"Der Agrarsektor bietet Raum für Möglichkeiten und Unternehmertum"

Von

Ein Interview von Jacob Häberli

Für viele junge Menschen in Madagaskar ist der Klimawandel keine ferne Bedrohung, sondern eine alltägliche Realität, die Lebensgrundlagen, Ernährungssysteme und politische Handlungsspielräume prägt. Zwischen Überleben und Zukunftsperspektive wird Landwirtschaft zugleich zur Notwendigkeit und zum Raum von Möglichkeiten. In diesem Interview reflektiert Lucky Andrianirina über jugendliches Empowerment vor dem Hintergrund des Klimawandels, über die Übersetzung globaler Agenden in lokales Handeln sowie über soziale und politische Hürden, die echte Teilhabe weiterhin begrenzen.

Lucky Andrianirina spricht während eines P4C-Workshops. © GIZ/ Jil Schütze

Deine Arbeit verbindet politische Bildungsarbeit mit jungen Menschen, Umweltfragen und Ernährungssysteme. Wie bist du persönlich dazu gekommen, dich mit Landwirtschaft und Ernährungssicherheit als politischen und zivilgesellschaftlichen Themen zu befassen?

Ich denke, als Erstes lässt sich sagen: Essen ist Leben. Für mich ist es daher ganz selbstverständlich, dass Ernährung von zentraler Bedeutung ist. Mein Engagement galt jedoch lange Zeit vor allem dem Klimawandel. Von dort aus habe ich mich zunehmend mit Fragen der Anpassung beschäftigt – und sobald man über Anpassung spricht, rücken zwangsläufig auch Lebensgrundlagen in den Blick: Landwirtschaft, Ernährungssysteme, der Zugang zu Informationen, Kapazitätsaufbau und damit verbundene Themen.

 

In den vergangenen zwei Jahren kam ich zudem mit der GIZ in Kontakt, die mich eingeladen hat, mich an Programmen zur Transformation von Ernährungssystemen zu beteiligen. Dadurch habe ich dieses Feld nach und nach vertieft kennengelernt. In dieser Phase wurde mir klar, dass ich mich langfristig mit Ernährung und Landwirtschaft beschäftigen möchte – und warum ich mich entschieden habe, diesen Weg weiterzugehen.

 

Welche Rolle spielt Landwirtschaft insgesamt für junge Menschen, die unter den aktuellen sozialen und ökologischen Bedingungen in Madagaskar aufwachsen?

Madagaskar ist in vielerlei Hinsicht ein sehr junges Land. Mehr als 70 Prozent der Bevölkerung sind unter 35 Jahre alt. Ebenso wichtig ist, dass rund 80 Prozent der Menschen in ländlichen Regionen leben und für ihren Lebensunterhalt von der Landwirtschaft abhängig sind. Landwirtschaft spielt daher eine besonders zentrale Rolle für junge Menschen, da ein Großteil der ländlichen Bevölkerung jung ist und zugleich als Kleinbäuer*innen lebt und arbeitet.

 

In erster Linie bedeutet Landwirtschaft Überleben. In einem Land, in dem nur wenige junge Menschen Zugang zu Bildung und guten Arbeitsmöglichkeiten haben, wird sie zur wichtigsten – und oft einzigen – verfügbaren Option. Für viele, insbesondere für junge Menschen, ist sie eine der wenigen Möglichkeiten, den täglichen Lebensunterhalt zu sichern.

 

Für viele ist Landwirtschaft zugleich ein Zukunftsentwurf. Wenn junge Menschen über Unternehmertum sprechen, über die Gründung eines Unternehmens oder einer Initiative, richtet sich der Blick häufig auf Landwirtschaft und Agribusiness. In diesem Sinne wird Landwirtschaft zu einer Quelle der Hoffnung für junge Unternehmer*innen. Selbst unter sehr schwierigen Bedingungen bleibt sie für manche ein vorgestellter Möglichkeitsraum und eine denkbare Zukunft.

 

Du hast intensiv mit Jugendorganisationen gearbeitet und bist derzeit Präsident von AIKA, einer Organisation, die zu Klima, Biodiversität und Lebensgrundlagen arbeitet. Welche Rolle spielt Landwirtschaft in diesem Zusammenhang, und wie verknüpfen junge Engagierte die alltägliche Nahrungsmittelproduktion mit übergeordneten Fragen von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit?

Wie ich bereits erwähnt habe, besteht eine der größten Herausforderungen im Land in der hohen Zahl junger Menschen. Madagaskar hat eine sehr junge Bevölkerung, doch für viele ist der Zugang zu Bildung, Qualifikationen und menschenwürdiger Arbeit stark eingeschränkt. Die erste zentrale Aufgabe für uns als zivilgesellschaftliche und jugendgeführte Organisation besteht daher darin, Jugendorganisationen und junge Menschen tatsächlich zu stärken und handlungsfähig zu machen.

 

Wenn jungen Menschen die Mittel zum Handeln fehlen, wird es schwierig, übergreifende Themen miteinander zu verbinden. Wer sich vor allem auf das tägliche Überleben konzentrieren muss, kann kaum erwarten, sich zugleich mit Querschnittsfragen wie Biodiversität, Klimawandel, Desertifikation oder Ernährungssystemen auseinanderzusetzen. Unser erster Ansatz besteht daher darin, jugendgeführte Organisationen zu stärken, damit sie diese Themen verstehen und darin handlungsfähig werden.

 

Der zweite Ansatz besteht in Sensibilisierung und aktiver Vernetzung jugendgeführter Organisationen mit unterschiedlichen Akteuren, insbesondere mit staatlichen Stellen. Uns ist bewusst, dass wir innerhalb unseres Bündnisses nicht über alle erforderlichen Kompetenzen verfügen und nicht jedes Feld abdecken können. Umso wichtiger ist es, sektorübergreifende Verbindungen aufzubauen – zwischen Privatwirtschaft, staatlichen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen.

 

Aus diesem Grund legen wir großen Wert darauf, jugendgeführte Organisationen mit Akteuren zu vernetzen, die über technisches Fachwissen und finanzielle Ressourcen verfügen und ihre Aktivitäten gezielt unterstützen können. Wenn junge Menschen diese Themen zunehmend durchdringen, sind sie in der Lage, konkrete Maßnahmen umzusetzen und sich auch politisch einzubringen.

 

So haben wir im vergangenen Jahr im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der GIZ rund eintausend junge Menschen zu verschiedenen Querschnittsthemen geschult, darunter etwa zwanzig junge Führungspersönlichkeiten aus unserem Bündnis. Nach Abschluss der Trainings haben wir gemeinsam reflektiert und ihre Wirkungen ausgewertet.

 

Besonders positiv war zu beobachten, dass einige Organisationen inzwischen in lokalen Gemeinschaften zu Themen wie Agrarökologie, Lebensmittelverarbeitung und Klimagerechtigkeit Aufklärungsarbeit leisten. Andere Organisationen, die bereits im Bereich der Transformation von Ernährungssystemen oder des Klimaschutzes aktiv waren, konnten ihre bestehenden Aktivitäten weiterentwickeln und neue Partnerschaften mit Akteuren wie der GIZ und lokalen Organisationen aufbauen.

 

Zusammengefasst beruht unser Ansatz auf drei Elementen: der Stärkung jugendgeführter Organisationen, der Sensibilisierung und gleichzeitigen Vernetzung mit anderen Akteuren sowie der Unterstützung junger Menschen dabei, Wissen in konkretes Handeln zu übersetzen.

In Ernährungssystemen und der Agrarpolitik klafft häufig eine Lücke zwischen globalen Rahmenwerken und lokalen Realitäten. Wie gelingt es jungen Menschen in Madagaskar, internationale Agenden – etwa Klimaverpflichtungen oder Initiativen zur Beendigung des Hungers – in konkretes lokales Handeln zu übersetzen?

In Madagaskar stehen wir – wie in vielen anderen Ländern – vor der Herausforderung, globale Leitlinien und Ansätze umzusetzen, die auf großen Konferenzen wie der COP oder dem UNFSS formuliert werden. Eine zentrale Hürde besteht dabei zunächst darin, dass diese Rahmenwerke von jungen Menschen vor Ort überhaupt verstanden werden.

 

Häufig übersetzen die jungen, engagierten Beteiligten die komplexe Sprache internationaler Abkommen in zugängliche Begriffe und in konkrete Projekte. In der Praxis bedeutet das, Techniken, Ideen und bewährte Ansätze weiterzugeben und lokale Gemeinschaften in Empowerment-Prozessen zu unterstützen. Umsetzung ist dabei unvermeidlich – und so übernehmen die Engagierten nicht selten auch Rollen als Projektmanager*innen.

 

Hast du dafür ein konkretes Beispiel?

Ein gutes Beispiel dafür ist die Agrarökologie. Entscheidungen der COP betonen häufig Landrehabilitierung und agrarökologische Ansätze. Eine unserer Mitgliedsorganisationen, Avijoro Madagascar, nahm an der COP teil und entwickelte im Anschluss ein Schulungsprojekt zur Agrarökologie für junge Menschen sowie für Kinder an Schulen. Dieser Ansatz folgt dem Prinzip des Learning-by-doing und übersetzt globale Verpflichtungen unmittelbar in lokale Praxis.

 

Einige Organisationen waren bereits in der Transformation von Ernährungssystemen oder im Klimaschutz aktiv, waren sich jedoch nicht immer bewusst, dass ihre Arbeit in umfassendere Transformationsrahmen eingebettet ist. Durch Schulungen und Sensibilisierungsformate unterstützen wir sie dabei, diese Zusammenhänge zu erkennen und Zugang zu Partnerschaften, staatlichen Politiken und zusätzlichen Ressourcen zu erhalten. Zu vermitteln, wie globale und nationale Rahmenwerke miteinander verknüpft sind, ist daher zentral, um diese Ansätze für Jugendorganisationen anschlussfähig und attraktiv zu machen.

