Ernährungssysteme, Recht und gesellschaftliche Teilhabe: Einblicke aus Kenia

Von

Ein Interview von Jacob Häberli

Ernährungssysteme strukturieren soziale Wirklichkeiten – vom Zugang zu Land, über gelebten Arbeitswelten, bis zur Frage, wer politisch inkludiert wird und wer ausgeschlossen bleibt. Ob Ansprüche tatsächlich durchgesetzt werden können, hängt dabei auch vom Zugang zu Recht und juristischen Institutionen ab. In diesem Interview reflektiert Camara Castro, wie rechtliche Arbeit in Kenia dazu beitragen kann, die Distanz zwischen Recht und Lebensrealität zu verringern und neue Handlungsspielräume für gerechtere und zukunftsfähige Agrar- und Ernährungssysteme zu eröffnen.

Camara bietet einer Person Rechtsberatung an. © Amka Africa Justice Initiative

Von Camara Castro

Camara Castro ist Assistant Project Coordinator bei der Amka Africa Justice Initiative in Kenia. Er studiert Rechtswissenschaften im Abschlussjahr an der Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology (JKUAT) und war zuvor Präsident der dortigen Legal Clinic. In seiner Arbeit setzt er sich für den Zugang zur Justiz, für Landrechte sowie für Agrar- und Ernährungsrecht ein.


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Kannst du beschreiben, wie deine persönliche Biografie dich zur Auseinandersetzung mit Themen wie Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und Emanzipation junger Menschen in Kenia geführt hat?

Vielen Dank, Jacob. Ich bin Jurastudent im vierten Jahr an der Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology. Mein Engagement für diese Themen entspringt einem übergeordneten Verständnis von sozialer Gerechtigkeit. Zu Beginn meines Studiums schloss ich mich dem Legal Clinic Club an, einer sozial engagierten Organisation innerhalb der juristischen Fakultät. Später trat ich der Amka Africa Justice Initiative bei, durch die ich erstmals mit Fragen des Zugangs zur Justiz im Kontext von Landwirtschaft und Ernährungssystemen in Berührung kam.

 

Während meiner Arbeit wurde mir zunehmend bewusst, wie groß die Distanz zwischen rechtlichen Regelungen und den alltäglichen Realitäten vieler Communities ist. Besonders im Ernährungssektor zeigte sich, dass bestehende rechtliche Rahmenbedingungen häufig an den Interessen und Bedürfnissen der betroffenen Gemeinschaften vorbeigehen. Diese Erfahrung führte dazu, dass ich meinen Fokus gezielt auf rechtliches Empowerment innerhalb von Agrar- und Ernährungssystemen ausrichtete.

 

Im Laufe der Zeit wurde dies zu meinem fachlichen Schwerpunkt. Durch eine Reihe von Pro-bono-Rechtsberatungen auf Gemeindeebene habe ich erkannt, dass rechtliche Unterstützung und die Vermittlung von Rechtswissen – insbesondere durch junge Menschen – zentrale Voraussetzungen für die Stärkung von Handlungsmacht in Landwirtschaft und Ernährungssicherheit sind.

 

Basierend auf deiner Arbeit in Universitäten, zivilgesellschaftlichen Räumen und Initiativen wie dem Partners for Change-Netzwerk (P4C): Wie verstehen junge Menschen selbst die zentralen Herausforderungen und Möglichkeiten innerhalb der Ernährungssysteme in Kenia und darüber hinaus in Afrika?

Eine der zentralen Herausforderungen ist eine generationale Fragmentierung. Viele junge Menschen erleben derzeit einen deutlichen Mentalitätswandel und bringen eine wachsende Offenheit für Veränderungen innerhalb der Ernährungssysteme mit. Diese Offenheit stößt jedoch häufig auf Widerstände, die in bestehenden gesellschaftlichen Strukturen und Dynamiken verankert sind. Junge Menschen bleiben aber eine der treibenden Kräfte des Wandels. In meiner Arbeit mit Jurastudierenden, jungen Jurist*innen und Aktivist*innen und universitären Rechtsberatungsstellen habe ich immer wieder erlebt, wie jugendgeführte Initiativen den Zugang zu rechtlichen Informationen und Dienstleistungen erweitern. Ernährungssysteme werden von jungen Menschen zunehmend als Orte von Ungleichheit und Ungerechtigkeit wahrgenommen, die gezielte Interventionen erfordern.

