Zwei Jahrzehnte globaler Partnerschaften zur Stärkung von Landwirt*innen

20 Jahre internationales Engagement, 10 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Die Andreas Hermes Akademie (AHA) hat einen ganz besonderen Meilenstein erreicht und Partnerinnen und Partner eingeladen, darüber zu diskutieren, was sich in der Vergangenheit bewährt hat und was künftig erforderlich ist, um widerstandsfähige Agrar- und Ernährungssysteme zu schaffen. Aus diesem Anlass veröffentlichte die AHA zudem ihre neue Publikation „Farmers’ Organisations“, ein Handbuch, das ab sofort online für Fachkräfte und Praktikerinnen und Praktiker weltweit verfügbar ist.

© Andreas Hermes Akademie / William Veder

Von Andreas Hermes Akademie (AHA)

Die Andreas Hermes Akademie (AHA) steht seit über 75 Jahren für übergreifende Aus- und Weiterbildung von Bäuerinnen und Bauern in Deutschland. Sie stärkt ihre Fähigkeit, Verantwortung für sich selbst, ihren Betrieb und die Gemeinschaft zu übernehmen.

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Von Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Die GIZ ist ein weltweit tätiger Dienstleister der internationalen Kooperation für nachhaltige Entwicklung. Sie hat mehr als 50 Jahre Erfahrung in unterschiedlichsten Feldern.

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Expert*innen aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Vertreter*innen der Privatwirtschaft sowie Entscheidungsträge*rinnen aus Politik und Verbänden – darunter das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) – kamen am 20. Mai 2026 in Berlin zusammen, um die langjährige Zusammenarbeit und die gemeinsamen Erfolge mit der Andreas Hermes Akademie (AHA) zu würdigen. Nicole Bolomey, Leiterin von AHA International, eröffnete die Veranstaltung mit einem Blick auf die gegenwärtigen globalen Herausforderungen und die Rolle der Landwirtschaft in bewegten Zeiten:

 

„In einer Welt, die aus den Fugen geraten ist, müssen unsere Haltung, Demut und gegenseitiges Vertrauen die Grundlage für neue Formen der Zusammenarbeit sein – und für den Aufbau einer Agrar- und Ernährungswirtschaft, die dem Wohl aller dient.“

 

© Andreas Hermes Akademie / William Veder
© Andreas Hermes Akademie / William Veder

Die Andreas Hermes Akademie ist eine nationale Bildungseinrichtung mit 13 Trägerorganisationen aus Landwirtschaft und ländlichem Raum. International liegen ihre Schwerpunkte auf Aus- und Weiterbildung, Führungskräfteentwicklung sowie Organisationsentwicklung. Mit maßgeschneiderten Angeboten unterstützt sie Landwirtinnen und Landwirte, Bauernverbände, Genossenschaften, Netzwerke junger Landwirtinnen und Landwirte sowie weitere Akteure der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Afrika, Asien und anderen Regionen der Welt. Ein wichtiger Baustein sind die Entrepreneurship-Trainings (b|u|s), die die AHA gemeinsam mit regionalen und internationalen Trainerpools entwickelt hat und durchführt. Zu den anwesenden Trainerinnen und Trainern gehörte auch Tewodros Eshetu, der in Äthiopien Schulungen für mehr als 1.500 Landwirtinnen und Landwirte in Saatgutproduzierenden Genossenschaften koordiniert und durchgeführt hat. Maßnahmen wie Buchführungskurse und Round-Table-Diskussionen halfen den Genossenschaften dabei, ihre Betriebe professioneller zu führen und neue Mitglieder zu gewinnen

 