 

Landwirtschaft ist häufig eng mit Fragen von Land, Geschlecht und Recht verknüpft. Wie gehen Jugendnetzwerke in Madagaskar – und insbesondere AIKA – mit diesen Herausforderungen um, und wo siehst du die Grenzen eurer Arbeit?

Geschlechterfragen und der Zugang zu Land zählen zu den größten Herausforderungen. In einigen Regionen des Landes ist es nach wie vor äußerst schwierig, die Beteiligung von Frauen an lokalen Entscheidungsprozessen zu gewährleisten. Auch der Zugang zu Land ist hochproblematisch, da viele Menschen nicht wissen, wie sie ihre Landrechte sichern können – selbst dann, wenn Land über Generationen hinweg weitergegeben wurde.

 

Als Jugendorganisation verfügen wir nicht über das gesamte Fachwissen, um diese Fragen umfassend zu bearbeiten. Unsere Strategie besteht daher darin, unser Netzwerk gezielt zu stärken, Akteure mit entsprechendem Fachwissen einzubinden und dieses Wissen an unsere Mitglieder weiterzugeben.

 

Armut bleibt eine zentrale Einschränkung. Wenn Menschen Schwierigkeiten haben, ihre grundlegenden Bedürfnisse zu decken, werden Themen wie Geschlechter- oder Klimagerechtigkeit häufig als nachrangig wahrgenommen. Unsere Arbeit konzentriert sich deshalb darauf, Brücken zwischen Gemeinschaften, Behörden, Ministerien und der Zivilgesellschaft zu bauen, Zusammenhänge sichtbar zu machen und konkrete Ansatzpunkte für Handeln zu eröffnen.

 

Mit Blick auf die Zukunft: Was braucht es, um diese Brücken wirksamer zu bauen und die Ziele eurer Jugendorganisation langfristig zu erreichen?

Was wir am dringendsten brauchen, ist ein förderliches Umfeld, das junge Menschen anerkennt und ihnen ermöglicht, Kompetenzen aufzubauen. Armut versetzt viele in einen reinen Überlebensmodus und erschwert sinnvolles Engagement erheblich. Um dies zu überwinden, braucht es strukturelle Veränderungen und politischen Willen auf lokaler wie nationaler Ebene.

 

Zugleich benötigen wir politischen Raum für einen kontinuierlichen Dialog mit Entscheidungsträger*innen  – nicht nur im Rahmen von Konsultationen, sondern auch während der Umsetzung und Evaluierung von Projekten.

 

Zu oft werden junge Menschen zu Beginn einbezogen und später ausgeschlossen. Ein Umfeld, das Qualifikationsaufbau mit echtem politischem Dialog verbindet, ist daher zentral.

 

Zum Abschluss: Wenn du an die Zukunft der Ernährungssysteme in Madagaskar denkst – was gibt dir Hoffnung, und wo siehst du weiterhin dringenden Handlungsbedarf?

Was mir Hoffnung gibt, ist das Engagement junger Menschen. Die politische Bewegung in Madagaskar im September letzten Jahres hat deutlich gemacht, dass junge Menschen tief an Veränderung glauben und damit der Vorstellung widersprochen, sie seien nur in sozialen Medien aktiv. Dieses Engagement zeigt sich besonders im Agrar- und Ernährungssektor, den viele junge Menschen als Raum von Chancen und unternehmerischen Möglichkeiten begreifen.

 

Gleichzeitig bleiben große Herausforderungen. Eine davon ist die Kaufkraft: Die Transformation von Ernährungssystemen muss sicherstellen, dass nahrhafte und verarbeitete Lebensmittel bezahlbar bleiben. Eine weitere Herausforderung liegt darin, dass Transformationsprozesse Lebensgrundlagen verändern. Steigende Produktion und Diversifizierung erfordern neue Rollen in Verarbeitung, Vermarktung und Vertrieb, und Menschen müssen in diesen Übergängen begleitet werden.

 

Kurz gesagt bestehen die zentralen Herausforderungen darin, Bezahlbarkeit zu sichern und sozialen Wandel zu begleiten. Angesichts der Energie und des Engagements junger Menschen bleibe ich dennoch zuversichtlich.

 

 

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Vom Feld in den Fanshop: Wie man einen Topf größer macht

Ein Beitrag von Jan Rübel

Biobaumwolle finden viele gut – aber dennoch wird es Bäuerinnen und Bauern schwergemacht, ihren konventionellen Anbau zu ändern. Ein neues Projekt setzt an diesem Dilemma an: Fußballbundesligisten in Deutschland fördern die Umstellung auf Bio-Baumwolle in Indien. Und schaffen damit ein Exempel.

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Zwei Personen pflügen ein rotes Feld mit Ochsen, begleitet von Text zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme.

BMZ veröffentlicht Video zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme

Ein Beitrag der GIZ

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat ein Video zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme veröffentlicht. In dem Video spricht auch Bundesministerin Svenja Schulze über die dringende Notwendigkeit, den globalen Hunger zu bekämpfen und zu widerstandsfähigen Agrar- und Ernährungssystemen beizutragen.

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Vier Personen präsentieren stolz ein großes Dokument bei einem "Partners for Change"-Event.

Partner für den Wandel - Netzwerktreffen zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme

Ein Beitrag des Bundesentwicklungsministeriums

Beim Netzwerktreffen „Partners for change – Transformation to a food secure, resilient and sustainable future“ kamen knapp 250 Teilnehmende aus über 30 Ländern zusammen, um gemeinsam Erfahrungen und Ideen zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme auszutauschen zu sammeln. Das Endprodukt, eine gemeinsame Selbstverpflichtung zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme, ist nun online nachzulesen.

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Menschen in einem großen Saal verfolgen eine Podiumsdiskussion über Partnerschaften für Veränderung.

Ein gerechter Wandel fängt mit Zuhören an

Ein Beitrag von Jan Rübel

Zur Halbzeit der Agenda 2030 hat das BMZ zu einem Netzwerktreffen „Partners for change – Transformation to a food secure, resilient and sustainable future“ eingeladen. Expert*innen haben weltweit Empfehlungen in einem Konsultationsprozess erarbeitet und dann in Berlin gebündelt. Ein Ortstermin.

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Eine Person auf einem Feld zieht einen Schlauch für die Bewässerung durch die Erde, um die Ernte zu verbessern.

Was braucht es für eine langfristige Düngemittelstrategie?

Ein Beitrag von Michael Brüntrup

Die Welt erlebt derzeit eine historische Ernährungskrise. Hohe Düngemittelpreise sind Teil des Problems. Neben den notwendigen kurzfristigen Hilfsmaßnahmen sollte die Krise genutzt werden, um längerfristige Düngungsstrategien für nachhaltige, insbesondere kleinbäuerliche Produktionssteigerungen im globalen Süden zu entwickeln und umzusetzen.

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Ein Smartphone zeigt das "Food for Transformation" Podcast-Logo, flankiert von zwei kabellosen Ohrhörern auf Holz.

Neuer Podcast - jetzt verfügbar!

Ein Podcast von Food4Transformation

Wie können wir sicherstellen, dass alle Menschen innerhalb der planetaren Grenzen ernährt werden? Der neue Podcast von Food4Transformation zeigt Lösungsansätze – und diskutiert diese mit Vertreter*innen aus Regierung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Landwirt*innen aus aller Welt.

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Teilnehmer einer Konferenz hören aufmerksam zu, während sie Notizen machen und einen Laptop verwenden.

Think20 Policy Brief nimmt Agrarökologie in den Blick

Ein Think20 Policy Brief

In Anbetracht der Dringlichkeit einer Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme beleuchtet die Arbeitsgruppe für Ernährungssysteme und Agrarökologie der GIZ Indien in Zusammenarbeit mit Partnern der Think20 das Potenzial von Agrarökologie. Ein Policy Brief wurde nun veröffentlicht.

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Eine Frau steht lächelnd an einem Messestand von Savour Route mit Getränken und Gewürzen.

Frauenpower in der globalen Bio-Branche

Ein Beitrag der GIZ

Frauen leisten einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherheit – trotzdem wird ihre Arbeit in der Landwirtschaft oft nicht gewürdigt und sie haben schlechteren Zugang zu Land und Krediten. Drei Agrarunternehmerinnen aus Indien, Côte d’Ivoire und Sri Lanka berichteten auf der diesjährigen BIOFACH-Messe in Nürnberg, wie sie sich und anderen Frauen mehr Platz in der Branche verschaffen.

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Ein frisch gepflügtes Feld erstreckt sich unter einem bewölkten Himmel, mit Bäumen im Hintergrund. | © GIZ

Reform der Agrarpolitik für eine nachhaltige Transformation

Ein Beitrag von IFPRI

Die globalen Lebensmittelsysteme sind mit multiplen Belastungen konfrontiert. Es ist dringender denn je, sie resilienter, gesundheitsfördernder und nachhaltiger zu machen. Ein wichtiges Instrument für einen solchen Wandel ist die Reform der Agrarpolitik und die Neuausrichtung der Agrarförderung, wie in einem vom International Food Policy Research Institute (IFPRI) mitorganisierten Online-Seminar diskutiert wurde.

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Eine vielfältige Gruppe von Menschen posiert auf einer Bühne vor einem Banner mit der Aufschrift "Unser Erbe, Unsere Zukunft".

Ein Aufruf zum Handeln gegen Wüstenbildung

Ein Beitrag der GIZ

Jede Sekunde verlieren wir weltweit wertvollen, gesunden Boden in der Größe von vier Fußballfeldern. Eine von vielen Tatsachen, die beim Festakt zum Welttag gegen Wüstenbildung und Dürre am 17. Juni 2024 einem breiten Publikum in Bonn und weltweit über einen Livestream aufgezeigt wurden. Gefeiert wurde das 30-jährige Jubiläum der Konvention der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD) in der Bonner Bundeskunsthalle.