 

Das Rechtssystem geht jedoch teilweise an diesen Bedürfnissen vorbei. In unserer Arbeit bei der Amka Africa Justice Initiative, insbesondere in Zusammenarbeit mit universitären Law Clinics, haben wir eine wachsende Entfremdung zwischen juristischer Praxis und den betroffenen Communities festgestellt. Wir verstehen diese Kluft zugleich als Chance: als Möglichkeit, Brücken zu schlagen und Fachkräfte auszubilden, die in der Lage sind, auf diese gesellschaftlichen Herausforderungen zu reagieren.

 

Wie könnt ihr und andere zivilgesellschaftliche Organisationen junge Menschen dabei unterstützen, erkannte Probleme in konkrete Beteiligung an Entscheidungsprozessen zu übersetzen?

Beteiligung an Entscheidungsprozessen setzt Wahrnehmung und rechtliche Grundbildung voraus. Um jungen Menschen eine tatsächliche Teilnahme an Entscheidungsfindungen zu ermöglichen, haben wir als konkrete Antwort ein niedrigschwelliges Handbuch zur rechtlichen Emanzipation entwickelt. Darin werden die Prozesse öffentlicher Beteiligung detailliert dargestellt – nicht nur im Bereich von Landwirtschaft und Ernährungssystemen, sondern auch in allgemeinen Fragen öffentlichen Interesses.

 

Aus unserer Sicht lag das zentrale Problem dabei nicht im Fehlen rechtlicher Regelungen, sondern in der mangelnden Zugänglichkeit rechtlichen Wissens. Viele Menschen wissen zwar, dass Gesetze existieren, verfügen jedoch nicht über das Wissen, wie sie Interventionen anstoßen oder sich an Entscheidungsprozessen zu sie betreffenden Themen beteiligen können.

 

An dieser Stelle wird die Lücke im Zugang zur Justiz sichtbar. Juristische Ausbildung ist häufig von komplexer Sprache und technischem Fachjargon geprägt. Unsere Arbeit setzt daher gezielt darauf, rechtliche Informationen in klare und verständliche Formate zu übersetzen, mit denen Communities konkret arbeiten können und die ihnen eine wirksame Beteiligung und Teilhabe ermöglichen.

 

Wie zeigt sich dieser Übergang von rechtlichem Wissen zu konkretem Handeln anhand eines Beispiels aus eurer Arbeit?

Bei Amka zeigt sich dieser Übergang vor allem dort, wo rechtliches Wissen nicht bei Information stehen bleibt, sondern in konkretes Handeln übergeht. Das Handbuch zum rechtlichen Empowerment bildet dabei einen wichtigen Ausgangspunkt, auf den weitere rechtliche Unterstützung aufbaut. Unsere Arbeit umfasst Advocacy, Forschung und Publikationen, generationenübergreifende Mentoringprogramme sowie Rechtsberatung und Informationsdienste, die aufeinander abgestimmt sind.

 

Ein zentrales Beispiel ist unsere derzeitige Vertretung von 107 Frauen in einer Verfassungsklage vor dem High Court im County Kajiado. Diese Frauen waren über mehr als zwanzig Jahre hinweg von Führungspositionen in ihren Communities ausgeschlossen, obwohl sie eine zentrale Rolle in den lokalen Agrar- und Ernährungssystemen spielten. Durch rechtliche Begleitung konnten sie ihre Erfahrungen erstmals als rechtliche Ansprüche formulieren und staatliche Institutionen ansprechen, die zuvor als unzugänglich galten.

 

Ähnliche Dynamiken zeigten sich auch in unserer Arbeit zur arbeitsrechtlichen Sensibilisierung von Frauen in der Landwirtschaft sowie in Fällen ausbeuterischer Vertragslandwirtschaft. In beiden Kontexten lag das Problem nicht im Fehlen von Regulierung, sondern in der fehlenden Möglichkeit, bestehende rechtliche Instrumente zu nutzen. Durch gezielte Schulungen und begleitende Unterstützung wurden diese Situationen als Rechtsverletzungen identifizierbar und damit rechtlich verfolgbar.