Möglich wurde dies auch durch die Unterstützung des GIZ-Programms „Global Programme Strengthening Farmers’ Organisations for Sustainable Agricultural Development“. Seit mehr als zehn Jahren begleitet das Programm die AHA und weitere Partner bei ihren Aktivitäten in Äthiopien, Burkina Faso, Kenia, Uganda, Togo, Sambia, Benin, Südafrika und Indien. Darüber hinaus unterstützt es Partnerorganisationen wie das globale Netzwerk der Agri-Agencies AgriCord, die BBV-Landfrauen Internationale Zusammenarbeit GmbH (BBV-LIZ), die Schorlemer Stiftung sowie den dlv – Deutscher LandFrauenverband. Insgesamt haben rund 800 Trainerinnen und Trainer etwa 40.000 Menschen in den Bereichen Unternehmertum, Führungskompetenz und Interessenvertretung qualifiziert. Rund 600 Organisationen wurden zudem im Rahmen der Organisationsentwicklung begleitet.

 

„In einer Zeit, in der nicht nur die Budgets, sondern auch die Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft schrumpfen, möchte das BMZ die Bedeutung von Organisationen wie der Andreas Hermes Akademie für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit besonders hervorheben“, sagte Dr. Andreas Schaumayer, Leiter des BMZ-Referats für Ernährungssicherung und Wasser, in seiner Keynote. „In den vergangenen zehn Jahren haben wir erlebt, wie entscheidend Ihre Erfahrung und Ihre lokalen Netzwerke für die erfolgreiche Unterstützung von Partnerorganisationen weltweit waren.“ Mit Blick auf die zukünftige Rolle junger Landwirtinnen und Landwirte ergänzte Dr. Schaumayer: „Das kommende Jahrzehnt bietet jungen Agrarunternehmerinnen und Agrarunternehmern große Chancen – nicht nur in der Landwirtschaft selbst, sondern entlang der gesamten landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette: in der Verarbeitung, Logistik, Reparatur- und Wartungsdienstleistungen, der digitalen Rückverfolgbarkeit, der Klimaberatung, der Bereitstellung von Betriebsmitteln, der Unterstützung bei Zertifizierungen, im Bereich erneuerbarer Energien sowie in lokalen Lebensmittelunternehmen.“

 

© Andreas Hermes Akademie / William Veder

Wie junge Landwirt*innen zu Gestalter*innen der Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen werden können, zeigte eindrucksvoll die Geschichte von Kakunandunda Kaikajora Oshoveli Katuuo, einer jungen Landwirtin aus Namibia. Sie berichtete über die Herausforderungen und Chancen für junge Menschen in ländlichen Regionen. Ihr Weg in den Gartenbau begann unerwartet während des COVID-19-Lockdowns im Jahr 2020. Gemeinsam mit ihrer Familie lebte Kakunandunda in Aminuis, einer kleinen Gemeinde in einer der von Dürre am stärksten betroffenen Regionen Namibias. Geschlossene Grenzen, leere Geschäfte und die zunehmende Ernährungsunsicherheit machten deutlich, wie dringend gehandelt werden musste. „Ich erinnere mich daran, wie ich durch das Dorf ging und erkannte, dass Familien hungern würden, wenn wir nicht aktiv würden“, erinnert sie sich. Dieser Moment war der Ausgangspunkt für Orevia Green Farms. Was als Reaktion auf eine Krise begann, entwickelte sich rasch zu einem erfolgreichen Unternehmen, das Schulen, Einzelhändler und regionale Einrichtungen mit frischen Lebensmitteln beliefert. Mit Orevia Green Farms zeigt Kakunandunda eindrucksvoll, wie Frauen durch Führungsstärke, Fürsorge und Verantwortung in Familie und Betrieb wesentlich zur Stabilität von Agrar- und Ernährungssystemen beitragen. Ihre Führungskompetenzen entwickelte sie im Young Leadership Incubation Programme (YLIP), das von der AHA in Zusammenarbeit mit der Southern African Confederation of Agricultural Unions (SACAU) durchgeführt wird. Ihr Engagement reicht weit über den eigenen Betrieb hinaus: Sie beteiligt sich an agrarpolitischen Diskussionen und Initiativen für junge Landwirt*innen und setzt sich dafür ein, dass Frauen und junge Menschen die Zukunft der Landwirtschaft in Namibia aktiv mitgestalten.

