Der rote Faden ist die Bedeutung von Zusammenarbeit

Es braucht gemeinsame Anstrengungen diverser Akteure, um eine transformative Wirkung auf das globale Ernährungssystem zu erzielen. Barbara Rehbinder, Scaling Up Nutrition Movement (SUN), diskutiert vier menschenzentrierte Schlüsselprinzipien, um diesem Ziel näher zu kommen.

Lokale Lebensmittel sind oft frischer und nährstoffreicher und verbessern die Ernährung © Giacomo Rubini, GIZ

Von Scaling Up Nutrition (SUN)

Das Scaling Up Nutrition (SUN) Movement ist ein Multiakteurszusammenschluss mit dem Ziel, Mangelernährung in all ihren Formen zu beenden und eine bessere, gesündere Ernährung aller Menschen weltweit sicherzustellen. Seit 2010 vereint SUN dazu Akteure aus der Zivilgesellschaft, den Vereinten Nationen, Gebern, Unternehmen und Forschung.

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Dieser Artikel erschien zuerst in der Rural21 und ist Teil einer Medienkooperation zwischen Rural21 und foodfortransformation.org.

Die weltweite Lebensmittelproduktion könnte alle Menschen weltweit ernähren, doch bleiben gerechte Verteilung, Verschwendung und Zugang als Herausforderungen bestehen. Der Bericht "Der Stand der Ernährungssicherheit und Ernährung in der Welt 2023" zeigt, dass im Jahr 2022 30 Prozent der Weltbevölkerung mit mäßiger bis schwerer Lebensmittelunsicherheit konfrontiert waren. 3,1 Milliarden Menschen können sich keine gesunde Ernährung leisten, während ein Drittel aller produzierten Lebensmittel verschwendet wird und somit wertvolle Ressourcen vergeudet werden. Dies wirft nicht nur ethische Bedenken auf, sondern treibt uns auch in eine untragbare Zukunft. Ein zentrales Problem ist eine landwirtschaftliche Ausrichtung auf Quantität anstelle von Qualität, basierend auf industrieller Monokultur-Landwirtschaft. Dieser Ansatz erschöpft Ressourcen und schadet Ökosystemen, verstärkt die globale Erwärmung und extreme Wetterereignisse, die wiederum die Ernährung beeinträchtigen.

 

Ein Umdenken hin zu ganzheitlichen agrarökologischen Praktiken, die Mensch und Planeten ernähren, die Resilienz von Ökosystemen fördern und Klimarisiken mindern, ist erforderlich. Das Scaling Up Nutrition Civil Society Network (SUN), ein globales Bündnis von über 4.500 Organisationen, setzt sich für bessere Ernährung und Ernährungssysteme ein und verpflichten wir uns zur Integration dieser Praktiken. SUNs Mandat, alle Interessengruppen und Sektoren im Kampf gegen Mangelernährung zusammenzubringen und das Ziel, starke, inklusive und gerechte Ernährungssysteme zu fördern, gehen Hand in Hand.

 

In diesem Zusammenhang sind vier menschenzentrierte Prinzipien von besonderer Bedeutung. Sie richten sich an diverse Akteure, einschließlich Regierungen, internationaler Organisationen, zivilgesellschaftlicher Gruppen, des Privatsektors und Geber. Die erforderlichen Veränderungen müssen von dieser vielfältigen Akteursgruppe gemeinsam initiiert und vorangetrieben werden, um die Transformation der globalen Ernährungssysteme voranzubringen.

 

1. Investition in lokale Ernährungssysteme

Die Unterstützung der lokalen Lebensmittelproduktion, Verarbeitung und Verwendung ist aus vielen Gründen unerlässlich. Zum einen verbessert sie die Lebensmittelsicherheit, indem sie die Abhängigkeit von entfernten Zulieferern verringert und eine konsistente Lebensmittelversorgung sicherstellt, insbesondere in Krisenzeiten. Lokale Lebensmittel sind oft frischer und nährstoffreicher und verbessern die Ernährung und die Gesundheit der Gemeinschaft. Wirtschaftlich gesehen wird das Wachstum stimuliert, indem Arbeitsplätze geschaffen und lokale Unternehmen unterstützt werden. Das führt wiederum zu einer stabilen Wirtschaft . Darüber hinaus hat die lokale Produktion in der Regel einen geringeren CO2-Fußabdruck, reduziert Treibhausgasemissionen und fördert die Nachhaltigkeit. Sie bewahrt auch das kulturelle Erbe, schätzt traditionelle Praktiken und stärkt Kleinbäuer*innen. Gleichzeitig wird durch die kürzeren Lieferketten auch die Lebensmittelverschwendung reduziert.