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Eine Frau in einem rosa Kopftuch und schwarzem Kleid steht lächelnd vor üppigem Grün und blühenden Rosen.

Zusammenhalten und voneinander lernen

Ein Beitrag von Claudia Jordan

Beim Women Leadership Programm im Mai 2024 haben sich wieder rund 20 Frauen aus afrikanischen Ländern und Deutschland zu einem einwöchigen Workshop in Bayern getroffen, um fit für die Führung in ihren Organisationen zu werden. Ein Thema, das die Frauen länderübergreifend beschäftigt, ist der Klimawandel, aber auch Gewalt gegen Frauen und ihre Benachteiligung in der Landwirtschaft.

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Eine große Gruppe von Menschen versammelt sich bei einem P4C-Netzwerktreffen zur Förderung nachhaltiger Lebensmittel.

Nachhaltige & resiliente Agrar- und Ernährungssysteme – Wir sind auf dem Weg!

Ein Beitrag von Kah Walla

Das diesjährige Netzwerktreffen der Partners for Change (P4C), einem Netzwerk des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), fand am 26. und 27. Juni 2024 in Nairobi, Kenia, statt. Kah Walla, Moderatorin der Veranstaltung und Geschäftsführerin von Strategies!, gibt einen Einblick in die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse.

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Eine Frau in einem Hühnerstall hält ein Tablett voller Eier und lächelt in die Kamera.

Die Zukunft pflanzen

Ein Beitrag der GIZ

Die größte junge Generation Afrikas hat das Potenzial, die Landwirtschaft nachhaltig zu verändern. Junge Unternehmer*innen wie Febelsa in Mosambik bauen landwirtschaftliche Betriebe auf, die das lokale Wachstum fördern.

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Eine Gruppe von Menschen posiert vor einem Projektorbildschirm bei einer Konferenz des CAADP für Ernährungssicherheit.

Afrikanische Union stellt Weichen für die Zukunft

Ein Beitrag der GIZ

Vom 9. bis 11. Januar 2025 trafen sich die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union in Kampala, Uganda. Mit einer klaren Vision und konkreten Maßnahmen zielt die Kampala-Agenda darauf ab, die Agrar- und Ernährungssysteme des Kontinents bis 2035 klimaresistent, fair und zukunftsfähig zu machen.

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In einem üppigen Wald erntet eine Gruppe Menschen fleißig Kakaofrüchte und sammelt sie in einem großen Behälter.

10-Punkte-Plan für einen nachhaltigen Kakaosektor

Ein Beitrag von Jens Busma

Das Entwicklungsministerium (BMZ) und das Landwirtschaftsministerium (BMEL) haben einen 10-Punkte-Plans für einen nachhaltigen Kakaosektor vorgestellt. Die Neufassung berücksichtigt die Lieferkettengesetzgebung und aktuelle Entwicklungen. Sie legt besonderen Fokus auf existenzsichernde Einkommen, verantwortungsvolle Einkaufspraktiken sowie ökologischen und klimafreundlichen Kakaoanbau.

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Eine Frau sitzt und überprüft Kakaobohnen in einem Holzrahmen auf dem Boden.

„Wir sind nicht einmal bei der Hälfte der Strecke angelangt“

Interview mit Claudia Brück und Torben Erbrath

Die Nachfrage nach fair gehandeltem Kakao wächst – doch wie reagiert die Industrie? In einem Doppelinterview sprechen Claudia Brück, Vorständin von Fairtrade Deutschland, und Dr. Torben Erbrath, Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie, über Fortschritte, Herausforderungen und die Frage, warum echte Veränderungen nur mit langfristigem Engagement entlang der gesamten Lieferkette gelingen.

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Eine Gruppe von Frauen jubelt fröhlich auf einer Terrasse und feiert weibliche Führung.

Female Leadership – ein Hebel zur Transformation

Ein Gespräch mit Carmen Torres Ledezma & Oluwaseyi Kehinde-Peters

Female Leadership ist ein zentraler Baustein für die Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen. Darum ist von größter Bedeutung, geschlechtersensible Ansätze voranzubringen, um die Präsenz von Frauen in Führungspositionen in der landwirtschaftlichen Produktion zu steigern und diese Systeme gerechter, nachhaltiger und resilienter zu gestalten.

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Eine Frau präsentiert auf der BIOFACH-Messe ein Produkt vor einem Regal mit biologischen Lebensmitteln.

BIOFACH als Game Changer für Bio-Produzent*innen

Von Claudia Jordan

Im Jahr 2025 feiern die GIZ und das Import Promotion Desk (IPD) zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit ihrem gemeinsamen Stand auf der BIOFACH-Messe in Nürnberg konnten sie über 300 Bio-Unternehmen aus Partnerländern auf dem europäischen Markt bekannt machen. Und die Reise geht weiter – trotz Herausforderungen auf dem globalen Markt.

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Eine Frau in traditioneller Kleidung hängt weiße Bündel an eine Wand aus geflochtenem Material.

Gender-transformative Ansätze: Potenziale aller fördern

Ein Beitrag der GIZ

Studien zeigen: Frauen wirtschaften in der Landwirtschaft oft effizienter und nachhaltiger. Hätten sie denselben Zugang zu Produktionsmitteln wie Männer, könnten die landwirtschaftlichen Erträge um bis zu 30 Prozent steigen. Doch es geht um mehr als Produktivität. Wie können gender-transformative Ansätze (GTA) den Wandel vorantreiben und warum sind sie entscheidend für einen nachhaltigen Wandel?

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Eine große Gruppe von Menschen posiert gemeinsam für ein Gruppenfoto vor einem Gebäude mit Pflanzen im Hintergrund.

Angepasste Finanzdienstleistungen – ein Schlüssel zur Transformation

Ein Beitrag der GIZ

Im März trafen sich Delegationen aus neun Partnerländern in Berlin auf der Partnerkonferenz Scaling Access to Finance for Agripreneurs. Zusammen mit AUDA-NEPAD, IFAD, BMZ, GIZ und anderen Institutionen arbeiteten rund 100 Teilnehmer praktikable Lösungen aus, um die finanzielle Einbindung in die Prozesse zur Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen voranzubringen und übergeben ihre Schlussfolgerungen an den Kampala-CAADP-Prozess der AU.

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Eine Frau sortiert Gemüse auf einem belebten Marktstand, umgeben von bunten frischen Produkten und anderen Verkäufern.

Ernährung im Zentrum inklusiver Entwicklung – Team Europe beim N4G 2025

Ein Artikel der GIZ

Auf dem Gipfel Nutrition for Growth 2025 in Paris stellt Team Europe – bestehend aus der Europäischen Kommission und den Mitgliedstaaten – Ernährung als Motor für Resilienz, Gleichstellung und Menschenrechte ins Zentrum internationaler Politik. Über die Ergebnisse des Gipfels herrscht Einigkeit: mit starken Partnerschaften und innovativen Ansätzen aus Zusagen konkrete Fortschritte entstehen zu lassen.

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Eine Frau in traditioneller Kleidung hält frisch geerntete Auberginen auf einem Feld, umgeben von anderen Erntehelferinnen.

Gemeinsam für gesunde Ernährung weltweit

Ein Beitrag von Jan Rübel

Der weltweite Kampf gegen Mangelernährung braucht mehr als nur Worte – das zeigt der Nutrition for Growth Gipfel in Paris. Mit umfassenden Zusagen und klaren Forderungen ist ein Signal gesetzt: Gesunde Ernährung muss globale Priorität werden. Doch wie sehen das die Teilnehmenden aus Ländern wie dem Jemen oder Timor-Leste?

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Ein Mann in traditioneller Kleidung und lila Hut steht lächelnd in einem grünen Garten vor einem Backsteingebäude.

„Wir haben hohe Erwartungen an die Kampala-Erklärung”

Ein Interview mit Lawani Arouna

Die ländliche Bevölkerung und vulnerable Gruppen sollten eingebunden werden bei der Umsetzung der Kampala Erklärung der Afrikanischen Union zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme. Das fordert der Soziologe Lawani Arouna, Vizepräsident des Regionalen Dachverbands der Bauernverbände in Westafrika (ROPPA).

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Teilnehmer einer Konferenz diskutieren beim SOILution-P4C-Treffen in einem großen, modernen Konferenzraum.

Bessere Böden für eine nachhaltige Zukunft

Ein Artikel von Kah Walla

Im Mai fand die diesjährige „Partners for Change – SOILutions for a Food Secure, Resilient, and Sustainable Future“ Konferenz statt. Kah Walla, Moderatorin der Konferenz und Direktorin von Strategies!, fasst die Diskussionen zusammen und betont, dass gesunde Böden nicht nur die Grundlage der Landwirtschaft sind, sondern das Fundament für eine widerstandsfähige, gerechte und klimafreundliche Zukunft bilden.

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Ein tragbares Radio steht auf frisch geschnittenem Gras auf einem Feld, umgeben von gebündelten Pflanzenstängeln. | © GIZ Ursula Meissner

Zwölf Länder, zwei Podcasts, ein Ziel 

Ein Beitrag der GIZ

Zwei neue Podcast-Formate der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) machen Geschichten aus der Projektarbeit vor Ort hörbar: "Over to you!" aus Malawi und "Voices of Change – Beneficiary Story Book" aus Sambia. Im Zentrum stehen die Gesichter, die hinter dem Wandel zu einer nachhaltigen Ernährungssicherung stecken.

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Ein Whitepaper der Global Donor Platform thematisiert die Finanzierung von Agrarlebensmittelsystemen für Mensch und Umwelt.

Finanzierung von Agrar- und Ernährungssystemen für Menschen, Planet und Wohlstand

Ein Beitrag der Global Donor Platform for Rural Development

Die Global Donor Platform for Rural Development hat kürzlich ein White Paper mit dem Titel „Financing Agrifood Systems for People, Planet and Prosperity“ veröffentlicht. Darin werden sechs Maßnahmen vorgestellt, um das nötige Kapital, Partnerschaften und Innovationen für Veränderungen im großen Maßstab zu mobilisieren.