 

Martina Englhardt-Kopf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), würdigte diese Erfolgsgeschichte und bezeichnete Kakunandunda als Vorbild für Frauen in der Landwirtschaft. Sie erinnerte außerdem an das von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Jahr der Bäuerin 2026 und hob die zentrale Rolle hervor, die Frauen in Agrar- und Ernährungssystemen spielen. Zugleich bekräftigte Englhardt-Kopf die große Bedeutung von Aus- und Weiterbildung für junge Menschen und Frauen in der Landwirtschaft: „Als Kompetenzzentrum für Personal- und Organisationsentwicklung ist die Andreas Hermes Akademie ein zentraler Pfeiler der landwirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung“, betonte sie.

 

In den Podiumsdiskussionen befassten sich die Teilnehmenden sowohl mit den Herausforderungen als auch mit den Chancen für unternehmerisches Handeln in der Landwirtschaft und die Stärkung von Landwirt*innen. Jaqueline Mkindi, Geschäftsführerin der Tanzania Horticultural Association (TAHA), wies auf die weiterhin bestehenden logistischen Hürden im regionalen und internationalen Handel hin. Gleichzeitig hob sie das große Marktpotenzial innerhalb Afrikas hervor. Darüber hinaus unterstrich sie die Bedeutung des Kapazitätsaufbaus für Kleinbäuerinnen und -bauern. Es sei entscheidend, dass „die Kleinbäuerinnen und -bauern vor Ort verstehen, was von ihnen erwartet wird“, damit sie sich erfolgreich in Geschäftsbeziehungen einbringen und von neuen Marktchancen profitieren können.

 

© Andreas Hermes Akademie / William Veder

Den Abschluss des Abends bildete die Vorstellung der neu erschienenen Publikation der Andreas Hermes Akademie: „Farmers’ Organisations – A Handbook“. Das Handbuch soll Orientierung im komplexen Gefüge organisierter Landwirtschaft und der unterschiedlichen Formen bäuerlicher Organisationen bieten. Es versteht sich weder als starre Typologie noch als allgemeingültige Blaupause, sondern als ein praxisnaher Orientierungsrahmen, der ein besseres Verständnis für die Vielfalt von Bauernorganisationen und ihre jeweiligen Rollen vermittelt. Durch die Darstellung zentraler Unterschiede, wiederkehrender Muster und praxisrelevanter Erkenntnisse gibt das Handbuch seinen Leserinnen und Lesern Instrumente an die Hand, um Bauernorganisationen besser einzuordnen, gezielt zu unterstützen und wirkungsvoll mit ihnen zusammenzuarbeiten. Das Handbuch wurde mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erstellt und steht für die nicht-kommerzielle Nutzung kostenlos zum Download bereit.

 

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Jürgen Vögele, Weltbank

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© GIZ / Ollivier Girard

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(c) Christoph Püschner/Diakonie Katastrophenhilfe
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(c) Donwilson Odhiambo/ZUMA Wire/picture alliance
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Die Klimakrise wirkt als Brandbeschleuniger des Hungers. Was muss sich ändern im Kampf gegen den Hunger, und welchen Stellenwert hat humanitäre Hilfe für internationalen Entwicklungszusammenarbeit?

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Ein Sprössling wächst durch die Wörter "SAVE THE DATE" auf einem blauen Hintergrund mit dem Datum 9.–10. März 2022.

ICTforAg 2022 Konferenz

Eine Initiative des GIZ Fonds i4Ag

Die virtuelle ICTforAg Konferenz zu Resilienz, Ernährung und landwirtschaftlichem Wachstum im März 2022 bringt die führenden Akteure des Agrartechnologie- und Ernährungssektors aus Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zusammen.

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Ein komplexes Netzwerk aus farbigen Kabeln und Schaltern ist auf einem technischen Schaltplan angeordnet.