 

Die Unterstützung lokaler Ernährungssysteme trägt insgesamt zu einem nachhaltigeren, resilienteren und gerechteren Ernährungssystem bei, das Gemeinschaften, Einzelpersonen und die Umwelt gleichermaßen zugutekommt.

 

Der Übergang zu lokalen Ernährungssystemen erfordert gemeinsame Anstrengungen diverser Akteure. Regierungen müssen eine Schlüsselrolle spielen, indem sie Handelsvorschriften überprüfen, die lokale Produktion benachteiligen könnten. Das Bereitstellen von Transport- und Lagermöglichkeiten für lokale Waren ist eine gemeinsame Verantwortung, an der sowohl der öffentliche als auch der private Sektor beteiligt sind. Auch die Stärkung der Gemeinschaft ist unerlässlich und erfordert die Beteiligung von zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich für lokale Gemeinschaften einsetzen und mit ihnen zusammenarbeiten. Die Anerkennung des inneren Wertes lokaler Kulturen und Pflanzen erfordert eine kollektive Denkweise, die durch Bildungsinitiativen und Aufklärungskampagnen gefördert wird. Auf Umsetzungsebene sollten Praktiken wie Agrarökologie und indigene Anbaumethoden gefördert werden. Dabei sollte sowohl auf das Wissen der lokalen Gemeinschaften als auch von Agrarexpert*innen zurückgegriffen wird. Dieser vielschichtige Ansatz trägt nicht nur zum wirtschaftlichen Wachstum und zum Wohlergehen der Menschen bei, sondern auch zum Erhalt unserer Umwelt.

 

2. Die Ernährung in den Mittelpunkt der Ernährungsumgebungen stellen

Die Priorisierung der Ernährung in Ernährungsumgebungen anstelle des Profits wirkt sich vielseitig positiv aus: Insbesondere wird der Schwerpunkt auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Einzelpersonen und Gemeinschaften gelegt. Das Risiko von ernährungsbedingten Krankheiten wird somit reduziert und die allgemeine Lebensqualität gefördert.

 

Langfristige Nachhaltigkeitsziele werden durch die Betonung einer vielfältigen, ausgewogenen Ernährung, die weniger ressourcenintensiv ist und die Umweltauswirkungen der Lebensmittelproduktion reduziert, unterstützt.

 

Auch wird die Ernährungsbildung und -aufklärung gefördert – denn Einzelpersonen werden befähigt, informierte Ernährungsentscheidungen zu treffen. Somit wird eine Kultur der gesundheitsbewussten Entscheidungsfindung gefördert. Ernährungsumgebungen, die eine gesunde Ernährung zentrieren, stärken Gemeinschaften, fördern soziale Initiativen wie Gemeinschaftsgärten und bekämpfen Lebensmittelunsicherheit. Der Ansatz stellt sicher, dass verwundbare Bevölkerungsgruppen Zugang zu nahrhaften Lebensmitteln haben und ein gesundes Leben führen können. Gesundheitskosten werden dadurch potentiell reduziert und die Gesundheit der Menschen über Profitmotive in der Lebensmittelindustrie gestellt.

 

In systemischen Ansätzen sollte die Bedeutung der Ernährungsbildung und die Auseinandersetzung mit ungesunder Lebensmittelwerbung daher betont werden. Auf der Umsetzungsebene beinhaltet dies das Ermöglichen des Stillens bei Müttern. Es erfordert die Verbreitung von Ernährungsinformationen durch verschiedene Kanäle, wie Werbung, Schulprogramme und Arbeitsplatzinitiativen. Ebenso wichtig ist die transparente Kennzeichnung von Lebensmitteln. Zudem sollte der Zugang zu nahrhaften Lebensmitteln für wirtschaftlich benachteiligte Personen, insbesondere Mütter und Kinder, durch Mechanismen wie finanzielle Unterstützung und Lebensmittelgutscheine sichergestellt werden.

 

3. Stärkung der Zivilgesellschaft

Zivilgesellschaftliche Organisationen spielen eine entscheidende Rolle bei der Transformation der Ernährungssysteme. Sie vertreten marginalisierte Stimmen, nutzen lokales Fachwissen und arbeiten mit Gemeinschaften zusammen, um sicherzustellen, dass Lösungen den lokalen Bedürfnissen und der Inklusivität entsprechen. Sie dienen als Kontrollinstanzen, die sich für politische Maßnahmen zur Förderung des Wohlbefindens der Menschen einsetzen. Die Zivilgesellschaft bringt Innovationen ein, fungiert als Brücke zwischen verschiedenen Interessenvertretern, reagiert effektiv auf Lebensmittelkrisen und setzt sich für soziale und Umweltgerechtigkeit ein. Die Stärkung der Zivilgesellschaft kann die Bereitstellung von Mitteln und Ressourcen für gemeindegetriebene Initiativen, die Durchführung von Schulungsprogrammen zur Verbesserung ihrer Advocacy- und Führungsfähigkeiten und ihre Beteiligung an politischen Prozessen umfassen.

