar strukturelle Hürden überwinden, globale Agenden in lokales Handeln übersetzen und Landwirtschaft als Raum von Handlungsmacht und Hoffnung begreifen.
Ernährungssysteme strukturieren soziale Wirklichkeiten. Ob rechtliche Ansprüche durchgesetzt werden können, hängt auch vom Zugang zu juristischen Institutionen ab. Camara Castro von der Amka Africa Justice Initiative diskutiert, wie rechtliche Arbeit in Kenia die Diskrepanz zwischen Recht und Lebensrealität verringert und Agrar- und Ernährungssysteme gerechter macht.
Ein Gespräch mit Huyam Salih, Monica Yator und Jacob Lekaitogo
Weidelandschaften bedecken bis zu 54 % der globalen Landoberfläche, und der Pastoralismus zählt zu den ältesten Formen der Landnutzung – dennoch findet er nur selten Beachtung. Nun haben die Vereinten Nationen das Jahr 2026 zum International Year of Rangelands and Pastoralists (IYRP) ausgerufen. Was hat die Organisation zu diesem Schritt bewogen? Und was benötigen pastoralistische Gemeinschaften tatsächlich? Drei Expert*innen geben Einblicke.
Die Zukunft der Landwirtschaft liegt in den Händen junger Menschen. Genna Tesdall vom Internationalen Netzwerk Young Professionals for Agricultural Development (YPARD) diskutiert, was sie brauchen.
Der Kampf gegen den Hunger kann nur gemeinsam gelingen, wenn Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik bereit sind, sich mit ihrer Expertise zu ergänzen und gegenseitig von Erfahrungen zu lernen. Es gibt unterschiedliche Ansätze und Ideen, wie das Ziel der Agenda 2030, den Hunger zu beenden, zu erreichen ist – davon berichten wir.
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