Die Zukunft der Entwicklungspolitik: Das sagen die Bundestagsfraktionen

Ein Beitrag von Journalist Jan Rübel

Sechs Fraktionsvertreter legen dar, wie Entwicklungszusammenarbeit zukünftig aussehen könnte.

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Eine trockene Landschaft mit verstreuten Knochen und vereinzelten Bäumen zeigt die Trockenheit um den Tschadsee.

GFFA wirbt für neuen Blick auf Böden

Ein Beitrag von Journalist Jan Rübel

Auf dem Welternährungsforum (GFFA) 2022 in Berlin dreht sich für fünf Tage alles um Strategien für nachhaltigere Bodennutzung.

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Zwei Frauen sitzen inmitten von Pflanzensetzlingen in geordneten Reihen auf einer landwirtschaftlichen Fläche.

Zusammenarbeit und wirksame Anreize für nachhaltige Landnutzung

Ein Beitrag der GIZ

Das zweite GFFA Expertenforum unterstreicht die Notwendigkeit politischer Führungsaktion, um globale Trends der Landdegradation umzukehren.

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Hügelige Landschaft mit spärlichem Bewuchs erstreckt sich vor einem majestätischen Berg im Hintergrund.

Bodensanierung fängt bei den Menschen an

Ein Beitrag des TMG Think Tank for Sustainability

Ziele für Bodendegradations-Neutralität und Bodensanierung können nur durch gesicherte Landbesitzrechte erreicht werden.

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Infografik zeigt Kriterien für nachhaltige Agrarentwicklung, wie Klimaanpassung und Ernährungssicherheit, in Blattform.

Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung: Zusammenarbeit mit der Wirtschaft

Eine Multimedia-Toolbox der GIZ

Wie die Ziele für nachhaltige Entwicklung durch verantwortungsvolle Investitionen in den Agrar- und Ernährungssektor verwirklicht werden können.

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Eine Frau arbeitet in einem üppigen grünen Feld, während im Hintergrund weitere Menschen bei der Ernte helfen.

Deutsche G7-Präsidentschaft – Mit aller Macht gegen den Hunger 

Ein Beitrag der Welthungerhilfe

Im Vorfeld des G7-Gipfels diskutierten Expert:innen aus Politik und Zivilgesellschft nachhaltige und effektivere Handlungsoptionen der G7-Staaten zur Hungerbekämpfung.

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Menschen sitzen aufmerksam in einer Konferenz bei der UNCCD COP15 am 9. Mai 2022.

Weltbodenkonferenz endet mit Beschlüssen zu Dürre-Management und Wiederherstellung von Land

Ein Beitrag der GIZ

Bei der UNCCD COP15 trafen sich die fast 200 Vertragsstaaten in Abidjan, Côte d’Ivoire. Ein Hauptziel ist es, den Verlust fruchtbarer Böden bis 2030 zu stoppen.

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Ein Bewässerungskanal schlängelt sich durch eine hügelige, grüne Landschaft in Äthiopien, umgeben von Bergen.

Die Bedeutung von Wasser für eine nachhaltige ländliche Entwicklung

Ein Beitrag von WE4F

Wie können die Herausforderungen zusammenhängend mit Wasser, ländlicher Entwicklung und klimarestistenter Landwirtschaft bewältigt werden? Was für Innovationen gilt es zu fördern? Die Initiative Water and Energy for Food (WE4F) stellt Strategien und Innovationen zu nachhaltigem, integriertem Wassermanagement der deutschen und internationalen Zusammenarbeit vor.

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Reihen von Reisfeldern zeigen die SRI-Methode, die für ein optimiertes Wachstum sorgt.

Der Reissektor in Westafrika: Eine politische Herausforderung

Neue Einblicke zur Entwicklung des Handels und der Reiswertschöpfungskette in Westafrika

Niedrige Importzölle, Schmuggelaktivitäten, unvorhersehbare Steuerbefreiungen und eine schwache Durchsetzung von Lebensmittelsicherheitsnormen: Das Potenzial lokaler Reis-Wertschöpfungsketten wird in westafrikanischen Ländern untergraben.