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Eine Hand pflückt reife Kaffeekirschen von einem Baum unter blauem Himmel.

Warum es bei Nahrung um Macht geht – nicht bloß um Lieferketten

Ein Beitrag von Mary Karanu

Ernährungssysteme werden häufig auf Produktion und Handel reduziert. Mary Karanu von der Welthungerhilfe in Kenia zeigt, dass sie zugleich soziale und politische Ordnungen widerspiegeln und Machtverhältnisse, die Anerkennung von Arbeit sowie strukturelle Verwundbarkeit in kleinbäuerlichen Kontexten in Afrika und globalen Lieferketten prägen.

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Revisited: Juliennes Erfolg hat System

Ein Beitrag der GIZ

Im Süden Benins verarbeitet Julienne Sojabohnen zu Tofu. Statt von Subventionen abhängig zu sein, hat sie sich Schritt für Schritt ein eigenes Unternehmen aufgebaut. Ihr Weg verdeutlicht, wie lokale Finanzierung, gemeinsame Risikobewertung und unternehmerische Kompetenz zur Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen beitragen.

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Eine politische Chance zur Überwindung struktureller Hürden für Bäuerinnen

Ein Beitrag von Claudia Jordan

Das Internationale Jahr der Landwirtin (IYWF), das von den Vereinten Nationen für 2026 ausgerufen wurde, ist mehr als ein symbolischer Moment. Es ist eine politische Chance – und eine Verantwortung – für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit. Das betonte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf der Grünen Woche in Berlin.

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Gebündeltes Wissen – Das Kompendium der Grünen Innovationszentren

Ein Beitrag der GIZ

Was haben zwölf Jahre Zusammenarbeit bewirkt? Ein Kompendium der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zieht Bilanz über die Arbeit der Grünen Innovationszentren in 16 Ländern. Es bündelt Erfahrungen, dokumentiert Erfolge und Herausforderungen und sammelt zentrale Erkenntnisse für Praxis und Politik.

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Zukunftsbilder für resiliente Ernährungssysteme

Ein Beitrag der GIZ Malawi

Ernährungssysteme unterscheiden sich stark zwischen Gemeinschaften. Während die globale Agenda eine allgemeine Orientierung bietet, erfordert wirksamer Wandel kontextspezifische Maßnahmen auf lokaler Ebene. Im Mittelpunkt sollten dabei die Bedürfnisse der Gemeinschaften stehen. Der Visioning Process kann beim Perspektivwechsel helfen, so Fyness Lydia Ching’oma von der GIZ Malawi.

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"Es braucht uns alle"

Ein Gespräch mit Stacia Nordin

Wie lassen sich Ernährungssysteme resilienter gestalten? Ernährungsexpertin Stacia Nordin spricht über Diversifizierung, Zusammenarbeit und die Rolle unterschiedlicher Akteure bei nachhaltigem Wandel – und darüber, was in Zeiten anhaltender Krisen Hoffnung gibt.

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(c) Christoph Püschner/Brot für die Welt
Mali / Bamako, Dez. 2017: eine Selbsthilfegruppe von zurückgekehrten Migrantinnen, die sich gegenseitig bei der Integration unterstützen.

„Die Corona-Pandemie erhöht Gewalt gegen Frauen“

Interview mit Léa Rouanet

In afrikanischen Ländern besteht nach wie vor ein enormes geschlechtsspezifisches Gefälle beim Zugang zu Arbeit und Kapital. Was sind die Folgen von Covid-19 für die dortigen Frauen? Jan Rübel befragte Léa Rouanet zu Lockdowns und genderbasierter Gewalt. Die Ökonomin arbeitet im Africa Gender Innovation Lab der Weltbank.

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Teilnehmer einer Schulung im Digital Transformation Center Kigali, Ruanda. © Mali Lazell, GIZ

Afrikas rasanter wirtschaftlicher Wandel

Ein Bericht von T. S. Jayne, A. Adelaja und R. Mkandawire

Vor 30 Jahren war Afrika Synonym für Krieg, Hunger und Armut. Dieses Narrativ hat heute keinen Bestand mehr. Afrikanische Lebensstandards steigen erstaunlich schnell. Unsere Autoren sind überzeugt, dass verbesserte Bildung und Unternehmertum den Fortschritt der Region unumkehrbar machen - trotz COVID-19.

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Menschen tragen in einem lebhaften Markt in Abidjan Körbe voller bunter Früchte und Gemüse auf ihren Köpfen.
Lebensmittelmarkt in Abidjan. © GIZ

Referenzwerte: Ein Baustein auf dem Weg zu sozialer Gerechtigkeit

Ein Beitrag von Friederieke Martin (GIZ)

Eine schnelle und kostengünstige Methodik berechnet existenzsichernde Einkommen und Löhne für eine Vielzahl an Ländern. Die GIZ hat zusammen mit Fairtrade International und Richard und Martha Anker ein Instrument zu geben, mit dem Unternehmen Einkommens- und Lohnlücken einfacher analysieren können.

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Ein Kassenbon-Design mit der Aufschrift "Supermarkt-Check 2020" und einem Einkaufswagensymbol.

Supermärkte im Menschenrechtscheck

Ein Beitrag von Dr. Franziska Humbert (Oxfam)

In seinem dritten Jahr zeigt der Supermarkt-Check der Organisation Oxfam vor allem einen klaren Trend auf: Es geht! Supermärkte im Norden können ihre bisherigen Geschäftspolitiken ändern und stärker auf die Rechte derjenigen Menschen in aller Welt ausrichten, die Lebensmittel anbauen und ernten. Es geht aber nicht ohne Druck. 

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Vier fröhliche Kinder in Schuluniformen genießen gemeinsam eine Mahlzeit an einem Holztisch.
When social shocks and disasters occur, school meals provide a strong incentive for families to keep sending their girls to school. © WFP/Nyani Quarmyne

Schulmahlzeiten: Eine Chance für Geschlechtergerechtigkeit

Ein Beitrag von Carmen Burbano de Lara (WFP)

Neben den bekannten Folgen der Corona-Maßnahmen für Erwachsene, führten Schulschließungen dazu, dass weltweit 90 Prozent der Kinder nicht mehr die Schule besuchen konnten. Schulmahlzeiten sind jedoch vielerorts die einzige Mahlzeit für Kinder. Ohne Zugang zu diesem Sicherheitsnetz verschärfen sich für hunderte Millionen Kinder Hunger, Armut und Mangelernährung.

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Frauen in Burkina Faso ernten gemeinsam frisches Gemüse auf einem grünen Feld unter bewölktem Himmel.
Gemüsebäuerinnen in Burkina Faso. Foto: Michael Jooß, GIZ

Geschlechtergerechtigkeit: Eine Bedingung für Ernährungssicherheit

Ein Beitrag von Carsta Neuenroth (BfdW)

Die Mehrheit der Produzierenden in Entwicklungsländern sind Frauen. Obwohl sie maßgeblich zur Ernährungssicherheit ihrer Familien beitragen, sind sie in der männerdominierten Landwirtschaft nach wie vor chronisch benachteiligt beim Zugang zu Land, Krediten, Technologien und Bildung.

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Frauen pflanzen Setzlinge im Schulungszentrum und tragen bunte Kleidung, während sie im Garten arbeiten.

Erfolgsmodell Hausgarten: Nahrung und Frauen Empowerment

Ein Beitrag von Nadine Babatounde und Anne Floquet (MISEREOR)

Um Mangelernährung bei Kleinkindern vorzubeugen und die Rolle der Frauen in ihren Gemeinschaften zu stärken, setzt Misereor gemeinsam mit der lokalen Nichtregierungsorganisation CEBEDES ein Programm zu integrierten Hausgärten in Benin um - eine Bilderstrecke.

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Vier Frauen lächeln fröhlich in die Kamera, während sie an einem Marktstand mit getrocknetem Fisch arbeiten.
Frauengruppen in Westkenia am Victoriasee erhalten Fortbildungen in Finanzmanagement, Verarbeitung und Marketing. © Dirk Ostermeier, GIZ

Planetare Gesundheit: Hinweise für eine Welt nach der Pandemie

Ein Beitrag von Dr. Kathleen Mar und Dr. Nicole de Paula

Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie erfährt das Thema Gesundheit eine noch nie dagewesene öffentliche und politische Aufmerksamkeit. Gleichwohl verdient der Umstand, dass auch der Klimawandel die umwelt- und gesellschaftsbezogenen Gesundheitsfaktoren in tiefgreifender und weitreichender Weise beeinflusst, weitere Beachtung.

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Eine Gruppe von Frauen posiert lächelnd in einem Raum, einige tragen grüne T-Shirts mit dem Aufdruck "d.light".

Wie der Selbsthilfe-Ansatz kleinbäuerliche Frauen stärkt

Ein Beitrag des INEF und der Kindernothilfe

Die Förderung kleinbäuerlicher Frauengruppen über Selbsthilfe-Ansätze leistet einen entscheidenden Beitrag zur ökonomischen Stärkung der ländlichen Betriebe. Über die Organisation und die verbundenen Gruppenaktivitäten kann extreme Armut reduziert und die Ernährungssituation verbessert werden.

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Eine Frau hält eine Rede auf dem UN Food Systems Summit 2021 Pre-Summit vor einem großen Bildschirm.

UNFSS Pre-Summit: Was hat er gebracht?

Interview mit Martina Fleckenstein (WWF), Michael Kühn (WHH) und Christel Weller-Molongua (GIZ)

Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel: Zum ersten Mal richten die Vereinten Nationen einen Summit zu Ernährungssystemen aus. Im Interview ziehen Martina Fleckenstein, Michael Kühn und Christel Weller-Molongua gemeinsam Bilanz.

