Wie können Agrar- und Ernährungssysteme nachhaltiger gestaltet werden?
Eine große Frage, ein ambitioniertes Ziel. Und doch kann eine Transformation gelingen. Diese Webseite bringt weiterhin unterschiedliche Akteure zusammen, die an diesem Ziel arbeiten.
Wie kann die Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme gelingen? Und welche Bausteine enthält die nachhaltige Neugestaltung des Sektors? Texte, Grafiken und Videos bieten in der interaktiven Agri-Food Map Antworten auf diese Fragen - für faire Einkommen, gesunde Ernährung und eine intakte Umwelt.
Wie können wir sicherstellen, dass alle Menschen innerhalb der planetaren Grenzen ernährt werden? Der neue Podcast von Food4Transformation zeigt Lösungsansätze – und diskutiert diese mit Vertreter*innen aus Regierung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Landwirt*innen aus aller Welt.
Wie können Ernährungssysteme besser gesteuert und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Akteuren gestärkt werden? Das neue Food System Governance Strengthening Framework bietet einen praxisorientierten, wissenschaftlich fundierten Ansatz, um bestehende Governance-Institutionen zu bewerten und zu stärken sowie neue, bedarfsgerechte Strukturen zu entwickeln.
Wer über Land und Ressourcen entscheidet, beeinflusst auch, wie nachhaltig Böden bewirtschaftet werden. Studien aus Afrika zeigen, warum Landrechte und Mitsprache von Frauen entscheidend für den Bodenschutz sind und wie geschlechtergerechte Ansätze in der Praxis aussehen können.
Land ist eine zentrale Grundlage für Ernährung, Einkommen und nachhaltige Entwicklung. Ein Toolkit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bündelt mehr als zehn Jahre praktische Erfahrung im Bereich Land Governance und macht daraus Strategien und Instrumente zu Anwendung in unterschiedlichen Bereichen – von Landwirtschaft, Klima und Umweltschutz über digitale Transformation bis hin zu Wirtschaftswachstum.
Gabriela Moyon glaubte jahrelang, dass öffentliche Aufträge für sie unerreichbar seien. Im März 2026 gewann sie ihren ersten Auftrag. Sie ist eine von vielen Frauen in Ecuador, deren Unternehmen sich durch ein vierjähriges Projekt verändert hat, das Frauen den Zugang zum öffentlichen Beschaffungsmarkt erleichtert.
Frauen produzieren einen großen Teil der weltweiten Nahrungsmittel und gestalten den Wandel von Agrar- und Ernährungssystemen entscheidend mit. Das Internationale Jahr der Landwirtin 2026 rückt ihre Rolle als Innovatorinnen, Unternehmerinnen und treibende Kräfte für klimaresiliente und nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt.
Ein Beitrag von der GIZ, FAO WFF Youth Initiative und UN Women
Diese Porträtserie „Women Farmers. Caring for people and planet. Sustaining land, water, and biodiversity" erzählt die Geschichten von elf Frauen: Bäuerinnen, Führungspersönlichkeiten, Genossenschaftsmitglieder, Aquakulturbeschäftigte, Frauen, die die Umwelt schützen, und junge Frauen in der Ernährungswirtschaft. Sie ist in Zusammenarbeit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, der WFF Global Youth Action Initiative, ausgerichtet von FAO und UN Women entstanden.
Der englischsprachige Podcast geht der dringenden Frage auf den Grund, wie eine nachhaltige Transformation gelingen kann. Im Gespräch mit verschiedenen Gästen und Expert*innen aus aller Welt, sucht unsere Moderatorin Katie Gallus nach Lösungen, die die Agrar- und Ernährungssysteme nachhaltiger machen, Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen und den Wohlstand für alle fördern.
Disruption oder Transformation? Mit dem neuen Strategic Foresight Report for Agriculture and Food Systems richtet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) den Blick auf mögliche Zukunftsszenarien der Zeit nach 2030.
Im Rahmen der „Let Me Tell You“-Reihe entdecken Kinder in ganz Sambia spannende Geschichten, die ihnen spielerisch zeigen, warum gutes Essen und gesunde Gewohnheiten – wie der Verzehr von Fisch – so wichtig sind. Lass uns gemeinsam in eine dieser Geschichten eintauchen …
Ein Interview mit Carolina Jaramillo Ferrer und Felix Strauss
Wie lassen sich Nachhaltigkeitslösungen skalieren, ohne die lokalen Gegebenheiten aus dem Blick zu verlieren? Carolina Jaramillo Ferrer (Uniban) und Felix Strauss (ALDI SOUTH Group) diskutieren, was es braucht, um erfolgreiche Lösungen in die Breite zu tragen.
Ein Beitrag der Humboldt-Universität zu Berlin und TU Berlin
Alternative Proteine könnten einen wichtigen Beitrag zu zukunftsfähigen Ernährungssystemen leisten. Besonders im Globalen Süden bieten sie Potenzial, Ressourcen zu schonen, Ernährungssicherheit zu stärken und die Resilienz gegenüber dem Klimawandel zu erhöhen.