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Fischer entladen einen großen Fischfang mit einem Netz auf einem Schiff, während Arbeiter den Fang begutachten.

Im Kampf gegen illegale Fischerei

Eine Reportage

Meere sind wichtig für die Ernährung. Doch sie sind überfischt. Um diesen Trend aufzuhalten geht die Weltgemeinschaft nun gegen illegale Fischerei vor. Journalist Jan Rübel hat dazu unter anderem mit Francesco Marí, Referent für Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik bei „Brot für die Welt“, gesprochen.

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Luftaufnahme von üppigen, grünen Reisterrassen mit vereinzelten Hütten und geschwungenen Linien. | © Unsplash

Fünf Fragen an Dirk Meyer

Ein Interview mit Dirk Meyer (BMZ)

Entwicklungszusammenarbeit muss Good Governance und eine Transformation hin zu nachhaltigen Agrar- und Ernährungssystemen in den Mittelpunkt stellen: Abteilungsleiter Dirk Meyer aus dem Bundesentwicklungsministerium (BMZ) über Ziele, Leitlinien und priorisierte Handlungsfelder der neuen Leitung.

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Eine Gruppe von Männern schält gemeinsam Früchte und zeigt, dass Ernährung nicht nur Frauensache ist.

Ernährung ist nicht nur Frauensache

Ein Beitrag der GIZ

Wenn Frauen die Konrolle über die Ressourcen eines Haushalts haben und das Einkommen verwalten, führt das meist zu einer ausgewogeneren und gesünderen Ernährung der Familie. Doch oft liegt die Entscheidungsgewalt bei den Männern. Wie kann diese Geschlechterungleichheit aufgebrochen werden? Einblicke in die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierte Projektarbeit zu Gender-transformativen Ansätzen gibt das Globalvorhaben Ernährungssicherung und Resilienzstärkung der GIZ.

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Verschiedene Szenen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, illustriert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung.

"Mehr vom Gleichen ist nicht genug - wir müssen umdenken"

Ein Interview mit Dirk Meyer

Den Auftakt unter dem neuem Namen „Food4Transformation“ machen vier Gesprächspartner*innen, die sich mit unterschiedlichen Perspektiven dieselben drei Frage stellen. Dirk Meyer, Bundesentwicklungsministerium, ist der Meinung: es braucht weniger Einzellösungen, dafür mehr systemische Ansätze. Denn neben den Zielen für die Ernährungssicherung gilt es auch die Themen Klima und Biodiversität zu berücksichtigen.

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Vier Personen präsentieren stolz ein großes Dokument bei einem "Partners for Change"-Event.

Partner für den Wandel - Netzwerktreffen zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme

Ein Beitrag des Bundesentwicklungsministeriums

Beim Netzwerktreffen „Partners for change – Transformation to a food secure, resilient and sustainable future“ kamen knapp 250 Teilnehmende aus über 30 Ländern zusammen, um gemeinsam Erfahrungen und Ideen zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme auszutauschen zu sammeln. Das Endprodukt, eine gemeinsame Selbstverpflichtung zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme, ist nun online nachzulesen.

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Menschen in einem großen Saal verfolgen eine Podiumsdiskussion über Partnerschaften für Veränderung.

Ein gerechter Wandel fängt mit Zuhören an

Ein Beitrag von Jan Rübel

Zur Halbzeit der Agenda 2030 hat das BMZ zu einem Netzwerktreffen „Partners for change – Transformation to a food secure, resilient and sustainable future“ eingeladen. Expert*innen haben weltweit Empfehlungen in einem Konsultationsprozess erarbeitet und dann in Berlin gebündelt. Ein Ortstermin.

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Teilnehmer einer UNFSS-Veranstaltung diskutieren um einen großen runden Tisch in einem kreativ gestalteten Raum.