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Ein Mann in Anzug und Krawatte steht vor einem Banner des International Food Policy Research Institute.
Washington,2011: International Food Policy Research Institute (IFPRI) Director General Shenggen Fan.

5 Fragen an Shenggen Fan: Wo sind die neuen Wege?

Interview mit Shenggen Fan

Kurz vor dem Ausscheiden aus seinem Amt als Generaldirektor des IFPR spricht Shenggen Fan über nötige Reformen und Vorgehensweisen, um die globale Ernährungssicherheit im kommenden Jahrzehnt zu erreichen. Für SEWOH zieht der Agrarexperte Bilanz - was ist nun zu tun?

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Eine Gruppe von Menschen versammelt sich in Stockholm mit Schildern von Fridays for Future, um für Klimaschutz zu demonstrieren.

"Keine der drei Ampelparteien ist nahe am Pariser Abkommen."

Ein Interview mit Leonie Bremer (FFF)

Bei der Klimakonferenz in Glasgow demonstrierten Aktivist:innen zahlreicher Gruppen – mit dabei Leonie Bremer von „Fridays for Future“. Wie können Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit zusammengehen?

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Eine Gruppe von Menschen wandert auf einem von dichtem grünen Laub umgebenen Pfad durch den dichten Wald.

Feministische Entwicklungspolitik – ein Neuanfang?

Ein Interview des Journalisten Jan Rübel

Die kamerunische Gender- und Friedensaktivistin Marthe Wandou über die Rolle von Frauen und Mädchen in der Entwicklungspolitik – damals und in Zukunft.

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Drei Personen diskutieren auf einer Bühne während eines Podcasts mit dem Titel "Vom Feld ins Regal".

Fair Fashion tut nicht weh

Ein Beitrag von Jan Rübel

Beim Nachhaltigkeitspodcast “Vom Feld ins Regal“ fordert Marie Nasemann neue Anläufe zum Durchbruch von fairer Mode. Ein Abend über verbrannte Retouren, filterlose Waschmaschinen und viel Luft nach oben.

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Eine Frau in einem roten Kleid pflanzt Reis auf einem Feld, umgeben von üppigem Grün und Palmen.

Warum Bio eine "gesegnete" Methode ist

Ein Interview von Claudia Jordan

Drei Unternehmerinnen aus Mosambik, Sri Lanka und Uganda erzählen, wie sie ihr Bio-Geschäft von Grund auf neu aufgebaut haben und nun Baobab-Öl, Gotukola-Pulver und Shea-Butter auf internationalen Märkten verkaufen – und sie erklären, warum ihr Geschäft zu fast 100 Prozent weiblich ist.

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Eine Gruppe von Männern schält gemeinsam Früchte und zeigt, dass Ernährung nicht nur Frauensache ist.

Ernährung ist nicht nur Frauensache

Ein Beitrag der GIZ

Wenn Frauen die Konrolle über die Ressourcen eines Haushalts haben und das Einkommen verwalten, führt das meist zu einer ausgewogeneren und gesünderen Ernährung der Familie. Doch oft liegt die Entscheidungsgewalt bei den Männern. Wie kann diese Geschlechterungleichheit aufgebrochen werden? Einblicke in die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierte Projektarbeit zu Gender-transformativen Ansätzen gibt das Globalvorhaben Ernährungssicherung und Resilienzstärkung der GIZ.

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In einer ländlichen Umgebung stehen Solarpaneele unter blauem Himmel zur Gewinnung erneuerbarer Energie.

Das Potenzial der Agri-Photovoltaik ausschöpfen

Ein Beitrag der Fraunhofer-Gesellschaft

Agri-Photovoltaik kombiniert photovoltaische Stromerzeugung mit landwirtschaftlicher Produktion, ermöglicht eine effizientere Landnutzung und fördert Stromerzeugung durch integrierte Nahrungsmittel-, Energie- und Wassersysteme. Dies kann vor allem für Länder im Globalen Süden interessant sein, wo die Elektrifizierungsrate in ländlichen Gebieten oft niedrig ist und die Ernährungssicherheit verbessert werden muss.

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Windkraftanlagen drehen sich in einer ländlichen Landschaft unter bewölktem Himmel und erzeugen grüne Energie.

Der Ansturm auf Ökostrom darf die Rechte von Hirtengemeinschaften nicht untergraben

Ein Beitrag von Hussein Tadicha Wario

Die Trockengebiete Afrikas sind wie geschaffen für die Erzeugung von Solar- und Windenergie – vor allem angesichts des aktuellen Hypes um grünen Wasserstoff. Hirtengemeinschaften sind hierbei jedoch oft im Nachteil. Unser Autor geht auf die entstehenden Konflikte ein und beschreibt, wie ein gedeihliches Miteinander von Ökostromprojekten und den Gemeinschaften aussehen könnte.

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Ein Mann gießt mit einer Gießkanne Pflanzen auf einem weiten Feld, um die Ernte zu unterstützen.

Stärkung der Marktanbindung kleinbäuerlicher Betriebe angesichts globaler Versorgungsengpässe

Ein Beitrag von Niladri Sekhar Bagchi

Die Folgen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine haben es vielen Ländern ermöglicht, neue Exportmärkte für ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse zu erschließen. Kleinbäuerliche Betriebe sind dabei jedoch weitgehend außen vor geblieben. Wie sich das ändern lässt, erläutert Dr. Niladri Sekhar Bagchi anhand seiner Erfahrungen in Indien.

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Eine Frau lehnt sich an einen Traktor und telefoniert auf einem Feld, was die Rolle der Digitalisierung in der Landwirtschaft zeigt.

Keine Daten ohne politische Beteiligung

Ein Beitrag von Clare Crowe Pettersson & Lena Bassermann

Der Ausschuss für Welternährungssicherheit (CFS) der Vereinten Nationen hat neue politische Empfehlungen für die Nutzung von Daten und digitalen Technologien im Zusammenhang mit globaler Ernährungssicherung verabschiedet. Wie geht es damit nun weiter?

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Eine Frau erntet Bananen in einer Plantage und entfernt die Blätter von einem Bündel grüner Bananen.

Gegen alle Widerstände

Ein Beitrag von Claudia Huber

Rose Okello ist eine Matoke-Bäuerin und alleinerziehende Mutter, die in einem Dorf in der Nähe von Mbarara, einer Stadt im Süden Ugandas, lebt. Um sicherzustellen, dass sie die Lebensmittel für ihre Familie, die Schulgebühren für ihre Kinder und andere Ausgaben pünktlich bezahlen kann, nutzt Rose verschiedene Finanzdienstleistungen. Ihre Geschichte zeichnet Hürden aber auch Hoffnung für Frauen in der Agrarwirtschaft.

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Eine lächelnde Frau in gepunkteter Bluse hält ein Baby im Arm, während eine weitere Person im Hintergrund steht.

Frauen als Change Agents

Ein Gespräch mit Caroline Kayanja, Dr. Eileen Nchanji & Theresa Herbold

Ohne die Überwindung struktureller Geschlechterungleichheiten ist eine Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen nicht möglich. Im Gespräch reflektieren Caroline Kayanja (UCOBAC), Dr. Eileen Nchanji (CIAT) und Theresa Herbold (Entwicklungsministerium) die zentralen Herausforderungen und Lösungsansätze – von Landzugang und Repräsentation bis hin zu frauengeführten Kollektiven und innovativen Technologien.

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Eine lächelnde Frau steht in einem bunten Laden voller Waren und repräsentiert wirtschaftliche Gleichheit.

Warum die Weltwirtschaft Frauen braucht

Eine Studie von CARE

In ihrer neuen Studie analysiert die internationale Hilfsorganisation CARE, wie die wirtschaftlichen und sozialen Barrieren, mit denen Frauen konfrontiert sind, das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) erheblich verringern. Denn beim derzeitigen Tempo würde es 152 Jahre dauern, um die ökonomische Lücke zwischen Frauen und Männern zu schließen – und das, obwohl es äußerst profitabel für die Wirtschaft wäre, diese Lücke zu schließen.

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Illustrationen zeigen Kooperationen für faire Lieferketten mit Symbolen für Umwelt und Zusammenarbeit.

Starke Teams: Sechs Kooperationen für faire Agrarlieferketten

Ein Listicle von Yvonne Bielfeld

Damit alle in der Lieferkette profitieren, kommt es darauf an, dass Politik und Wirtschaft zusammenarbeiten. Wie messbar die Erfolge solcher Partnerschaften sind, zeigen die folgenden sechs Projekte: Sie machen vor, wie Kooperationen mit der Wirtschaft Lieferketten Schritt für Schritt gerechter, resilienter und nachhaltiger gestalten.

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Ein Mann bewässert mit einem Schlauch ein Feld, umgeben von Bäumen, unter klarem Himmel.

Die Jugend: Schlüsselakteure für eine Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme

Fünf Fragen an Anke Oppermann

Der Welternährungsausschuss (CFS) hat im Oktober Politikempfehlungen „Promoting Youth Engagement and Employment in Agriculture and Food Systems“ verabschiedet. Anke Oppermann beantwortet fünf Fragen zu Jugendbeschäftigung im Agrarsektor.

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Kinder mit Rucksäcken sitzen vor einem Stand, der den Prozess von Kakao zu Schokolade erklärt, während eine Frau spricht.

Wenn Nachhaltigkeit Teil des Lehrplans wird

Ein Beitrag von Jan Rübel

Auf der Grünen Woche besuchen Schulklassen im Stundentakt das Areal von BMZ, Brot für die Welt und Misereor. Dort rücken die globalen Herausforderungen durch die Ernährungssysteme ganz nah heran. Ein Spaziergang – von Journalist Jan Rübel.

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Jugendliche sitzen draußen zusammen und diskutieren fröhlich über ein Projekt, das von einer Jugendorganisation initiiert wurde.