Wenn über (Klima-)Resilienz gesprochen wird, geht es häufig um Technologien, Finanzierung oder neue landwirtschaftliche Praktiken. Für Irish Baguilat, Koordinatorin für nachhaltige Landwirtschaft und die „Women Farmers’ Agenda“ bei der Asian Farmers’ Association for Sustainable Rural Development (AFA), beginnt Resilienz jedoch mit dem Zusammenspiel von Familien und Gemeinschaften.
Frauen in der Landwirtschaft in Mali stehen vor zahlreichen Herausforderungen gleichzeitig. Der Klimawandel führt zu zunehmender Bodendegradierung, während Konflikte Menschen dazu zwingen, ihre Lebensgrundlagen zurückzulassen. Gleichzeitig produzieren Frauen weiterhin Nahrungsmittel und tragen zu Frieden und gemeinschaftlicher Entwicklung bei. Ein Gespräch mit Fatoumata Goundou Sissoko, Präsidentin des Réseau des Femmes pour les Droits Environnementaux (REFEDE Mali).
20 Jahre internationales Engagement, 10 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Die Andreas Hermes Akademie (AHA) hat einen ganz besonderen Meilenstein erreicht und Partnerinnen und Partner eingeladen, darüber zu diskutieren, was sich in der Vergangenheit bewährt hat und was künftig erforderlich ist, um widerstandsfähige Agrar- und Ernährungssysteme zu schaffen.
Ein Beitrag der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)
Vor dem Hintergrund des aktuellen Konflikts im Iran und der damit verbundenen Sperrung der Straße von Hormus gewinnt die strategische Bedeutung maritimer Infrastruktur neue Dringlichkeit. Eine Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) aus dem Jahr 2024 beleuchtet diese Relevanz und diskutiert geeignete Schutzmaßnahmen für unterschiedliche kritische Infrastrukturen im maritimen Raum.
Klimaanpassung, jugendliches Empowerment und Ernährungssysteme treffen auf herausfordernde soziale und politische Rahmenbedingungen. In diesem Interview zeigt Lucky Andrianirina, wie junge Menschen in Madagaskar strukturelle Hürden überwinden, globale Agenden in lokales Handeln übersetzen und Landwirtschaft als Raum von Handlungsmacht und Hoffnung begreifen.
Die Nyayo Tea Zones Development Corporation setzt sich für den Erhalt der Wälder in Kenia ein: Durch das Einrichten so genannter Pufferzonen, die mit Bäumen und Tee bepflanzt werden, wird der Abholzung entgegengewirkt. Neben der Produktion von umweltfreundlichem Tee kommt das Projekt den Ressourcen der Wälder und der Lebensgrundlage der in der Nähe der Wälder lebenden Gemeinden zugute, sagt Projektmitarbeiter Wallace Gichunge.
Klimawandel, schwindende Weideflächen und fehlende Investitionen setzen Hirtenvölker in Kenia zunehmend unter Druck. Jacinta Sajila Pamita, selbst Maasai und bei IMPACT Kenya tätig, fordert mehr Mitsprache für indigene Gemeinschaften, Investitionen in lokale Lösungen und eine stärkere Anerkennung ihres traditionellen Wissens. Denn nachhaltige Entwicklung, sagt sie, beginnt dort, wo die Menschen vor Ort selbst mitentscheiden.
Risikominderung ist sein Beruf. Als Leiter des Bereichs Disaster Risk Management bei der Intergovernmental Authority on Development (IGAD) arbeitet Dr. Ahmed Amdihun an der Schnittstelle von Klimaanpassung, Frühwarnsystemen und humanitärer Vorsorge im Großraum Horn von Afrika. Im Interview erklärt er, was nötig ist, um die Resilienz einer der fragilsten Regionen der Welt zu stärken.
Beim diesjährigen P4C Netzwerktreffen im Juni in Berlin kamen Akteure aus mehr als 40 Ländern zusammen, um die Ergebnisse einer 18-monatigen Zusammenarbeit im Netzwerk zu bündeln und eine gemeinsame Advocacy-Agenda für die Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme zu entwickeln. Diskutiert wurden Botschaften zu Inklusion, Governance, Finanzierung, Evidenz und ländergeführter Umsetzung – und die Frage, wie daraus konkrete politische Wirkung entstehen kann.
Ein Gespräch mit Huyam Salih, Monica Yator und Jacob Lekaitogo
Weidelandschaften bedecken bis zu 54 % der globalen Landoberfläche, und der Pastoralismus zählt zu den ältesten Formen der Landnutzung – dennoch findet er nur selten Beachtung. Nun haben die Vereinten Nationen das Jahr 2026 zum International Year of Rangelands and Pastoralists (IYRP) ausgerufen. Was hat die Organisation zu diesem Schritt bewogen? Und was benötigen pastoralistische Gemeinschaften tatsächlich? Drei Expert*innen geben Einblicke.
Der Kampf gegen den Hunger kann nur gemeinsam gelingen, wenn Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik bereit sind, sich mit ihrer Expertise zu ergänzen und gegenseitig von Erfahrungen zu lernen. Es gibt unterschiedliche Ansätze und Ideen, wie das Ziel der Agenda 2030, den Hunger zu beenden, zu erreichen ist – davon berichten wir.
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