Das UNFSS Stocktaking – Schatten und etwas Licht

Ein Beitrag von Harry Hoffmann (TMG) und Nathalie Demel (WHH)

Zur Halbzeit der Agenda 2023 und zwei Jahre nach dem UN Food System Summit 2021 wurde in Rom Bilanz zu den Fortschritten der Länder bei der Umsetzung der Verpflichtungen zur Umgestaltung der Ernährungssysteme gezogen. Dr. Harry Hoffmann, TMG Think Tank, und Nathalie Demel, Welthungerhilfe, waren vor Ort und ziehen ebenfalls Bilanz.

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Eine Person hält eine Handvoll Reiskörner in der Sonne. | © GIZ

Innovative Geberansätze und nachhaltige Finanzierung – Ein Rückblick zum UNFSS+2

Ein Beitrag der Global Donor Platform for Rural Development

Zwei Jahre nach dem UN Food Systems Summit veranstalteten die Global Donor Platform for Rural Development und das Shamba Centre for Food & Climate ein offizielles Side Event auf dem UNFSS+2. Diskutiert wurde, wie öffentliche Geber die Wirkung ihrer Investitionen erhöhen können.

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Teilnehmer einer Konferenz hören aufmerksam zu, während sie Notizen machen und einen Laptop verwenden.

Think20 Policy Brief nimmt Agrarökologie in den Blick

Ein Think20 Policy Brief

In Anbetracht der Dringlichkeit einer Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme beleuchtet die Arbeitsgruppe für Ernährungssysteme und Agrarökologie der GIZ Indien in Zusammenarbeit mit Partnern der Think20 das Potenzial von Agrarökologie. Ein Policy Brief wurde nun veröffentlicht.

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Eine Frau in einem roten Blazer steht in einem modernen Konferenzraum und spricht in die Kamera.

Podcast: Den Hunger in der Welt gemeinsam bekämpfen

Kanzlerin Angela Merkel im Podcast

Zum Auftakt der Welternährungswoche rund um den Welternährungstag am 16. Oktober eine eindeutige Botschaft: Kanzlerin Angela Merkel betont, dass der Kampf gegen den weltweiten Hunger nur mit internationaler Verantwortung und Solidarität erfolgreich sein wird.

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Eine Gruppe von Menschen diskutiert auf einem Feld in Sambia über landwirtschaftliche Techniken.

Gemeinsam für mehr Ernährungssicherheit in Sambia

Ein Beitrag von Claudia Jordan (GIZ)

Das Cluster Landwirtschaft und Ernährungssicherung der GIZ in Sambia zeigt, wie Synergien funktionieren können: Mehrere Projekte und Partnerorganisationen unterstützen die Bevölkerung auf unterschiedlichen Wegen, besseren Zugang zu gesünderer und ausgewogener Ernährung zu bekommen.

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Eine vielfältige Gruppe von Menschen posiert auf einer Bühne vor einem Banner mit der Aufschrift "Unser Erbe, Unsere Zukunft".

Ein Aufruf zum Handeln gegen Wüstenbildung

Ein Beitrag der GIZ

Jede Sekunde verlieren wir weltweit wertvollen, gesunden Boden in der Größe von vier Fußballfeldern. Eine von vielen Tatsachen, die beim Festakt zum Welttag gegen Wüstenbildung und Dürre am 17. Juni 2024 einem breiten Publikum in Bonn und weltweit über einen Livestream aufgezeigt wurden. Gefeiert wurde das 30-jährige Jubiläum der Konvention der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD) in der Bonner Bundeskunsthalle.

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Eine Grafik zeigt Symbole für Wohlstand, Sicherheit, Umwelt, Ernährung und Inklusion um eine Weltkugel.

Ein Rahmen für Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und globale Resilienz

Ein Beitrag von Gideon Tups

Der von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) entwickelter Orientierungsrahmen fasst neue Anforderungen für die Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme zusammen – und zeigt Prinzipien und Ansätze für den Wandel auf.

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Delegierte sitzen in einem großen Konferenzraum beim Global Forum for Food and Agriculture in Berlin.