 

Um dies zu ermöglichen, ist es entscheidend, die Kapazität der Zivilgesellschaft anzuerkennen und zu unterstützen, lokale Lösungen voranzutreiben und marginalisierte Stimmen zu verstärken.

 

Regierungen und Geber sollten aktiv Zur Stärkung der Zivilgesellschaft beitragen, um Lücken zu schließen und sich für ganzheitliche, kontextspezifische Lösungen einzusetzen. Dieser Ansatz fördert gemeindegeführte, lokal relevante transformative Veränderungen und schafft gerechtere, wirksamere und nachhaltigere Ernährungssysteme, die ethische, inklusive und umweltverträgliche Praktiken umfassen.

 

4. Gewährleistung von Rechenschaftspflicht und Einhaltung von Verpflichtungen

Ehrgeizige Versprechen sind leicht gemacht, aber ihre Einhaltung erfordert eine sorgfältige Überwachung und datenbasierte Evaluierung des Fortschritts. Transparenz und Integrität stehen im Mittelpunkt dieses Vorhabens und erfordern eine Abstimmung zwischen Verpflichtungen und Handlungen. Eine Überwachung der Verpflichtungen der Länder, im Einklang mit strategischen Rahmenwerken wie den Food Systems Transformation Pathways des UN Food Systems Summit, dienen als Kompass. Der Nutrition Accountability Framework, ein umfassendes Rückverfolgbarkeitsinstrument, das von der Regierung Japans, UN-Organisationen, des SUN-Movements und anderen unterstützt wird, um alle Daten zu den Verpflichtungen des Tokio Nutrition for Growth (N4G) Summit 2021 zu erfassen, ermöglicht das Verfolgen von Fortschritte und das Umsetzen von Verpflichtungen in transformative Maßnahmen. Diese Plattformen gewährleisten somit die Rechenschaftspflicht und den Fortschritt in Richtung einer gesünderen und nachhaltigeren Zukunft.

 

Ebenso ist eine sorgfältige Überwachung von Unternehmen unerlässlich. Obwohl die Förderung ethischer Praktiken wichtig ist, ist das alleinige Vertrauen auf das Wohlwollen des Privatsektors unzureichend. Vielmehr ist ein umfassender Ansatz erforderlich, um sicherzustellen, dass kommerzielle Interessen harmonisch mit den breiteren Zielen gerechter und nachhaltiger Ernährungssysteme in Einklang stehen. Rahmenbedingungen für die unternehmerische Verantwortlichkeit können als Schutzschild dienen, um die Konzentration von Macht zu verhindern und Interessenskonflikte zu mildern. Sie schaffen ein Umfeld, in dem Unternehmen dazu angeregt werden, langfristige Nachhaltigkeit über kurzfristige Gewinne zu priorisieren, und erkennen ihre Rolle als wichtige Interessengruppen bei der Verfolgung einer widerstandsfähigen globalen Bevölkerung an.

 

Ein roter Faden der genannten Prinzipien ist die Bedeutung der Zusammenarbeit.

 

Während die Zivilgesellschaft als eine treibende Kraft vorangeht, ist es wichtig anzuerkennen, dass das schiere Ausmaß und die Komplexität der anstehenden Aufgaben weit über den Bereich einer einzelnen Instanz hinausgehen. Regierungen spielen eine zentrale Rolle bei der Lenkung der Transformation, durch die regulatorischen Befugnisse und die Fähigkeit zur Politikgestaltung. Internationale Organisationen bringen Fachwissen, Ressourcen und eine globale Perspektive mit, die für die Koordination von Bemühungen über Grenzen hinweg unerlässlich sind. Geber spielen eine entscheidende Rolle, indem sie finanzielle Unterstützung bereitstellen, um Veränderungen anzustoßen und Initiativen voranzutreiben. Innovationen, Investitionen und technologische Fortschritte des privaten Sektors können Branchen und Praktiken umgestalten.

 

Innerhalb dieses Kontextes liegt die Besonderheit des SUN-Movements in der Fähigkeit, die kollektive Kraft dieser vielfältigen Akteure – Regierungen, internationale Organisationen, Spender, den privaten Sektor und die Zivilgesellschaft – zu nutzen. Diese Konvergenz ermöglicht gerechte und nachhaltige Ernährungssysteme und führt letztendlich zu einer blühenden globalen Bevölkerung und einem nachhaltigen Planeten.

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