Aufbruch in die Zukunft: Wie Jugendorganisationen den Wandel antreiben

Ein Beitrag mit Felix Chiyenda

Zusammen sind sie stärker: In vielen afrikanischen Ländern schließen sich junge Männer und Frauen zu Jugendorganisationen zusammen. Diese verhelfen der ländlichen Jugend zu einem existenzsichernden Einkommen im Agrar- und Ernährungssektor, und schaffen damit Zukunftsperspektiven im ländlichen Raum.

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Menschen tragen bunte Körbe mit frischen Früchten auf einem belebten Markt in Abidjan. | © GIZ Toni-Kaatz-Dubberke

Junge Menschen sind die Hüter*innen der Transformation

Ein Interview mit William Madudike

Wie kann ländliche Wirtschaft lebensfähig und modern werden? Eine Frage, der William Madudike, Jugendvertreter der Zimbabwe Farmers Union (ZFU) und selbst Kartoffelbauer nachgeht. Er argumentiert, dass die gesamte ländliche Wirtschaft und Akteure von den Erzeuger*innen bis zu den Verbraucher*innen in den Blick genommen werden müssen. Ein Interview über die initiative Rolle der Jugend.

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Zwei Kinder sitzen im Wald und sortieren Fische, während eine Frau einen Eimer auf dem Kopf trägt.

Let me tell you! Wie Sambia Comics und Animation nutzt, um Kinder zu gesundem Essen zu bewegen

Ein Beitrag von Jana Anouk Mansour

Im Rahmen der „Let Me Tell You“-Reihe entdecken Kinder in ganz Sambia spannende Geschichten, die ihnen spielerisch zeigen, warum gutes Essen und gesunde Gewohnheiten – wie der Verzehr von Fisch – so wichtig sind. Lass uns gemeinsam in eine dieser Geschichten eintauchen …

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(c) Caritas San Miguel

Die menschliche Finca

Interview mit Marvin Antonio Garcia Otero

Im Osten El Salvadors kultivieren Campesinos ein Selbstbild, das auch die Jugend auf dem Land halten soll. Mit Hilfe der Caritas haben sie die Anbaumethoden ihren Böden und Traditionen angepasst - die beste Versicherung gegen Landflucht und Kriminalität, sagt Marvin Antonio Garcia Otero, der stellvertretende Direktor der Caritas in der Diözese San Miguel.

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Männer ernten Kartoffeln in einem Feld und werfen die Ernte freudig in die Luft.
keine Bildbeschreibung

Bauern sind schlau

Von Jan Rübel

Aus dem Labor für die Massen: Maria Andrade züchtete neue biofortifizierte Süßkartoffeln, welche in Afrika breit angebaut werden. Sie setzt ihre Hoffnung auf eine Transformation afrikanischer Landwirtschaften.

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Eine Frau in gelbem Gewand wäscht ihre Hände über einem Eimer, während ein Mann vor einer Hütte sitzt.
Tschad: eine Flüchtlingsfrau hat im Flüchtlingscamp Goz Amer einen kleines Gemüsebeet angelegt.

Der Mensch verursacht Hunger, nicht das Klima

Interview mit Jacob Schewe

Eine Studie der Weltbank sagt voraus, dass Millionen Menschen in Subsahara-Afrika wegen des Klimawandels ihre Heimat verlassen. Wir sprachen mit einem Autoren vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

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(c) Mali Lazell/GIZ
Ruanda / Kigali, 2020: Teilnehmer des IOT-Trainings im Digital Transformation Center Kigali.

Herr Samimi, was macht der Umweltwandel mit Afrika?

Interview mit Cyrus Samimi (IAS)

Der Umweltwandel prägt den afrikanischen Kontinent besonders stark. Dessen Landschaften sehen dabei negative und positive Prozesse. Wie ist der Blick der Wissenschaft darauf? Ein Gespräch mit Cyrus Samimi über Mobilität zur Lebenssicherung, Urban Gardening und den Umgang mit der Natur.

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Eine Frau steht vor einem großen Bildschirm mit der Aufschrift "Climate Adaptation Summit 2021" und lächelt in die Kamera.

Climate Adaptation Summit 2021: „Wir können es besser machen“

Ein Bericht von Jan Rübel (Zeitenspiegel)

Der erste „Climate Adaptation Summit“ hat Klimaanpassung erstmals ins Zentrum der Politik gerückt. Das virtuelle Treffen vereinigte globale Player mit einem Ziel: Der Aufbau von Resilienz ist genauso wichtig wie Klimaschutz selbst. Rund 15.000 Teilnehmer*innen diskutierten direkte Vorschläge.

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„Wir müssen uns auf das Unvorhergesehene vorbereiten“

Interview mit Dr. Maria Flachsbarth (BMZ)

Die Pandemie hat gezeigt, dass Gesundheit und Ernährung eng zusammenhängen. Die One-Health-Initiative stärkt das Engagement und die interdisziplinäre Zusammenarbeit in diesen Feldern. Welche Rolle die deutsche Politik dabei spielt und wo die Herausforderungen liegen, erklärt D. Maria Flachsbarth im Interview.

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Ein Mann in traditioneller Kleidung benutzt ein Tablet in einem grünen Feld, während ein weiterer Mann im Hintergrund zu sehen ist.
Nigeria: Digitalisierung und Microversicherungen schützen Landwirte gegen klimabedingte Ernteausfälle.

Mikroversicherungen gegen Klimawandel

Ein Beitrag von Claudia Voß

Der Klimawandel zerstört vielerorts Entwicklungsfortschritte. Im klugen Zusammenspiel schützen Digitalisierung und Versicherungswirtschaft betroffene Kleinbauern. Claudia Voß ist Pressesprecherin des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft.

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Mehrere Ziegen fressen gemeinsam frisches Gras in einem Gehege bei Sonnenschein.
Die Tiere der Flüchtlinge geben dank des besseren Futters mehr Milch, eine wichtige Nährstoffquelle der Familien.

Grünes aus dem Wachstumscontainer

Ein Beitrag von Maria Smentek (WFP)

Wenn es an fruchtbaren Böden und Regen mangelt, bricht schnell Hunger aus. Maria Smentek vom World Food Programme (WFP) erklärt, wie Bäuerinnen und Bauern sowie Viehhirt*innen dem Klimawandel mit Hydrokulturen begegnen können.

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Menschen in Niger bauen während einer Dürre Barrieren aus Steinen, um den Boden zu stabilisieren.
Niger wird immer wieder von Dürren und Trockenheit heimgesucht. Kleinbauern bauen gemeinsam einen Damm, um Wasser besser auffangen zu können.

Revolution der humanitären Hilfe

Ein Beitrag von Ralf Südhoff

Ralf Südhoff, Direktor in Berlin für das Welternährungsprogramm, erklärt, warum Finanz-Innovationen Katastrophen zu Krisen reduzieren können. Die Existenz der Betroffenen hängt zunehmend von der rechtzeitigen Intervention oder Risiko-Fonds ab.

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Ein rosa blühender Quinoa-Stängel wächst in einem sonnigen Garten, umgeben von grünen Blättern.

"Wir müssen alle verfügbaren Ressourcen mobilisieren"

Ein Beitrag von Ismahane Elouafi (ICBA)

Süßwasserdefizite betreffen immer mehr Menschen auf der ganzen Welt. Um dem entgegenzuwirken, wird sich unser globales Ernährungssystem ändern müssen, so unsere Autorin. Ein Plädoyer für mehr Forschung zu alternativen Nutzpflanzen und intelligenten Wasserlösungen.

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(c) Sonja Ritter/WWF
Paraguay / Tavapy, Jan. 2020: Kleinbäuerinnen bei der Mate-Ernte.

Resiliente Kleinlandwirtschaft: Ein Schlüssel bei globalen Krisen

Ein Beitrag von Kerstin Weber und Brit Reichelt-Zolho (WWF)

Biologische Vielfalt und nachhaltige Landwirtschaft sichern die Ernährung von Gesellschaften. Und sie schützen auch besser vor dem Ausbruch von Pandemien. Der Erhalt von Ökosystemen wird so zur globalen Überlebensfrage.

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Zwei Menschen arbeiten gemeinsam in einem Gewächshaus, um junge Pflanzen in die Erde zu setzen.
Landwirt Lukio Andhamo und Irene Jelagat im Gewächshaus auf der Adnhamos-Farm, Kenia,

Ein Klassenzimmer im Garten Eden

Ein Beitrag von Iris Manner (World Vision)

Waldrodungen schaden Mensch und Umwelt. Mit Baumschulen können Bauern Geld verdienen und dabei Gutes tun. Man muss nur wissen, wie es geht. Iris Manner, Medienreferentin bei World Vision Deutschland, gibt einen Einblick.

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(c) Britta Radike/GIZ
Burundi: Wiederaufforstung der Berghänge gegen Klimawandel und Bodenerosion.

Können wir das Rennen gegen die Abholzung gewinnen?

Interview mit Bernadette Arakwiye und Salima Mahamoudou (World Resources Institute)

Weltweit führt die Entwaldung zu einer Verknappung von Ressourcen. Welche Möglichkeiten gibt es, dem entgegenzuwirken? Ein Gespräch mit Bernadette Arakwiye und Salima Mahamoudou über Renaturierung und die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz

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Eine Frau und ein Mann feiern den Abschluss der Challenge "10.000 Bäume in 10 Tagen" vor einem großen Waldhintergrund.
Katie Gallus und Tim Schreder beim Abschlus der Challenge 10.000 Bäume in 10 Tagen © GIZ_Photothek

Von Berlin nach Yen Bai: 10.000 Bäume für Vietnam

Ein Beitrag von GIZ und BMZ

Es begann mit Klicks auf einer Messe und endet mit konkreter Aufforstung: Eine Aktion auf der Grünen Woche in Berlin bereichert nun die Wälder der Yen-Bai-Provinz in Vietnam. Chronik einer Aufklärung über klimatische Relevanzen bis hin zur konkreten Tat beim Umweltschutz - und über die kurzen Wege auf unserem Planeten.