 

Initiativen wie Partners for Change zielen darauf ab, Wissen, Politik und Praxis miteinander zu verbinden. Was braucht es aus deiner Sicht, damit diese Form der Zusammenarbeit langfristig Wirkung entfaltet?

Ich würde dies mit dem P4C-Workshop in Verbindung bringen, der für mich besonders lehrreich war. In den Diskussionen und im entstehenden Synthesepapier haben wir drei zentrale Akteure der Ernährungssysteme identifiziert: den Staat, den privaten Sektor und zivilgesellschaftliche Organisationen.

 

Eine wirksame Zusammenarbeit zwischen diesen Akteuren erfordert Vertrauen. Vertrauen allein reicht jedoch nicht aus. Wird es nicht durch verbindliche Verpflichtungen gestützt, besteht die Gefahr, dass Zusammenarbeit symbolisch bleibt. Sinnvolle Kooperation hängt daher davon ab, Vertrauen durch rechtliche Rahmenbedingungen zu institutionalisieren, die Verantwortlichkeit und tatsächliche Umsetzung sicherstellen. Eine solche Form der Zusammenarbeit schafft Verbindlichkeit zwischen den drei zentralen Akteuren und ermöglicht Kooperation, die über symbolische Gesten hinausgeht.

 

Vor diesem Hintergrund und mit Blick in die Zukunft: Welche Rolle siehst du für junge Menschen bei der Umgestaltung von Ernährungssystemen hin zu mehr Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Fairness in Kenia und darüber hinaus?

Junge Menschen müssen die bestehenden Brüche innerhalb der Gesellschaft erkennen und verstehen, dass diese gezieltes Handeln erfordern. Gleichzeitig bleiben sie eine energiegeladene und einflussreiche Kraft des Wandels, mit einem ausgeprägten Bewusstsein für soziale und politische Dynamiken auf dem afrikanischen Kontinent.

 

Durch Bildung sind junge Menschen in der Lage, akademisches Wissen in gesellschaftliche Praxis zu übersetzen. Sie prägen maßgeblich den Wandel sozialer Normen innerhalb ihrer Communities. Besonders wichtig ist dabei rechtliches Wissen, insbesondere in Bereichen wie Landbesitz und Landwirtschaft. Ich möchte junge Jurist*innen dazu ermutigen, ihre akademische und soziale Ausbildung so einzusetzen, dass sie unmittelbar auf gesellschaftliche Bedürfnisse reagieren. Aus meiner Sicht sind junge Menschen zentrale Akteur*innen des Wandels, mit dem Potenzial, Ernährungssysteme in Kenia und darüber hinaus in Afrika grundlegend zu transformieren. Ich fordere meine Generation auf, diese Energie gezielt für die Veränderung der Agrar- und Ernährungssysteme einzusetzen.

 

Ich habe noch eine abschließende Frage: Welche Handlungsaufforderung würden Sie jungen Menschen, die weltweit in Ernährungssystemen arbeiten, mit auf den Weg geben – auch vor dem Hintergrund Ihrer Erfahrungen in Kenia und in transnationalen Initiativen wie P4C?

Mein Appell knüpft erneut an die drei zentralen Akteure der Ernährungssysteme an: den Staat, den privaten Sektor und die Zivilgesellschaft. Vertrauen darf dabei nicht länger als loses oder rein rhetorisches Prinzip verstanden werden, sondern muss zu einer verbindlichen Grundlage der Zusammenarbeit werden.

 

Junge Menschen sollten eine zentrale Rolle dabei spielen, dieses verbindliche Vertrauen zwischen den drei Akteuren einzufordern und mitzugestalten. Indem Vertrauen in rechtliche und institutionelle Verpflichtungen eingebettet wird, kann Zusammenarbeit tatsächlich transformativ werden, statt symbolisch zu bleiben. Ich ermutige junge Menschen, die in diesem Bereich tätig sind, zu erkennen, dass Verantwortlichkeit die Grundlage jeder sektorübergreifenden Kooperation ist, wenn Ernährungssysteme gerecht, fair und nachhaltig gestaltet werden sollen.

