Monicah Yator

Monicah Yator ist eine Aktivistin für indigene Rechte und Gründerin der Indigenous Women and Girls Initiative (IWGI) in Kenia. Mit über 15 Jahren Erfahrung in den Landschaften von Baringo liegt ihr fachlicher Schwerpunkt auf Agroökologie und regenerativem Weidemanagement. Sie ist Co-Vorsitzende der Global Agroecology Coalition und eine zentrale Stimme für Ernährungssouveränität und Landrechte pastoraler Gemeinschaften. In ihrer Arbeit verbindet sie globale umweltpolitische Prozesse mit lokalem indigener Wissen – insbesondere durch die Umsetzung naturbasierter Lösungen und den generationenübergreifenden Wissenstransfer.

 

Über IWGI stärkt sie indigene Frauen darin, eigenständig Projekte zur Wiederherstellung von Land zu leiten und setzt sich dafür ein, dass Klimaschutzmaßnahmen gendersensibel gestaltet und von den Gemeinschaften selbst getragen werden. Monicah ist zudem Mitglied der PARAAN Alliance und leitet aktuell vom GEF/SGP geförderte Rehabilitierungssinitiativen, die zeigen, wie indigene Formen der Landbewirtschaftung zur Umkehr von Landdegradation in Afrikas ariden und semi-ariden Regionen (ASALs) beitragen können.

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© GIZ/ Thomas Imo/photothek.net

Was ist die Zukunft des Pastoralismus?

Ein Gespräch mit Huyam Salih, Monica Yator und Jacob Lekaitogo

Weidelandschaften bedecken bis zu 54 % der globalen Landoberfläche, und der Pastoralismus zählt zu den ältesten Formen der Landnutzung – dennoch findet er nur selten Beachtung. Nun haben die Vereinten Nationen das Jahr 2026 zum International Year of Rangelands and Pastoralists (IYRP) ausgerufen. Was hat die Organisation zu diesem Schritt bewogen? Und was benötigen pastoralistische Gemeinschaften tatsächlich? Drei Expert*innen geben Einblicke.

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