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(c) dpa Picture-Alliance
Heuschreckenplage im Hochland von Madagaskar.

Mit den Krisen kamen die Heuschrecken

Ein Bericht von Bettina Rudloff und Annette Weber (SWP)

Corona verschärft bestehende Krisen durch Konflikt, Klima, Hunger und Heuschrecken in Ostafrika und am Horn von Afrika. Um sich diesen Herausforderungen zu stellen, müssen all diese Krisen in ihrem regionalen Kontext erfasst werden.

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Ein schmaler Pfad führt durch eine üppige grüne Landschaft zu einem Dorf mit strohgedeckten Hütten unter dunklem Himmel.
Ein schweres Unwetter zieht im Hochland von Angola auf.

Extreme is the New Normal

Ein Bericht von Alexander Müller und Jes Weigelt (TMG)

Während sich das Klima wandelt, wächst die Bevölkerung in Afrika, werden fruchtbares Land und Arbeitsplätze knapper. Neue Wege führen zur Landwirtschaft in der Stadt und einem neuen Mittelstand auf dem Land.

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Zwei Personen bedienen einen Traktor auf einem Feld, um die Bodenbearbeitung zur Förderung von Dürre-Resilienz durchzuführen.

So passen sich Entwicklungsländer besser an Dürren an

Ein Beitrag von Michael Brüntrup (DIE) und Daniel Tsegai (UNCCD)

Dürren sind die Naturkatastrophen mit den weitreichendsten negativen Folgen. Während auch reiche Länder von Dürre noch empfindlich getroffen werden, sind Hungersnöte dort nicht mehr anzutreffen.

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Menschen arbeiten gemeinsam auf einem Feld in einer hügeligen Landschaft mit weitem Blick ins Grüne.
Gemeinsam gegen die Erosion. Der karge Hang soll wieder zu einer blühenden Landschaft werden.

Vorteil Vielfalt: Ideenreich gegen den Hunger und Armut

Ein Beitrag von Brot für die Welt

Ein Blick durchs Brennglas - der weltweite Klimawandel bringt auch in Äthiopien das Klima durcheinander. Die Antwort von Kleinbauern in der nördlichen Region heißt: Diversifizieren!

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Ein Junge schöpft Wasser aus einer Grube in einen Kanister, während ein Esel mit Kanistern im Hintergrund steht.

Der Norden trägt die Verantwortung, der Süden die Last

Ein Bericht von Susanne Neubert (SLE)

Anpassung an den Klimawandel kann durch eine Ökologisierung der Landwirtschaft gelingen - und wenn die reichen Länder ihre Emissionen reduzieren

 

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Zwei Männer stehen in der Natur Ghanas, einer hält eine Kamera, während der andere gestikuliert und spricht.

Der Waldmacher und sein Regisseur

Doppelinterview mit Tony Rinaudo und Volker Schlöndorff

Tony Rinaudo sorgt mit traditionellen Wiederaufforstungsmethoden für Abermillionen von Bäumen in Afrika – und Volker Schlöndorff dreht eine Kinodokumentation über den Australier. Ein Zwischenergebnis: Ein Lehrfilm im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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Eine Hand zieht Unkraut aus trockener Erde, umgeben von kleinen grünen Pflanzen.

Ohne Klimaschutz keine Ernährungssicherheit

Ein Beitrag von Michael Kühn (WHH)

Der Klimawandel ist für die Menschen im Globalen Süden längst im Alltag angekommen. Mit welchen Auswirkungen kämpfen die Betroffenen und welche Forderungen ergeben sich daraus für die Klimakonferenz?

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Das Bild zeigt Symbole für sechs Innovationen gegen den Klimawandel, umgeben von nachhaltigen Elementen wie Pflanzen.

Stadt, Land, Meer: 6 Innovationen gegen den Klimawandel

Ein Listicle für klimaneutrale Landwirtschaft

Vertikal wachsende Pflanzen, magnetische Baumwolle und düngende Haarreste: Wir stellen Ihnen sechs Ideen vor, die zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Landwirtschaft beitragen können.

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Zwei Hände platzieren Ringe auf gefüllte Backformen, die dicht aneinander gereiht sind.

Ein Klima des Hungers: Wie die Klimakrise den Hunger befeuert

Eine Fotoreportage der Agentur Zeitenspiegel

Jeder Temperaturanstieg um einen Grad Celsius erhöht das Konfliktrisiko um zwei bis zehn Prozent. Die Klimakrise ist eine humanitäre Krise, wie die Fotos von Christoph Püschner und Frank Schultze zeigen.

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Risse im trockenen Boden sind von vereinzelten Grasbüscheln umgeben, die in der Sonne wachsen.

Wie bekämpfen wir den Hunger in Zeiten der Klimakrise?

Ein Interview mit Martin Frick (WFP)

Die Klimakrise wirkt als Brandbeschleuniger des Hungers. Was muss sich ändern im Kampf gegen den Hunger, und welchen Stellenwert hat humanitäre Hilfe für internationalen Entwicklungszusammenarbeit?

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Ein grüner Spross wächst aus einem Glas voller Münzen vor einem abstrakten Hintergrund, symbolisiert Wachstum und Investition.

Was sind uns unsere Lebensmittel wert?

Ein Beitrag des TMG ThinkTank for Sustainability

Auf dem Weg zu integrierten Bewertungsinstrumenten im Ernährungs- und Landwirtschaftssektor mit Hilfe von „True Cost Accounting“ (TCA, Tatsächliche Kosten Berechnung).

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Ein komplexes Netzwerk aus farbigen Kabeln und Schaltern ist auf einem technischen Schaltplan angeordnet.

Die Zukunft der Entwicklungspolitik: Das sagen die Bundestagsfraktionen

Ein Beitrag von Journalist Jan Rübel

Sechs Fraktionsvertreter legen dar, wie Entwicklungszusammenarbeit zukünftig aussehen könnte.

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Eine Frau in bunter Kleidung arbeitet bei Sonnenuntergang in einem grünen Gemüsegarten.

Investitionen in gesunde Böden: Fluch oder Segen?

Ein Beitrag von WWF

Wie Investitionen in gesunde Böden Anreize für eine nachhaltigere Landwirtschaft schaffen und zugleich den Bedarf an umfassenden Veränderungen im Agrarsektor aufzeigen.

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Hügelige Landschaft mit spärlichem Bewuchs erstreckt sich vor einem majestätischen Berg im Hintergrund.

Bodensanierung fängt bei den Menschen an

Ein Beitrag des TMG Think Tank for Sustainability

Ziele für Bodendegradations-Neutralität und Bodensanierung können nur durch gesicherte Landbesitzrechte erreicht werden.

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Ein modernes Gebäude mit geschwungenem Dach erstrahlt nachts in warmem Licht entlang eines beleuchteten Weges.

Neues Mindset für neue Agrarforschungs-Strategie

Ein Beitrag von Lennart Woltering (CGIAR)

Anlässlich des 15. CGIAR System Council Meetings teilt Lennart Woltering seine Einschätzung zum laufenden Reformprozess „One CGIAR“.

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Heuschrecken bedecken einen Baumstamm, während im Hintergrund Menschen und Ziegen auf einem trockenen Feld stehen.

Mehr Resilienz angesichts grenzübergreifender Bedrohungen

Ein Beitrag des TMG Think Tank for Sustainability

Die Klimakrise befeuert immer häufigere Ausbrüche von Heuschreckenplagen. Ein Plädoyer für einen Paradigmenwandel zur Prävention und Mitigation grenzübergreifender Krisen.

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Menschen sitzen aufmerksam in einer Konferenz bei der UNCCD COP15 am 9. Mai 2022.

Weltbodenkonferenz endet mit Beschlüssen zu Dürre-Management und Wiederherstellung von Land

Ein Beitrag der GIZ

Bei der UNCCD COP15 trafen sich die fast 200 Vertragsstaaten in Abidjan, Côte d’Ivoire. Ein Hauptziel ist es, den Verlust fruchtbarer Böden bis 2030 zu stoppen.

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Ein staubiger Weg schlängelt sich durch eine grüne Landschaft, während Rauchfahnen in der Abenddämmerung aufsteigen.

Drogen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt

Ein Artikel von Jorrit Kamminga

Im diesjährigen Weltdrogenbericht der Vereinten Nationen wird erstmals deutlich darauf hingewiesen, dass illegale Drogen und umweltschädigende Einflüsse eng miteinander verknüpft sind. In Anbetracht des Klimawandels ist es an der Zeit, die Debatte mit Fakten zu untermauern und die Drogenpolitik grüner zu gestalten.

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Risse durchziehen den trockenen Boden einer Landschaft bei Sonnenuntergang, umgeben von spärlicher Vegetation in der Dürre.

Klima, Biodiversität und Ernährung sind untrennbar verbunden

Das Bundesentwicklungsministerium sieht in nachhaltigen Agrar- und Ernährungssystemen eine Chance für den Schutz des Klimas, den Erhalt der Biodiversität und die Sicherung Ernährung in der Zukunft. Dirk Meyer, Leiter der Abteilung 1 „Globale Gesundheit, Wirtschaft, Handel, ländliche Entwicklung“ im Bundesentwicklungsministerium, blickt auf die bevorstehende COP27.

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Ein futuristisches Gebäude mit geometrischen Fenstern und LCOY-Banner, flankiert von Fahnen, steht im Herbstlicht.

Soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit: Faire Stimmung auf der Jugendklimakonferenz

Bei der LCOY Deutschland, der lokalen Jugendklimakonferenz, werden Ansichten zu Klimaschutz aus allen politischen Spektren diskutiert. Die Fairactivists, ein Programm von Fairtrade Deutschland, waren mit einer Diskussionsrunde zum Zusammenhang zwischen sozialer Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit dabei.