Bioökonomie: Bereit für einen gemeinsamen Start?

Ein Beitrag der GIZ

Die Bioökonomie-Bewegung verändert die Landwirtschaft und die Lebensmittelproduktion grundlegend: durch innovative Ideen, umweltfreundliche Ansätze und die Erkenntnis, dass wir global zusammenarbeiten müssen, damit der Wandel wirklich allen zugute kommt. Auf dem diesjährigen German Forum for Food and Agriculture (GFFA) hat das Entwicklungsministerium (BMZ) hier einen Schwerpunkt gesetzt.

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Eine Gruppe von Menschen posiert vor einem Projektorbildschirm bei einer Konferenz des CAADP für Ernährungssicherheit.

Afrikanische Union stellt Weichen für die Zukunft

Ein Beitrag der GIZ

Vom 9. bis 11. Januar 2025 trafen sich die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union in Kampala, Uganda. Mit einer klaren Vision und konkreten Maßnahmen zielt die Kampala-Agenda darauf ab, die Agrar- und Ernährungssysteme des Kontinents bis 2035 klimaresistent, fair und zukunftsfähig zu machen.

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Eine Gruppe von fünf lächelnden Menschen steht in einer Bäckerei neben einer Ladung frischer Backwaren.

Mit der Kraft des Schmalzgebäcks

Ein Artikel von Jan Rübel und Fabio Rappenecker

Mit einer einfachen, aber wirkungsvollen Idee gegen Mangelernährung: In Nairobi produziert Fabio Rappenecker mit seinem Startup TenX Nutrition Mandazi, die dank zugesetzter Mikronährstoffe zu einem echten Power-Gebäck werden. Das Ziel: Ernährungssicherheit durch lokale, bezahlbare und gesunde Lebensmittel stärken.

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Teilnehmer einer Konferenz diskutieren beim SOILution-P4C-Treffen in einem großen, modernen Konferenzraum.

Bessere Böden für eine nachhaltige Zukunft

Ein Artikel von Kah Walla

Im Mai fand die diesjährige „Partners for Change – SOILutions for a Food Secure, Resilient, and Sustainable Future“ Konferenz statt. Kah Walla, Moderatorin der Konferenz und Direktorin von Strategies!, fasst die Diskussionen zusammen und betont, dass gesunde Böden nicht nur die Grundlage der Landwirtschaft sind, sondern das Fundament für eine widerstandsfähige, gerechte und klimafreundliche Zukunft bilden.

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Luftaufnahme eines grünen und braunen Feldes, das von einem schmalen Streifen getrennt wird. | © Jaum Jovell

Zusammen_denken

Ein Beitrag von Per Brodersen

„In Zeiten globaler Krisen und wachsender Budgetknappheit sind starke Partnerschaften entscheidender denn je“ – diesem Bekenntnis von Bundesministerin Alabali-Radovan Mitte Mai im Deutschen Bundestag verschreibt sich auch die German Agribusiness Alliance. Für mehr Miteinander von Politik und Wirtschaft in der Entwicklungszusammenarbeit, schreibt Geschäftsführer Dr. Per Brodersen.

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Illustrationen zeigen Kooperationen für faire Lieferketten mit Symbolen für Umwelt und Zusammenarbeit.

Starke Teams: Sechs Kooperationen für faire Agrarlieferketten

Ein Listicle von Yvonne Bielfeld

Damit alle in der Lieferkette profitieren, kommt es darauf an, dass Politik und Wirtschaft zusammenarbeiten. Wie messbar die Erfolge solcher Partnerschaften sind, zeigen die folgenden sechs Projekte: Sie machen vor, wie Kooperationen mit der Wirtschaft Lieferketten Schritt für Schritt gerechter, resilienter und nachhaltiger gestalten.

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Ein Mann bewässert mit einem Schlauch ein Feld, umgeben von Bäumen, unter klarem Himmel.