 

 

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Ohne Böden ist alles nichts

Ein Beitrag von Jan Rübel

Die internationale Bodenkonferenz „Partners for Change – SOILutions for a Food Secure, Resilient, and Sustainable Future“ hat vom 20. bis zum 22. Mai knapp 150 verschiedene Akteure in Berlin zusammengebracht. Ihr Ziel: Bestehende Schutzprogramme bilanzieren und einen Weg in die Zukunft ebnen.

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Teilnehmer einer Konferenz diskutieren beim SOILution-P4C-Treffen in einem großen, modernen Konferenzraum.

Bessere Böden für eine nachhaltige Zukunft

Ein Artikel von Kah Walla

Im Mai fand die diesjährige „Partners for Change – SOILutions for a Food Secure, Resilient, and Sustainable Future“ Konferenz statt. Kah Walla, Moderatorin der Konferenz und Direktorin von Strategies!, fasst die Diskussionen zusammen und betont, dass gesunde Böden nicht nur die Grundlage der Landwirtschaft sind, sondern das Fundament für eine widerstandsfähige, gerechte und klimafreundliche Zukunft bilden.

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Ein Mann gestikuliert lebhaft vor einem Podium, während Lutz Hartmann und eine Frau lächelnd auf Stühlen sitzen.
Lutz Hartmann bei der Podiumsdiskussion.

Neue Chance

Interview mit Lutz Hartmann

Lutz Hartmann hat sich mit der Pacht einer dreihundert Hektar großen Obstplantage in Äthiopien einen lang gehegten Traum verwirklicht: In Afrika ein eigenes Unternehmen zu führen. Nun geht ihn die Frage, wie sich Afrika entwickelt, auch persönlich an.

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Stephan Exo-Kreischer ist Deutschland-Direktor der Lobby- und Kampagnenorganisation ONE.

Neue Kampagane: "Armut ist sexistisch"

Interview mit Stephan Exo-Kreischer

Das ist der Maßstab für alle: Mehr Rechte für Frauen bilden einen entscheidenden Schlüssel im Kampf gegen extreme Armut und Hunger weltweit, sagt der Deutschland-Direktor von ONE. Die Organisation ist auf politische Kampagnen als Hebel für nachhaltige Veränderung spezialisiert.

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Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft, Burkina Faso. Foto: Aude Rossignol, GIZ
Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft, Burkina Faso. Foto: Aude Rossignol, GIZ

Building back better: Eine Strategie für resilientere Ernährungssysteme

Ein Beitrag von Jes Weigelt und Alexander Müller

Was ist erforderlich, damit die Ernährungssysteme ausreichende und gesunde Nahrung liefern, ohne dabei unserem Planeten zu schaden? Wie lässt sich Ernährungssicherheit trotz der Bedrohung durch Klimawandel aufrechterhalten? Unsere Autoren betrachten einzelne Aspekte unserer zukünftigen Ernährungssysteme im Kontext der Coronakrise.

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Eine Gruppe von Menschen sitzt und steht unter einem Baum in einem Dorf, sich unterhaltend und aufmerksam zuhörend.

Landrechte, Gender und Bodenfruchtbarkeit in Benin

Ein Beitrag von Dr. Karin Gaesing und Prof. Dr. Frank Bliss (INEF)

Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten führt Landdruck zu einer Übernutzung der verfügbaren Flächen und einem Mangel an Konservierung. Das westafrikanische Benin mit vielerorts stark ausgelaugten Böden bildet hierbei keine Ausnahme.

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Eine globale Ansicht der Erde mit dem Titel "BMZ-Kernthemenstrategie: Eine Welt ohne Hunger" wird gezeigt.

Noch neun Ernten bis 2030: Wie stellt sich das BMZ zukünftig auf?

Ein Interview mit Dirk Schattschneider (BMZ)

Die Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ (SEWOH) wird eins der fünf Kernthemen im BMZ . Dirk Schattschneider, Beauftragter der SEWOH im BMZ über bisherige Ansätze, zukünftige Aktionsfelder und den politischen Willen, den Hunger zu beenden.

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Eine Frau in rosa Hemd erhält vor einer Gruppe von Menschen ein Zertifikat bei einer feierlichen Veranstaltung.