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Ein ausgetrocknetes Maisfeld in einer Landschaft mit Bergen im Hintergrund zeigt die Auswirkungen der Dürre 2022.

Aufbau klimaresistenter und gerechter Ernährungssysteme: Warum wir Agroökologie brauchen

Agrarökologische Methoden zielen auf Diversität und Resilienz ab und können so den Schutz von Wald, Wasser und Boden fördern. Julia Tomalka und Christoph Gornott, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), über das Potenzial der Agrarökologie zur Absicherung gegen den Klimawandel und zum Aufbau widerstandsfähiger Agrar- und Ernährungssysteme.

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Text auf grauem Hintergrund beschreibt klimafreundliche Maßnahmen in der Landwirtschaft, mit gelben Illustrationen von Pflanzen und Tieren.

Fünf klimafreundliche Maßnahmen in der Landwirtschaft

Ein Listicle für Klimaschutz und -anpassung

Mit diesen fünf Bewirtschaftungspraktiken kann die landwirtschaftliche Produktion gesteigert und ein Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels sowie zur Klimaanpassung geleistet werden.

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Frauen sieben Getreidekörner unter freiem Himmel, während ein Kind in einem Tuch auf dem Rücken einer Frau ruht. | © GIZ_Joerg Boethling

Was Gender und Klima vereint

Sowohl beim Klimaschutz als auch bei der Anpassung an den Klimawandel können Frauen eine entscheidende Rolle im Veränderungsprozess einnehmen. Die Realität sieht oft noch anders aus – Frauen und Mädchen werden von der Klimakrise besonders hart getroffen. Findet das Thema Gender auf der anstehenden Klimakonferenz ausreichend Gehör? Fragen an Bettina Jahn von UN Women Deutschland.

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Zwei Frauen arbeiten in einem grünen Feld vor einer malerischen Berglandschaft.

Warum Biodiversität wichtig für Klimaschutz & Ernährung ist – und umgekehrt

Die Welt steht vor großen Herausforderungen, die es zu lösen gilt. Wir müssen eine stetig wachsende Bevölkerung ernähren, den Klimawandel unter Kontrolle bringen und den Verlust der biologischen Vielfalt stoppen. Martina Fleckenstein, Direktorin für globale Politik beim WWF, über die Erwartungen hinsichtlich Artenvielfalt und Biodiversitätserhalt an die Klimakonferenz.

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Eine weitläufige, ausgetrocknete Landschaft mit aufgebrochener Erde und einem einsamen Grasbüschel unter klarem Himmel.

Wie hängen Transformation und Krisenintervention zusammen, Herr Dr. Frick?

Ein Interview von Jan Rübel

Seit einem Jahr ist Martin Frick Direktor des WFP-Büros in Berlin - und seitdem jagt eine Hungerkrise die andere. Was sind die Antworten des Diplomaten? Ein Gespräch über Chancen in der Landwirtschaft, das Zusammenspiel multipler Krisen, die Bedeutung von Resilienz und knappere Budgets.

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Mehrere Nationalflaggen wehen bei sonnigem Wetter vor dem Veranstaltungsort der UNFCCC COP27 im Wind.

COP27: Agrar- und Ernährungssysteme im Fokus der Klimadiskussion

Stephanie Heiland, Projektleiterin Sektorvorhaben Landwirtschaft und Teil der diesjährigen Observer Delegation der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bei der COP27, teilt ihre Einblicke, welche Rolle Agrar- und Ernährungssysteme bei der Klimakonferenz einnahmen. Sie berichtet unter anderem vom COP27 Side-Event „Klimaresiliente Agrar- und Ernährungssysteme in Zeiten multipler Krisen und Fragilität“ der GIZ.

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Vier Personen stehen vor dem Schild "Food Systems Pavilion COP27" in Ägypten und lächeln in die Kamera.

G7 Sustainable Supply Chains Initiative: Von der Selbstverpflichtung zum Handeln

Zukünftige Generationen brauchen nachhaltigere und stabilere Agrar- und Ernährungssysteme. Wie aber kann diese umfassende Transformation gelingen und welche Verantwortung trägt der Privatsektor? Diese Fragen standen im Fokus des G7 Sustainable Supply Chains Initiative (G7 SSCI) Side Events im Rahmen des „Champion Youth Action“-Tages bei der 27. UN-Klimakonferenz (COP27).

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Ein Bündel Bananen liegt hinter einem Schild mit dem Text zur Bedeutung fair gehandelter Produkte und dem Hashtag #ichwillfair.

Fairer Handel und Klimagerechtigkeit: Alles hängt zusammen

Ein Beitrag der Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA)

Organisationen des Fairen Handels und die Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA) haben zur Cop 26 die #ichwillfair-Kampagne gestartet, um die Verbindung von globalen Lieferketten und dem Klimawandel aufzuzeigen.

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Luftaufnahme von üppigen, grünen Reisterrassen mit vereinzelten Hütten und geschwungenen Linien. | © Unsplash

Fünf Fragen an Dirk Meyer

Ein Interview mit Dirk Meyer (BMZ)

Entwicklungszusammenarbeit muss Good Governance und eine Transformation hin zu nachhaltigen Agrar- und Ernährungssystemen in den Mittelpunkt stellen: Abteilungsleiter Dirk Meyer aus dem Bundesentwicklungsministerium (BMZ) über Ziele, Leitlinien und priorisierte Handlungsfelder der neuen Leitung.

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Eine Drohnenaufnahme zeigt grüne Reisterrassen entlang eines kurvigen Flusses in einer üppigen Landschaft.

CompensACTION will Landwirte und Landwirtinnen für Klimaleistungen belohnen

Ein Beitrag der Initiative

Die vom Bundesentwicklungsministerium im Jahr 2022 ins Leben gerufene CompensACTION-Initiative für Ernährungssicherheit und einen gesunden Planeten gewinnt an Schwung. Sie zielt darauf ab, Kleinbauern für ihren Beitrag zum Erhalt von Ökosystemen finanziell zu entschädigen. Erste Erfolge sind in Äthiopien, Lesotho und Brasilien erzielt worden.

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Eine junge Pflanze wächst in trockener Erde im Irak, symbolisiert Hoffnung und Wiederaufbau.

„Es schuf Hoffnung. Es schuf ein Leben“

Ein Interview mit Ally-Raza Qureshi, WFP

Der Irak hat viele Jahre unter Krieg, Sanktionen und Wirtschaftskrisen gelitten. Ally-Raza Qureshi vom Welternährungsprogramm im Irak sieht indes Fortschritte. Doch nun machen sich die Auswirkungen des Klimawandels im Lande bemerkbar. Was ist zu tun?

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Eine Person fährt einen blauen Traktor auf einem Feld unter blauem Himmel und bereitet den Boden vor.

Landwirt*innen profitieren vom Climate Smart Farming

Ein Beitrag von Angeline Ochieng & Victor Raballa

Die Journalist*innen Angeline Ochieng und Victor Raballa haben Frau Bilha Munyole, kenianische Bäuerin in Kimilili im Bezirk Bungoma, auf ihrer Maisplantage besucht. Über die wichtige Rolle der Mechanisierung in der klimagerechten Landwirtschaft und beim Aufbau von Resilienz gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels.

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Karge Wüstenlandschaft mit verstreuten, trockenen Sträuchern unter klarem Himmel. | © GIZ Fouad Bestandji

„Der Klimawandel bringt die Menschen in der Region zusammen“

Ein Interview von Jan Rübel

Im Westjordanland erschweren politische Spannungen und zunehmend schlechte Wetterbedingungen die Landwirtschaft. Was ist zu tun? Fragen an Abbas Milhem, Geschäftsführender Direktor der Palestinian Farmers Union (PFU).

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Eine Frau in traditioneller Kleidung sitzt lächelnd im Freien unter Bäumen in der Elfenbeinküste.

Erde gut, alles gut!

Ein Beitrag von Fairtrade Deutschland

Der Klimawandel ist nicht fair: Die Kleinbäuerinnen und -bauern, die wenig zum Klimawandel beigetragen haben, spüren die Klimakrise schon heute. Auch der Kakaoanbau ist betroffen: Wetterextreme, verschobene Regenzeiten und Krankheiten, die die empfindliche Kakaopflanze befallen, stellen Kleinbäuerinnen und -bauern vor extreme Herausforderungen.

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Eine lächelnde Frau in bunter Kleidung steht in einem blühenden Senffeld und genießt den sonnigen Tag.

Wandel säen

Ein Beitrag von Brot für die Welt

Rund 800 Millionen Menschen leiden weltweit an Hunger. Ein Wandel ist notwendig – für die Menschen und für die Umwelt. Welche Ansatzpunkte der ökologische Fuß- und Handabdruck eines jeden bietet, berichtet Brot für die Welt.

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Delegierte sitzen in einem großen Konferenzraum beim Global Forum for Food and Agriculture in Berlin.

Bioökonomie: Bereit für einen gemeinsamen Start?

Ein Beitrag der GIZ

Die Bioökonomie-Bewegung verändert die Landwirtschaft und die Lebensmittelproduktion grundlegend: durch innovative Ideen, umweltfreundliche Ansätze und die Erkenntnis, dass wir global zusammenarbeiten müssen, damit der Wandel wirklich allen zugute kommt. Auf dem diesjährigen German Forum for Food and Agriculture (GFFA) hat das Entwicklungsministerium (BMZ) hier einen Schwerpunkt gesetzt.

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Eine Person beschriftet bunte Karten mit Ideen bei der "Partners for Change"-Konferenz.

Ohne Böden ist alles nichts

Ein Beitrag von Jan Rübel

Die internationale Bodenkonferenz „Partners for Change – SOILutions for a Food Secure, Resilient, and Sustainable Future“ hat vom 20. bis zum 22. Mai knapp 150 verschiedene Akteure in Berlin zusammengebracht. Ihr Ziel: Bestehende Schutzprogramme bilanzieren und einen Weg in die Zukunft ebnen.

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