Die Jugend: Schlüsselakteure für eine Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme

Fünf Fragen an Anke Oppermann

Der Welternährungsausschuss (CFS) hat im Oktober Politikempfehlungen „Promoting Youth Engagement and Employment in Agriculture and Food Systems“ verabschiedet. Anke Oppermann beantwortet fünf Fragen zu Jugendbeschäftigung im Agrarsektor.

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Kinder mit Rucksäcken sitzen vor einem Stand, der den Prozess von Kakao zu Schokolade erklärt, während eine Frau spricht.

Wenn Nachhaltigkeit Teil des Lehrplans wird

Ein Beitrag von Jan Rübel

Auf der Grünen Woche besuchen Schulklassen im Stundentakt das Areal von BMZ, Brot für die Welt und Misereor. Dort rücken die globalen Herausforderungen durch die Ernährungssysteme ganz nah heran. Ein Spaziergang – von Journalist Jan Rübel.

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Jugendliche sitzen draußen zusammen und diskutieren fröhlich über ein Projekt, das von einer Jugendorganisation initiiert wurde.

Aufbruch in die Zukunft: Wie Jugendorganisationen den Wandel antreiben

Ein Beitrag mit Felix Chiyenda

Zusammen sind sie stärker: In vielen afrikanischen Ländern schließen sich junge Männer und Frauen zu Jugendorganisationen zusammen. Diese verhelfen der ländlichen Jugend zu einem existenzsichernden Einkommen im Agrar- und Ernährungssektor, und schaffen damit Zukunftsperspektiven im ländlichen Raum.

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Zwei Kinder sitzen im Wald und sortieren Fische, während eine Frau einen Eimer auf dem Kopf trägt.

Let me tell you! Wie Sambia Comics und Animation nutzt, um Kinder zu gesundem Essen zu bewegen

Ein Beitrag von Jana Anouk Mansour

Im Rahmen der „Let Me Tell You“-Reihe entdecken Kinder in ganz Sambia spannende Geschichten, die ihnen spielerisch zeigen, warum gutes Essen und gesunde Gewohnheiten – wie der Verzehr von Fisch – so wichtig sind. Lass uns gemeinsam in eine dieser Geschichten eintauchen …

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"Der Agrarsektor bietet Raum für Möglichkeiten und Unternehmertum"

Ein Gespräch mit Lucky Andrianirina

Klimaanpassung, jugendliches Empowerment und Ernährungssysteme treffen auf herausfordernde soziale und politische Rahmenbedingungen. In diesem Interview zeigt Lucky Andrianirina, wie junge Menschen in Madagaskar strukturelle Hürden überwinden, globale Agenden in lokales Handeln übersetzen und Landwirtschaft als Raum von Handlungsmacht und Hoffnung begreifen.

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Ernährungssysteme, Recht und gesellschaftliche Teilhabe: Einblicke aus Kenia

Ein Gespräch mit Camara Castro

Ernährungssysteme strukturieren soziale Wirklichkeiten. Ob rechtliche Ansprüche durchgesetzt werden können, hängt auch vom Zugang zu juristischen Institutionen ab. Camara Castro von der Amka Africa Justice Initiative diskutiert, wie rechtliche Arbeit in Kenia die Diskrepanz zwischen Recht und Lebensrealität verringert und Agrar- und Ernährungssysteme gerechter macht.

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© GIZ/ Thomas Imo/photothek.net

Was ist die Zukunft des Pastoralismus?

Ein Gespräch mit Huyam Salih, Monica Yator und Jacob Lekaitogo

Weidelandschaften bedecken bis zu 54 % der globalen Landoberfläche, und der Pastoralismus zählt zu den ältesten Formen der Landnutzung – dennoch findet er nur selten Beachtung. Nun haben die Vereinten Nationen das Jahr 2026 zum International Year of Rangelands and Pastoralists (IYRP) ausgerufen. Was hat die Organisation zu diesem Schritt bewogen? Und was benötigen pastoralistische Gemeinschaften tatsächlich? Drei Expert*innen geben Einblicke.

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