Landrechte für eine sichere Lebensgrundlage: Mein Land ist mein Leben

Drei Viertel der Weltbevölkerung besitzt keine juristisch abgesicherten Landrechten, was fehlende Investition und mangelnde Innovation begünstigt. Das Projekt "Improvement of Livelihood and Food Security" unterstützt Kleinbauern und Kleinbäuerinnen Land zu erwerben.

Ein Projekt der GIZ

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Hügelige Landschaft mit spärlichem Bewuchs erstreckt sich vor einem majestätischen Berg im Hintergrund.

Bodensanierung fängt bei den Menschen an

Ein Beitrag des TMG Think Tank for Sustainability

Ziele für Bodendegradations-Neutralität und Bodensanierung können nur durch gesicherte Landbesitzrechte erreicht werden.

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Delegierte sitzen in einem großen Konferenzraum bei der UNCCD COP15 in Abidjan, um Umweltstrategien zu diskutieren.

Für einen gerechten Übergang zu einem nachhaltigen Planeten müssen wir Landrechte sichern

Ein Beitrag von TMG

Auf der UNCCD COP15 richtete der Töpfer Müller Gaßner Think Tank (TMG) vier Nebenveranstaltungen aus. Auf der Agenda der Auftaktveranstaltung standen Diskussionen für den Menschenrechts- und Landnavigator.

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Text der BMZ-Kernthemenstrategie zu globaler Agrartransformation über einem Bild der Erde im Weltraum.

JETZT NEU: BMZ-Strategie "Leben ohne Hunger"

Eine BMZ-Kernthemenstrategie

Ein Leben ohne Hunger innerhalb der planetaren Grenzen ist möglich! Mit diesem Leitgedanken tritt ab sofort die neue BMZ-Strategie zu unserem gemeinsamen Thema, Leben ohne Hunger, in Kraft. Erfahren Sie hier mehr.

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Eine Frau in einem gemusterten Mantel spricht gestikulierend mit einer anderen Person in einer belebten Umgebung.

Priscilla Impraim und ihr Schokoladengeschäft

Ein Portrait von Jan Rübel

Priscilla Impraim ist eine der ersten Frauen in Ghana, die in das Schokoladen-Business eingestiegen ist. Trotz einiger Hürden gründete sie 2006 das Unternehmen Ab Ovo Confectionery Limited mit sechs fest angestellten Mitarbeiter*innen und 25 saisonal beschäftigten Mitarbeiter*innen.

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Luftaufnahme von Madagaskars Landschaft zeigt Felder, Pfade und verbrannte Vegetation, die Entwicklung und Wandel verdeutlichen.

Weg zu Klimagerechtigkeit: Eine resiliente Zukunft durch starke Landrechte für Frauen

Ein Beitrag von TMG

In der aktuellen globalen Klimadebatte wird eine elementare Forderung immer deutlicher: Die Sicherung der Landrechte von Frauen muss ein grundlegendes Element unserer Klimastrategien sein. Sie stellen nicht nur ein Puzzleteil dar, sondern vielmehr das Fundament für nachhaltige Klimaresilienz. Der TMG Think Tank für Nachhaltigkeit berichtet vom ersten Afrikanischen Klimagipfel.

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Fünf Frauen in Madagaskar halten stolz ihre Landtitel in der Hand, während sie bunte Kleidung tragen.

Für eine gerechtere ländliche Realität

Ein Beitrag der GIZ

Anlässlich der COP16 stellt die UNCCD in der #HerLand-Kampagne Frauen als Schlüsselakteure zum Erhalt von Böden und zur Bekämpfung von Dürren in den Fokus. Auch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat zur Kampagne beigetragen und sich auf die Sicherung der Landrechte von Frauen konzentriert.

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Ein tragbares Radio steht auf frisch geschnittenem Gras auf einem Feld, umgeben von gebündelten Pflanzenstängeln. | © GIZ Ursula Meissner

Zwölf Länder, zwei Podcasts, ein Ziel 

Ein Beitrag der GIZ

Zwei neue Podcast-Formate der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) machen Geschichten aus der Projektarbeit vor Ort hörbar: "Over to you!" aus Malawi und "Voices of Change – Beneficiary Story Book" aus Sambia. Im Zentrum stehen die Gesichter, die hinter dem Wandel zu einer nachhaltigen Ernährungssicherung stecken.

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